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Mittwoch, 8. November 2017

#Synchronbacken #21 Panettone ganz italienisch

zorra von kochtopf.me und Sandra from-snuggs-kitchen haben wieder zum #Synchronbacken eingeladen, dieses Mal gab es ein Panettonerezept von King Arthur Flour.
Großartig, für mich kam es genau richtig, da ich mir vor bereits vor 2 Jahren Papierformen und eine Panettone-Backform gekauft hatte, bisher aber noch kein Panettone gebacken habe.
Am Vorabend habe ich den Vorteig angesetzt und am nächsten Tag wurde dann der Hauptteig geknetet. Da die Formen etwas kleiner sind, habe ich mich für zwei unterschiedliche Varianten entschieden. Einmal mit Schokotropfen und einmal mit eingelegten Früchten, da ich keinen Rum
zur Hand hatte und noch etwas Winterplümli in der Flasche war, wurden die Früchte damit eingelegt.

Der Teig war sehr weich, aber es hat funktioniert. Ist total lecker geworden, mir persönlich gefällt die Variante mit den eingelegten Früchten besser....ist etwas saftiger.


mit Schokotropfen und Amaretto und Trockenhefe

mit eingelegten Früchten und frischer Hefe



                                    Vorteig mit Trockenhefe                             Vorteig mit frischer Hefe




















der Teig war leider nicht ganz durch gebacken. Ich habe ihn nach noch einmal für 15 Minuten in den
Ofen gestellt und nachgebacken, hat gut geklappt.




Dieser ist am besten geworden, super lockere Krume, sehr brotähnlich, perfekt.

#synchronbacken November 2017Zutaten


Variante I mit eingelegten Früchten



Vorteig


  • 85 g Weizenmehl Type 405
  • 1 Krümel frische Hefe
  • 75 g kaltes Wasser
alles gut verrühren und abgedeckt 8-12 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.


Hauptteig


  • Vorteig
  • 330 g italienisches Mehl Tipo 0
  • 60 g lauwarmes Wasser
  • 2 Eier (L) (ich habe M genommen)
  • 60 g weiche Butter
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • 15-20 g frische Hefe
  • 7 g Salz
  • 70 g Zucker

Füllung


  • 60 g Rosinen
  • 40 g Cranberries
  • 50 g getrocknete gehackte Aprikosen 
  • 3-4 EL Rum
in Rum (oder ähnlichem) einlegen, am besten über Nacht. (bei mir war es Winterpflümli)



Variante II mit Mandeln und Schokotropfen


Vorteig


  • 85 g Weizenmehl Type 405
  • 1/16 TL Trockenhefe
  • 75 g kaltes Wasser
alles gut verrühren und abgedeckt 8-12 Stunden ruhen lassen.


Hauptteig


  • Vorteig
  • 150 g  Weizenmehl Type 550
  • 160 g Weizenmehl Type 1050
  • 60 g lauwarmes Wasser
  • 2 Eier
  • 1/2 TL Zimt
  • 60 g Butter
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Vanille aus der Mühle
  • 1-2 TL Zitronenabrieb
  • 1 EL Trockenhefe
  • 70 g Zucker
  • 2 EL Amaretto

Füllung


  • 120 g Schokotropfen

Zubereitung


Jeweils alle die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt ca.1-1 1/2 Stunden
ruhen lassen. Der Teig muss sich nicht unbedingt verdoppeln.
Nach der Ruhezeit den Teig vorsichtig flach drücken und die jeweiligen Füllungen darauf
verteilen, zusammen klappen und rund wirken bis alles gut verteilt ist. Die eingelegten Früchte
vorher unbedingt abgießen.
Den Teigling jeweils teilen (ich hatte kleine Formen) ansonsten den Teigling in eine
1,5-2 Ltr. Panettoneform legen, evtl. mit etwas Butter einfetten.

Die Formen abdecken und ca. 1-1,5 Stunden gehen lassen, bei mir waren es fast 2 Stunden.
Der Teig sollte bis an den Rand der Form gehen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 200°C aufheizen. Den Panettone mit einem scharfen Messer
über Kreuz einschneiden, aus der Mitte die Ecken etwas hochziehen und einen Klacks Butter
in die Mitte setzen ( so machen es die Italiener ).

Die Formen in den Ofen geben und 10 Minuten backen, dann weitere 10 Minuten auf 190°C
backen und noch einmal 25 Minuten auf 175°C. Bei Bedarf die Oberfläche mit Alufolie abdecken,
damit sie nicht zu dunkel wird.

Panettone aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Wer möchte kann jeweils 2 Spieße
durch den unteren Teil der Panettone stechen und dann über Kopf zwischen zwei Töpfe oder ähnlichem für 5 Stunden zum Auskühlen hängen.

Dieses Gebäck ist sehr variabel, es wird auch mit Mandeln oder Nüssen gebacken. Bestimmt
auch sehr lecker.

Eine schöne Idee von Sandra und Zorra uns mal mit einer Panettone zu fordern. Es hat wie immer
viel Spaß gemacht. An dieser Stelle schon einmal herzlichen Dank für die Ausrichtung.

