Montag, 16. Oktober 2017

Buttermilchbrot zum WBD 2017

Es ist wieder so weit, ein Jahr ist vergangen und Zorra lädt zum World Bread Day 2017 ein.
Jedes Jahr wird zu diesem besonderen Tag gebacken, aus der ganzen Welt kommen großartige
Rezepte zusammen. Eigentlich sollte es eher ein Weißbrot werden, aber ich habe meine Uhr
nicht mehr neu eingestellt, es sollte nur noch 5 Minuten backen und dann war es passiert,
es war 20 Minuten  zu lange im Ofen, nun ist es leider etwas zu dunkel geworden und sieht
wie ein normales Brot aus.
Da ich dänisches Weizenvollkornmehl benutzt habe ist auch die Krume nicht wirklich hell wie bei einem Weißbrot. Es ist aber noch eßbar und somit räume ich unter die Rubrik Brot ein.
Es schmeckt sehr gut, trotzdem ärgert es mich ein wenig.


 
 



Zutaten

World Bread Day, October 16, 2017
  • 360 g Buttermilch lauwarm
  • 430 g dänisches Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Oel
  • 1/2 TL Zucker
  • 15 g frische Hefe
  • 1 TL enzymaktives Backmalz  (muss nicht sein)
  • 1-2 TL Weißmohn (muss nicht sein)

Zubereitung


Die lauwarme Buttermilch mit der Hefe verrühren, dann die restlichen Zutaten  zugeben und
zu einem weichen glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht
geölte Schüssel legen und abgedeckt ca.20 Minuten ruhen lassen, dann 1x falten und nach
weiteren 20 Minuten wieder falten und noch einmal 15 Minuten ruhen lassen.
Den Teig erst rund, dann lang wirken und in eine gefettete Kastenform geben, noch einmal
abgedeckt ca.30-40 Minuten ruhen lassen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 240°C aufheizen,
das Brot mit lauwarmer Milch einstreichen und mit Weißmohn bestreuen. Wer mag kann das Brot einschneiden, bei mir hat es leider nicht so geklappt. Nach 10 Minuten Backzeit, die Temperatur auf
220°C reduzieren und weitere 25-30 Minuten fertig backen.

Weißmohn ist ein sehr kleiner, feiner, weißer Mohn, ganz typisch für die Dänen.
Man kann aber statt dessen auch  z.B. Sesam nehmen oder normalen Mohn.

Sonntag, 15. Oktober 2017

leckere Bagels nachgebacken

Es gibt so viele Rezepte, jedes ist ein klein wenig anders. Ich habe mich nun für das Grund-Rezept aus der  1.Sendung Deutschlands bester Bäcker entschieden, allerdings habe ich beim Mehl eine kleine Änderung vorgenommen. Sie sind schön locker geworden und auch geschmacklich super. Nachdem sie dann noch etwas angehübscht wurden (mit Salat, Schinken, Ei und Tomate, konnte ich nicht widerstehen. Schmeckt auf jeden Fall immer, ob herzhaft oder süß.







 

Zutaten


  • 300 g Weizenmehl Type 550
  • 200 g Weizenmehl Type 1050
  • 1 P. Trockenhefe
  • 1 EL braunen Zucker 
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Öl oder Butter ( ich habe Öl genommen)
  • 310 g lauwarmes Wasser
ausserdem Sesam, Mohn und Schwarzkümmel

Zubereitung


Hefe und Mehl in die Schüssel geben, den Zucker, Öl und lauwarmes Wasser dazu geben und
ca.8 Minuten auf Stufe 1 verkneten, dabei das Salz einrieseln lassen.
Den weichen Teig etwas mit Mehl bestäuben und abgedeckt ca.30-40 Minuten gehen lassen.

