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Donnerstag, 1. Juni 2017

Bärlauchbutter mit Löwenzahnblüten

Die Bärlauchsaison ist nun schon wieder vorbei. Ich war vor 3 Wochen noch einmal im Wald zum Pflücken, leider sah er nicht mehr sehr schön aus, es war schon recht mühsam, aber meine Tüte habe ich gefüllt. Die Grillsaison  ist in vollem Gange und da braucht man immer leckere Butter zum Grillgut.
Ich habe meine Bärlauchbutter ein wenig angehübscht mit einigen Löwenzahnblüten....die aber
leider nicht so gut zu sehen sind......schade. Den restlichen Bärlauch habe ich eingefroren, damit ich
immer falls nötig noch etwas für den Grillabend zaubern kann.




Zutaten


  • 250g weiche Butter
  • 60-70g Bärlauch
  • 4-5 Löwenzahnblüten
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung


Die Butter mit einem Mixer gut durchrühren, den Bärlauch waschen und zerkleinern, so wie
man es möchte, dazu kommen dann die gewaschenen und gezupften Löwenzahnblüten. Etwas
Salz gebe ich immer schon dazu, schmeckt einfach besser. Dann fülle ich die Butter in die
Silikonform der MINI-Gugls und ab in den Gefrierschrank. Nach 2 Stunden die Butter-Gugls aus
der Form drücken und in kleinen Mengen in einen Gefrierbeutel geben und zurück in den Gefrierschrank.

Dienstag, 10. Mai 2016

Löwenzahnsirup mit weißem Zucker

Bei diesem Rezept wird weißer Zucker verwendet und die Zitrone wird gleich mit gekocht.
Hier werden ca.350 Löwenzahnblüten benötigt, er ist auch um einiges heller und geschmacklich
sehr viel aromatischer, was wahrscheinlich durch die Zitrone kommt, mein Favorit.





 


Zutaten


  • 350 Löwenzahnblüten
  • 2 unbehandelte Zitronen
  • 1,5 L Wasser
  • 2,5 kg weißen Zucker
  • 1-2 Van.Stangen


Zubereitung


Die Blüten gut waschen, abtropfen lassen und in einen großen Topf geben.
Wasser und in Stücke geschnittene Zitronen zugeben, aufkochen und über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Morgen alles durch ein Sieb geben, Blüten ausdrücken, am besten klappt es mit einem Kaffeefilter. Den Sud mit dem Zucker und den Vanille-Stangen (auskratzen oder wie ich einritzen und durchschneiden) in einen großen oder 2 kleinere Töpfe geben.
Alles langsam zum Kochen bringen und so lange (ca.2 Stunden) einkochen, bis sich eine dickflüssige
Masse (Sirup) ergibt. Vorsicht beim Umrühren, der Schaum steigt in manchen Töpfen sehr schnell
auf und die Masse könnte überkochen (möglichst bis zur Hälfte füllen). Grundsätzlich immer ein Auge auf den Sirup haben.

Die Gelierprobe nicht vergessen, wenn der Sirup dann die richtige Konsistenz erreicht hat, in vorbereitete Flaschen oder Gläser füllen. Vorsicht, ist irre heiß, am besten mit einem Trichter arbeiten.
Wie man sieht, ist hier die Farbe viel heller, fast schon goldfarben. Sehr lecker als Brotaufstrich,
zum Süßen von Tee oder zu Joghurt oder Quark, sowie zur Herstellung von Müsli.

Viel Spaß beim Nachkochen, solange es noch Löwenzahnblüten gibt.

Löwenzahn-Sirup mit braunem Zucker

Endlich und ganz spontan habe ich mich entschieden Löwenzahnsirup zu kochen. Am Samstag letzter Woche war ich mit dem Rad unterwegs. Super schönes Wetter, ich fuhr durch die Felder und plötzlich stach mir die schöne Wiese mit dem Löwenzahn ins Auge. Ohne zu überlegen hielt ich an, schaute ob ich eine Tüte dabei hatte und das Glück war bei mir. Auf die Wiese und los ging es, ich brauchte mindestens 350 Löwenzahnblüten, natürlich habe ich nicht mit gezählt. Nachdem ich eine ganze Menge zusammen hatte, hoffte ich es wären genug. Ich nahm meine Tüte mit den Blüten und fuhr direkt nach Hause. Da ich zwei Rezepte hatte, entschied ich mich für beide, wenn denn die Blüten reichen würden. Leider stellte ich fest, dass ich gar nicht genug Zucker hatte. Also mußte ich auch noch los Rohrzucker kaufen. Der Sirup ist ein Traum, er schmeckt fast wie ein Waldhonig.
Schaut selbst, hier erstmal die Variante mit Rohrzucker.







Zutaten


  • 4-5 gehäufte Hände Löwenzahnblüten
  • 1 kg braunen Rohrzucker
  • Saft von 1 Zitrone 
  • 1 -2 EL Vanille-Extrakt 


Zubereitung


Nachdem die Löwenzahnblüten gewaschen sind, in einen Topf mit Deckel geben und mit 1 Liter kalten Wasser langsam zum Kochen bringen und über Nacht ziehen lassen.
Am nächsten Morgen alles durch ein Sieb geben, Saft auffangen und die Blüten mit einem Tuch oder in einem Kaffeefilter ausdrücken.
Den Zitronensaft und den Zucker mit dem Sud in einen Topf geben, ohne Deckel langsam
zum Kochen bringen. So lange kochen ( ca.2Stunden ) bis es ein dickflüssiger Sirup ist.
Vorsicht beim Umrühren, da in manchen Töpfen durch das Rühren der Schaum sehr schnell aufsteigt.
Gelierprobe machen und den Sirup in vorbereitete Flaschen oder Gläser füllen, am bestem mit einem Trichter arbeiten. Fertig ist ein sehr schmackhafter Sirup. Sehr lecker als Brotaufstrich oder auch in Joghurt, Quark, oder zur Herstellung von Müsli, sowie zum Süßen von Tee.