Und hier alle Synchronbäcker die beim 21.Mal mitgemacht haben

zorra 1x umrühren bitte aka kochtopf
Christina von The Apricot Lady
Britta von Brittas Kochbuch
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Simone von S-Küche
Jutta von Jutt-ah!
Tamara von Cakes, Cookies and more
Eva und Philipp von Ye Olde Kitchen
Anna von Kuchennymi drzwiami
Anna von teigliebe
Ingrid von auchwas
Judith von Bakeart
Jeanette von Cuisine Violette
Sonja von soni-cookingwithlove
Simone von zimtkringel
Caroline von Linal's Backhimmel
Doreen von Kochen und backen im Wohnmobil
Franziska von Dynamite Cakes
Sandra von from-snuggs-kitchen

Freitag, 3. März 2017

Mohnkuchen vom Blech

Vor einiger Zeit habe ich in meinem Vorratsschrank noch eine Packung Mohnback gefunden, also ging es auf die Suche nach einem Mohnkuchenrezept. Irgendwann habe ich dieses Rezept mal aus einer Zeitschrift geschnitten, wahrscheinlich schon vor Jahren, keine Ahnung aus welcher. 
Es passte, alle Zutaten hatte ich zu Hause und los ging es. Dieser Blechkuchen ist auch für Diabetiker geeignet, da er sehr wenig Zucker enthält. Ich habe für meinen Kuchen allerdings die Zuckermenge von 20g auf 40g Zucker erhöht, was auch noch nicht sehr viel ist.

 




Zutaten


  • 500g Mehl Type 405
  • 1 Würfel frische Hefe 42g
  • 40g Zucker   (für Diabetiker 20g)
  • 1/4 l Milch
  • 2 Eier
  • 150g weiche Butter
  • Schale 1 abgeriebenen Zitrone
  • 1 Pr. Salz
  • 1 P. Mohnback
  • 250g gehackte Mandeln
  • 150g Puderzucker
  • 4-5 EL Zitronensaft
  • Fett für das Blech


Zubereitung


Die Hefe in eine Tasse bröckeln, mit dem Zucker verrühren und 10-15 Minuten stehen lassen.
Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Vertiefung bilden.
Die Milch etwas erwärmen. Die Hefe in die Mitte des Mehls geben, 50g Butter, Eier, Milch, Zitronenschale und die Prise Salz zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Dann den Teig abgedeckt ca.30-40 Minuten ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit die Mohnmischung zum Teig geben und kurz unterkneten, aber nicht zuviel.
Das Blech einfetten und die Kuchenmischung auf das Blech verteilen, dann die restliche Butter
als Flocken auf der Oberfläche verteilen und die Mandeln darüber streuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft / 200° Ober-Unterhitze ca.20-25 Minuten fertig backen.
Gut auskühlen lassen.

Dann den Puderzucker mit dem Zitronensaft anrühren und auf dem Kuchen verteilen.
Antrocknen lassen, in kleine Stück schneiden und genießen.

Montag, 30. Januar 2017

BBD #86 Hefeguglhupf mit Pistazien

Unsere liebe Zorra ruft zum letzten Mal zum BBD #86 auf, dieses Mal geht es rund um den Hefeguglhupf.
Zorra's Ziel von 100 Bread-Baking-Days ist zwar noch nicht erreicht, aber wie es so ist, werden die Themen langsam knapp. Ich jedenfalls freue mich, dass ich in den letzten 3 Jahren teilgenommen habe und sogar einen BBD ausrichten durfte.
Beim letzten Mal musste ich unbedingt dabei sein, ein Rezept habe ich dann auch gefunden und
es dann doch mehr oder weniger abgewandelt. Seht selbst, mir hat er geschmeckt und der Familie
denke ich auch. Die Kollegen haben auch probiert und nicht gemeckert, was will man mehr.

Bread Baking Day #86 - Gugelhupf
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Zorra für die tollen Ideen, für die Ausrichtung und die Auswahl der Ausrichter aus der Bloggerszene. Ich fand es sehr schön und Spaß hat es auch gemacht.
Zorra wird sicherlich weiterhin ein Blog-Event nach dem anderen vorstellen, so kennen wir sie.
Ich jedenfalls freue mich auf die nächsten Herausforderungen.
Ganz lieben Dank !!!!!