Nachdem der Teig gut aufgegangen ist 8 gleichgroße Stücke abteilen, diese rund wirken und
10-15 Minuten entspannen lassen. In der Zwischenzeit auf Tellern die gewünschten Saaten
bereit stellen.
Nach der Ruhezeit der Teigkugeln, mit einem bemehlten Holzlöffel in jede Kugel ein
Loch bohren und zum einem Kringel formen (den Teigling um den Holzstiel kreisen lassen)
Das Loch sollte ca.4 cm messen, dann noch einmal für 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 210-230°C vorheizen (je nach Ofen) außerdem einen Topf mit Wasser und dem Honig aufkochen.
Die Bagel nacheinander vorsichtig in das kochende Wasser geben, nach 40-60 Sekunden umdrehen und weitere 40-60 Sekunden im Wasser lassen, dann mit einer Schaumkelle oder ähnlichem die Bagel aus dem Topf nehmen, etwas abtropfen lassen, vorsichtig auf die Saaten legen und auf mit Backpapier belegtes Backblech geben. Im vorgeheizten Ofen ca.20-25 Minuten leicht gebräunt fertig backen.

Nach dem Backen auskühlen lassen, sie eignen sich super zum Einfrieren.
Am besten schmecken sie natürlich ganz frisch, mit einer leichten Majo, Salat, Schinken, Käse, Ei, Tomate und Gurke.

Freitag, 13. Oktober 2017

Aprikosenmarmelade mit Zitrone

Diese leckere Marmelade habe ich schon im Mai gemacht, habe ich total vergessen....sie ist soooo lecker, durch die Zitrone hat sie so einen richtig schönen frischen Geschmack.
Dazu noch frisches Weissbrot, ein Träumchen.




Zutaten


  • 1 kg Aprikosen
  • 2 Zitronen
  • 1-2 Van.Schoten
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung


Die Aprikosen entkernen und klein schneiden, die unbehandelten Zitronen abwaschen und die Schale abreiben, den Saft auspressen. Die Vanilleschoten auskratzen. Alles zusammen in einen Topf geben und unter ständigem Rühren langsam erhitzen. Ca.3-5 Minuten kochen lassen, eine Gelierprobe machen und in vorbereitete Gläser füllen, sofort verschließen und kurz auf den Kopf stellen.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Mango-Chili-Essig

Bin gerade voll auf dem Essig-Trip. Als ich neulich beim Einkaufen einen Mango-Chili-Essig sah, dachte ich, den könnte ich auch selber machen. Es hat nun doch eine Zeit gedauert, aber der Ansatz steht schon 4 Wochen. Nun muss ich nur abwarten, bin schon total gespannt wie er schmeckt. Leider habe ich die Mango wohl zu lange gekocht, sie war auch schon sehr reif. Da der Ansatz ist etwas trübe war ist es mir leider nicht gelungen einen klaren Essig zu gewinnen, aber der Geschmack ist gigantisch. Mein Ansatz hat insgesamt fast 5 Wochen gestanden, für mich hätte er noch ein wenig mehr Süße haben können.





Zutaten

  • 680 g  Mango (3 Stück)
  • 180 g Zucker (eventuell auch etwas mehr, je nach Reife der Mangos)
zusammen aufkochen, dann 

  • 1 rote Chilischote
  • 1 kl.grüne Chilischote
klein schneiden, sowie 

  • 2 Tonkabohnen
dazugeben und alles noch einmal 10 Minuten aufkochen, abkühlen lassen und dann

  • 500 ml Apfelessig
  • 500 ml Weißweinessig 
zugeben, umrühren und in ein Glas füllen. Dunkel und kühl ca.3-4 Wochen stehen lassen.
Nun alles durch ein Sieb geben, wenn der Sud etwas trübe ist, alles noch einmal durch
ein Tuch gießen. In saubere Flaschen abfüllen und fertig ist ein grandioser Essig.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Brothupfe zum 13.Bloggeburtstag von Zorra

Und weil ich ein Brotfan bin, hier noch kleine Brothupfe, die ganz großartig geworden sind.....super lecker und für ein Geburtstagsgeschenk perfekt.....hoffentlich gefallen sie unserem Geburtstagskind
Zorra.












Zutaten Variante I


    Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)
  • 200 g Wasser
  • 1 TL Salz
  • 150 g Weizenmehl Type 550
  • 20 g Tomaten Gewürz Dip
  • 25 g Weizen Sauerteig
  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 3 g frische Hefe

  • 2 EL Haferflocken (für die Form)

Zutaten Variante II


  • 200 g Wasser
  • 1 g Roggenmalz
  • 1 TL Salz
  • 100 g Weizenmehl Type 550
  • 100 g Roggenmehl Type 1150
  • 50 g Roggenvollkornmehl
  • 35 g Roggensauerteig
  • 4 g frische Hefe
  • 2 TL Schabziegerklee Gewürz grob
  • 1 TL Schabziegerklee Gewürz fein gemahlen

