Samstag, 13. August 2016

Kurzurlaub auf Föhr

Vom 20.-26.Juni waren wir in Wyk auf Föhr, haben wir uns ganz spontan überlegt und eine Ferienwohnung bei der Silbermöwe gebucht.


Wir hatten Hoffnung, dass das Wetter etwas besser als bisher wird, so sagte es der Wetterbericht.
Pech gehabt, ist leider nicht eingetroffen...der Anreisetag war erstmal komplett verregnet. Wir konnten noch nicht in die Ferienwohnung, somit Schirm her und Erkundung zu Fuß...IM REGEN.
War aber gar nicht so schlimm, nur irgendwann wurde es etwas kühl...und dann durften wir doch schon 1 Stunde früher in unser Quartier. Eine wirklich niedliche kleine Ferienwohnung im 2.Stock
mit einem Schlafzimmer im Dach...sehr schön.



Der nächste Tag wurde schön, wir konnten uns sogar einige Stunden am Strand aufhalten. Strandkorb
mieten war somit Pflicht.



Die nächsten Tage waren kühl, mal ein wenig Sonne, dann wieder dicke Wolken und Regen. Trotzdem waren wir fast den ganzen Tag an der Luft mit kleinen Ausnahmen.
In Nieblum, ein kleiner aber sehr schmucker Ort


                               fand ich eine Bonbonkocherei mit dem Namen "Föhrener snupkroom".



  Dort habe ich mich spontan für den nächsten Tag zu einem Workshop angemeldet.


War total interessant und einige schöne Leckereien habe ich dann auch selbst gemacht...Lutscher,
Fischbonbons, ein Herz, eine Zuckerstange, einen Raketenlutscher auf den ich besonders stolz bin und einen Schneckenlutscher.



Hier findet ihr noch einen ausführlichen Bericht mit schönen Bildern.
Alles was man dort kaufen kann wird handgemacht, hergestellt werden die süßen Sachen in Midlum,
in Nieblum im Laden finden lediglich die Workshops statt.

Am nächsten Tag waren wir auf Hallig Hooge, das Wetter ließ uns hier auch etwas im Stich, aber
der Mann hatte für alle Fälle seinen Regenschirm mitgenommen.



















Der Kapitän meinte nur, ah der Mann hat's dabei...wir haben alle gesagt, das der Regen oder das angesagte Gewitter ganz sicher erst gegen 22.00 Uhr kommen wird, wenn wir wieder in den Hafen einlaufen.


Und wie man sieht hat Petrus es gut mit uns gemeint, gegen 15.00 Uhr kam langsam die Sonne und eine halbe Stunde später blauer Himmel...bis wir zu Hause waren. Einen traumhaften Sonnenuntergang durften wir auch noch erleben.
Auf Hallig Hooge ist die Zeit stehen geblieben, die Ruhe und Weite ist etwas besonderes.



















   
                                                                Wyk im Sonnenuntergang




                                                                Einlaufen in den Hafen


                                         
                                                                      Endlich Feierabend




                                                      Strand am Hafen von Wyk auf Föhr
                                             

    Ein wunderschöner Tag geht zu Ende

Ach, da war noch was, auf der Rückfahrt ist der Kapitän an den Seehundbänken vorbei gefahren, hin und her und dann, plötzlich ein Ruck und wir standen...nix ging mehr, nicht vor und nicht zurück.
Die Gesichter der Mitreisender wurden starr, was nun. Der Kapitän gab alles, aber es half nichts.






Er bat uns dann alle sowohl unter Deck und auch auf dem Oberdeck nach vorne zu gehen, Gewichtsverlagerung....und es hat geklappt..wir waren wieder frei. Wäre aber auch mal nett gewesen bis zur Flut auf See, die meisten hätten das nicht gut gefunden, aber ich persönlich schon, allerdings nicht bei Gewitter und Sturm.
Noch zu erwähnen ist der Ziegenhof Matzen, dort kann sich alles genau ansehen und die noch junge Chefin erklärt den kompletten Ablauf. Den Ziegen geht es dort sehr gut, sie haben genug Platz drinnen sowie draußen. Verschiedene Ziegenkäsesorten, Ziegenmilch und Ziegenfeta werden dort hergestellt, was man natürlich in dem kleinen Laden auch kaufen kann.





                   
                                   Ein ganz junger Ziegenbock, noch ein wenig verspielt und verrückt


                                                         der Ziegenbock der noch im Dienst ist


 Ansonsten gibt es wundervolle kleine Bauernmärkte 2x die Woche, auch hier gibt es alles mögliche zu kaufen..auch die Bonbonkocherei hat ihren kleinen Verkaufswagen dort stehen.
Die restlichen Tage waren eher gemischt, Samstag hat es dann wieder den ganzen Tag geregnet, bis auf ca.1 Stunde. Ich bin dann trotzdem an den Strand in der Hoffnung es wird besser, aber nein wurde es nicht. Es fing wieder an zu nieseln, ich blieb ganz tapfer, suchte mir einen Platz am DLRG Häuschen unter dem Dach ca.1,25 m x 2,00 m, legte mein Handtuch in den Sand, ließ mich nieder und laß mein Buch. Nach 1 Stunde tropfte es überall, ich bekam eine Nachricht dass der Kaffee fertig sei, laß noch mein Kapitel zu Ende was ich besser nicht gemacht hätte, denn als ich dann los ging fing es richtig an zu regnen. Mein Weg war nur 8 Minuten, aber ich war klatschnaß, es gab keine trockene Stelle mehr. Der Kaffee war fantastisch.........
Sonntag war unser Abreisetag, der sich natürlich mit bestem Wetter zeigte. Gott sei Dank hatten wir die Fähre erst um 14.15 Uhr, somit konnten wir wenigstens noch ein wenig das schöne Wetter genießen, der Abschied fiel schon ein bißchen schwer. Denke die Insel Föhr wird uns noch einmal wiedersehen.


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