So nun aber zum Rezept für den Hefeguglhupf







Zutaten


  • 200g Rosinen
  • 1/8 l Winterpflümli   (oder Rum)
  • 500g Weizenmehl Type 405
  • 1/4 l lauwarme Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 90g Zucker
  • 2 TL Van.Zucker
  • 1 Pr.Salz
  • 3 Eier (M)
  • 200g weiche Butter
  • 20g Mandelstifte
  • 80g gehackte Pistazien
  • Zitronenabrieb von 1 Zitrone
  • Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung


Die Rosinen mit dem Winterpflümli (Rum) einweichen bis die Rosinen richtig weich sind, am besten schon einen Tag vorher. Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken.
Die Hefe mit der Milch und 1 TL Zucker hineingeben und mit etwas Mehl zu einem Brei verrühren,
dann ca.20 Minuten gehen lassen.
Dann den restlichen Zucker, Salz, Eier und die Butter zugeben und zu einem glatten Teig verkneten.
Mit etwas Mehl bestäuben und ca.40 Minuten ruhen lassen. Der Teig sollte sich deutlich vergrößert
haben. Nun die eingeweichten Rosinen mit den Mandeln und den Pistazien unterkneten.
In eine große Guglhupfform geben und noch einmal ca.15-20 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C Umluft (Ober-Unterhitze 200°C) vorheizen.
Den Guglhupf ca.40-50 Minuten fertig backen, gut auskühlen lassen und zum Schluß mit Puderzucker
bestäuben.

Sonntag, 4. Dezember 2016

Baileys-Kuchen mit Karamellsirup

Diesen Kuchen habe ich schon vor mehr als einem Jahr gebacken und der war sowas von lecker,
den gab es auch zum Geburtstag unserer Tochter in einer schönen neuen Backform, die mir die
Firma Birkmann zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt sie unter backfreunde,de erwerben, eine
Kastenform von besondere Art. Es gab natürlich auch noch die Stollenhäppchen und eine weitere
Überraschung, die ich euch später verraten werde.









Zutaten 


  • 250g Mehl
  • 250g Butter
  • 200g Zucker
  • 1 TL Van.Zucker
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 100g Kokosflocken
  • 4 Eier
  • 130 ml Baileys
  • 10 Sahne Toffees
  • 1 TL Backpulver

Karamellsirup


  • 50g Butter
  • 60g Zucker
  • Schuß Sahne
  • 40 ml Baileys

Zubereitung


Die Zutaten für den Teig gut verrühren, die klein gewürfelten Toffees dazugeben und in eine Kastenform füllen (diese Silikonform braucht nicht gefettet werden) und bei 160°C
ca.60-70 Minuten backen.

In der Zwischenzeit den Karamellsirup herstellen. Die Butter im Topf schmelzen, Zucker, Sahne und Baileys zugeben und aufkochen lassen, immer gut umrühren. Nach einigen Minuten wird die
Masse etwas dickflüssig, dann beiseite stellen.

Wenn der Kuchen fertig ist mit einem Holzstäbchen Löcher in die Oberfläche stechen, dann den
Sirup darüber verteilen, er läuft dann in die Löcher und der Kuchen wird schön saftig.

Da hier die Form erst nach dem Stürzen sichtbar wird, habe ich einen Teil des Kuchens abgeschnitten,
ihn dann mit einem Teil des Sirups getränkt und nach einer Abkühlzeit von ca.15 Minuten
gestürzt. Den restlichen Sirup habe ich dann auf der Oberfläche verteilt und nachdem er komplett
ausgekühlt war noch mit etwas Puderzucker bestäubt.

Die abgeschnittenen Ränder waren schon sehr lecker.

Montag, 15. August 2016

Brombeer-Joghurt Guglhupf

Ein Guglhupf ist doch immer etwas feines, habe ich schon ewig nicht mehr gebacken, dabei ist es wirklich schnell gemacht. Da ich immer noch Brombeeren hatte, habe ich einen schönen fruchtigen
Guglhupf mit Joghurt gebacken. Sehr lecker, saftig und fruchtig, schmeckt bestimmt auch mit
anderen Früchten.
Und wer hat wohl wieder probiert ? Richtig, meine lieben Kollegen durften sich auf den Hupf stürzen.
Nicht dass ihr denkt, ich würde meinem Mann keinen Kuchen gönnen, doch sehr gerne, aber der mag
leider keine Brombeeren und ich kann ihn ja schlecht ganz alleine essen...








Zutaten


  • 5 Eier
  • 200 g Butter
  • 230 g Mehl  
  • 1 TL Backpulver
  • 220 g Zucker
  • 1 Pr.Salz
  • 40 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Naturjoghurt
  • 150 g Brombeeren (leicht angefroren)

  • zusätzlich Butter für die Form 
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung



Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen und die Guglhupfform einfetten.

Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen und kühl stellen.
Die Butter in einem Topf schmelzen und leicht abkühlen lassen.
Eigelb mit dem Zucker und einer Pr.Salz cremig rühren, dann das Mehl mit dem Backpulver und
den gemahlenen Mandeln vermischen und in die Eigelbmasse rühren.
Im Anschluß die flüssige Butter und danach den Joghurt einrühren, den Eischnee unterheben,
dann die angefrorenen Brombeeren unterheben.

Den fertigen Teig in die Form geben und an der Oberseite glatt streichen. Für 50-60 Minuten
auf der mittleren Schiene backen. Eventuell die letzten 10 Minuten abdecken, damit er nicht
zu dunkel wird. Stäbchenprobe nicht vergessen.

10 Minuten stehen lassen und auf ein Gitter stürzen, abkühlen lassen und zum Schluß
noch mit Puderzucker bestäuben.