  • 2 EL Sonnenblumenkerne + etwas Mehl ( für die Form)

Zubereitung


Jede Variante einzeln in eine Schüssel geben und mit einem Holzlöffel gut verrühren, abdecken und mindestens 12 Stunden ruhen lassen.
Dann den gut aufgegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und rund wirken,
dann lang rollen und die beiden Enden verbinden.
Nun in leicht gefettet und mit Mehl o. Haferflocken ausgestäubte (oder Sonnenblumenkerne) kleine Guglhupfform (17x9 cm) legen und noch einmal abgedeckt ca.30 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 245°C vorheizen, ein Behältnis mit Wasser in den Ofen stellen.
Wenn die kleinen Hupfe gut aufgegangen sind, in den Ofen stellen und 10 Minuten anbacken, dann auf 220°C weitere 30 Minuten backen, das Behältnis mit Wasser aus dem Ofen nehmen.
Auf ein Gitter stürzen und auskühlen lassen.

Dazu gab es noch Zitronenbutter, Kräuterbutter und einen Frischkäsedip mit dem Tomatengewürz, welches ich auch in der Brotvariante I hatte.

Ein Genuß, kann ich euch versprechen...


Nuss-Guglhupf mit Cranberry für Zorra

Die liebe Zorra feiert mit uns ihren 13 Bloggeburtstag....eine stolze Zahl...13 Jahre. Der Guglhupf hat es ihr angetan und somit möchte ich ihr hiermit ihren Wunsch erfüllen. Alles Gute und herzlichen Glückwunsch....


 







der Kleine mit einer fast perfekten Glasur


Zutaten


    Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)
  • 250 g Margarine
  • 250 g Zucker
  • 2 TL Van.Zucker
  • etwas Salz
  • 50 g Speisestärke
  • 300 g Weizenmehl Type 405
  • 1 P. Backpulver
  • 100 g Milch
  • 5 Eier (davon 3 trennen)
  • 150 g gem. Haselnüsse
  • 160 g Soft Cranberries
für den Guss
  • 150 g Kuvertüre ( je nach Wunsch Vollmilch + Zartbitter)

Zubereitung


Zuerst die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett unter ständigem Rühren leicht anrösten und beiseite stellen. Eine Guglhupfform einetten und mit etwas Mehl einstäuben.
Butter, 200 g Zucker, Van.Zucker und Salz schaumig rühren, dann nach und nach 2 Eier zugeben und
3 Eigelbe. Wenn alles gut verrühre ist, das Mehl mit dem Backpulver mischen und über die Eimasse
sieben und alles noch einmal auf Stufe 1 kurz miteinander verrühren. Dann die Haselnüsse und die Cranberries zugeben und unterheben.
Die Eiweiße mit einer Prise Salz und dem restlichen Zucker steif schlagen und nach und nach unter
die Teigmasse ziehen.
Die Masse in die Guglhupfform geben und auf mittlerer Schiene bei 180°C Ober/Unterhitze für
1 Stunde backen. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen, stürzen und gut auskühlen lassen.
Zum Schluss die Kuvertüre in einem Topf im Wasserbad schmelzen und über den erkalteten Guglhupf geben. Wenn die Kuvertüre hart ist, darf endlich probiert werden.
Ich habe die große Form nicht so voll gemacht, somit hatte ich noch etwas Teig für meine kleine Silikonform übrig, ganz großartig, so ein kleiner Hupf...da kann man immer mal ein kleines Stück naschen.

Für den kleinen Guglhupf habe ich Kuvertüre in die Backform geschüttet und dann vorsichtig den kleinen Guglhupf wieder hinein gesetzt. Für 1-2 Stunden in den Kühlschrank gestellt und dann vorsichtig die Form gelöst. Hervor kam eine fast perfekte Schoko-Glasur, total genial.


Dienstag, 26. September 2017

Erdbeeressig

Obstessig selber machen, hier einmal ein leckerer Erdbeeressig, eine wahre Köstlichkeit.
Man braucht ein bisschen Geduld, da er ca.4-6 Wochen reifen muss, aber es lohnt sich. Gefunden habe ich das Rezept im kuriositätenladen von Steph.
Mein selbstgemachter Brombeeressig war schon der Knaller, mit Erdbeeren sicherlich auch ein echter Genuß.
Der Ansatz stand nun fast 8 Wochen....Erdbeergeschmack ist auf jeden Fall vorhanden. Da es nur eine kleine Menge war, werde ich ihn für besondere Salate verwenden.







Zutaten


  • 300 g  Erdbeeren
  • 500 ml Balsamico Essig hell

Zubereitung


Die Erdbeeren waschen, vierteln und mit dem Balsamico-Essig in ein Glas geben. Dieses
muss nun mindestens 4-6 Wochen an einem hellen Ort deponiert werden und jeden Tag einmal
geschüttelt werden. Dann durch ein Sieb/oder Passiertuch geben, die Erdbeeren ein wenig ausdrücken und fertig ist er. Eventuell noch einmal durch ein Tuch geben, damit er schön klar ist.
Die eingelegten Erdbeeren muss man nicht entsorgen, ich habe daraus ein Erdbeer-Essig-Mus gemacht, sehr lecker. Rezept findet ihr hier.

Erbeeressig-Mus

Ich wollte die eingelegte Erdbeeren nicht entsorgen und habe mal einen süss-sauren Aufstrich davon gemacht...ich finde ihn sehr lecker. Mal etwas anderes, einfach die Erdbeeren pürieren und 400 g Gelierzucker 2:1 zugeben, etwas ziehen lassen, aufkochen, Gelierprobe nicht vergessen, in Gläser füllen...fertig
Das Rezept vom Erdbeeressig findet ihr hier.




Sonntag, 17. September 2017

Jever-No knead bread und Baguette

Ein Geburtstagsgeschenk für einen echten Jever-Fan, mein Bier ist es nicht so, aber warum sollte nicht auch ein Brot damit schmecken. Also, nix wie an die Schüssel und so entstand ein leckeres
Brot und auch Baguette mit Jever-Bier. Zur Krönung bekam das Brot dann noch den Aufkleber von der Flasche damit es auch jeder sehen konnte.
Es hat übrigens köstlich geschmeckt, sogar  mir. Das Brot bzw. Baguette hatte nur eine kleine aber nicht herbe Biernote. Das Geschenk kam gut an und wurde auch gleich verspeist, aber nur die Baguettes, das Brot hat sich das Geburtstagskind für den nächsten Tag aufgehoben.



 
 

Zutaten


  • 1 Fl. Jever 0,5 l
  • 2 TL Salz
  • 550 g Weizenmehl Type 550
  • 130 g Roggenmehl Type 1150
  • 60 g Weizenanstellgut (aus dem Kühlschrank)
  • 1 gestr. TL Trockenhefe
  • 1/2 TL Roggenmalz (für die Farbe)


Zubereitung

Alle Zutaten in einer großen Schüssel mit einem Holzlöffel gut verrühren und abgedeckt mindestens 12 Stunden ruhen lassen. Der Teig geht gut auf, also eine wirklich große Schüssel verwenden.
Am nächsten Tag bzw.nach 12 Stunden den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und
mit einer Teigkarte so lange von aussen nach innen schlagen bis man den Teigling rund wirken kann.
Je nach Wunsch den Teig in 3-4 gleichgroße Stücke teilen und kurz ruhen lassen.
Für die Baguettes den Teigling kurz rund dann lang wirken, etwas platt drücken und dann zu einem Baguette formen. Das Brot rund wirken, etwas lang ziehen und von der kurzen Seite her aufrollen, so hat man oben ein gute Fläche für das Etikett.
Die Baguettes auf ein Bäckerleinen oder Geschirrtuch (leicht bemehlen) legen, abgedeckt noch einmal 30 Minuten ruhen lassen. Das Brot ebenfalls 30 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 245°C aufheizen, ein Gefäß mit Wasser auf den Ofenboden stellen.
Ich habe meine Baguettes dieses Mal auf ein bemehltes Baguetteblech gelegt mit Schluss nach unten, 30 Minuten gehen lassen und bevor ich sie in den Ofen gegeben habe tief und lang eingeschnitten.
Sie sind wunderbar aufgebrochen.
Für die Befestigung des Etikettes habe ich ein bisschen Mehl mit Wasser verrührt und auf das Brot gestrichen, Etikett drauf und fest war es.