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Dienstag, 1. Mai 2018

Heidelbeer-Buttermilch-Joghurt Dessert

Heute gibt es das erste Mal leckeren Spargel und als Nachtisch musste auch irgend etwas her.
Im Kühlschrank waren noch Heidelbeeren, Buttermilch und Joghurt, passt dachte ich mir.
Ein leckeres frisches Dessert passt immer und man kann es prima einen Tag vorher zubereiten.
Mir hat es gut geschmeckt, für den Mann war es mal wieder nicht süß genug....







Zutaten


  • 300 ml Buttermilch
  • 300 g Joghurt
  • 60 g Zucker
  • 6 Blatt Gelatine
  • 100 g Heidelbeeren
  • 30 g Zucker
  • 5 EL karamelisierte Cashewkerne

Zubereitung


Die Gelatine in Wasser einweichen und 5-10 Minuten ziehen lassen.
Buttermilch, Joghurt und Zucker gut verrühren, beiseite stellen.
Die Heidelbeeren mit 30 g Zucker pürieren und durch ein Sieb streichen.
Cashewkerne in einen Mixer geben und zerkleinern.

Gelatine ausdrücken und in einen Topf geben und unter Rühren erhitzen. Dann von
der Buttermilch-Joghurt Masse 4-5 EL in die Gelatine einrühren.
Die Masse in 3 Schüsseln aufteilen und in 2 Heidelbeerpüree verrühren,
unterschiedlich Mengen an Püree verwenden damit es 2 unterschiedliche Farbnuancen gibt.

Die Boden der Gläser mit den Cashewkernen befüllen, etwas von der weißen Buttermilch-Joghurtmasse darauf geben und für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dann die dunklere Heidelbeermasse einfüllen und wieder für 10-15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dann die zweite Heidelbeermasse in die Gläser füllen und noch einmal in den Kühlschrank stellen.
Dann die restliche weiße Masse einfüllen. Zum Schluss habe ich Herzen vom Heidelbeerpüree aufgespritzt und mit einem Zahnstocher gezogen. In die Mitte noch eine Heidelbeere gegeben und
fertig ist das Dessert.

Montag, 9. April 2018

Schoko-Mousse mit Cranberry und Chili

Hier nun das zweite Dessert, Schoko und Chili passt hervorragend zusammen und die Cranberries
bringen ein wenig Fruchtgeschmack mit. Dem einen war es zu scharf, aber es gab auch Kollegen die nicht genug davon essen konnten. Alle waren mal wieder zufrieden und freuen sich schon auf den
nächsten Geburtstag. Das Rezept ist eigentlich für eine Schokomoussetorte, die ich bei Enie gesehen habe.





Das war eine echte Massenproduktion



Das Rezept für Vanille-Pannacotta mit Kakipüree findet ihr hier

Zutaten 

reicht für ca.15 Gläser (ich habe das Rezept doppelt genommen)

  • 2 Bl.Gelatine
  • 4 Eier
  • 40 g Zucker
  • 500 g Sahne
  • 200 g Zartbitterschokolade (über 60% Kakaoanteil)
  • 150 g Vollmilchschokolade
  • 150-200 g Cranberries
  • Kakaopulver zum Bestreuen
  • 1-2 gestr. EL Chili aus der Mühle
  •  zum Dekorieren einige Schokoröllchen

Zubereitung


Die Gelatine in kalten Wasser einweichen, die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Zucker
steif schlagen. Die Sahne ebenfalls steif schlagen.
Die Schokolade in Stücke brechen und über dem Wasserbad schmelzen. Dann die ausgedrückte
Gelatine in der Schokolade unter ständigem Rühren auflösen die Eigelbe und Chili unterrühren
Dann die geschlagene Sahne und den Einschnee, sowie die gehackten Cranberries unterheben.
In kleine Gläser füllen und im Kühlschrank mindestens für 5 Stunden (oder über Nacht) fest werden lassen. Kurz vor dem Servieren mit Kakao bestäuben und mit Schokoröllchen dekorieren.


Vanille-Pannacotta mit Kakipüree

Dieses Rezept kommt jetzt etwas spät, denn es war ein Nachtisch den ich in der Firma für die Kollegen zu meinem Geburtstag gemacht habe. Es gab zwei unterschiediche Desserts, beide habe ich Glas serviert. Dachte ist mal etwas anderes, die anderen kleinen Leckereien habe ich dieses Mal
bringen lassen...sonst hätte ich wieder mal 3 Tage in der Küche verbracht. Da die Kollegen aber immer etwas selbst gemachtes erwarten, gab es einfach mal ein Dessert bzw. zwei, die total lecker
waren. Dieses Rezept kann man sicherlich auch gut abwandeln, denn Fruchtpüree passt immer.
Die angegebene Menge reicht für ca.5-6 Gläser, ich habe die Menge vervierfacht, brauchte ja einige
Gläser mehr.








Die zweite Sorte Dessert war ein Schokomousse mit Chili, das Rezept findet ihr hier

Zutaten


  • 3 Blatt weiße Gelatine
  • 200 g Sahne
  • 250 g Buttermilch
  • 40 g Zucker
  • 20 g Vanillezucker
  • 1 Van.Schote
  • 3-4 reife Kakis
  • 1 EL Puderzucker
  • 3 EL Zitronensaft
  • 4 EL Chiasamen

Zubereitung


Zuerst die Gelatine in kalten Wasser einweichen. Die Sahne mit dem Zucker, der ausgekratzen Vanille sowie der Schote und dem Van.Zucker in einem Topf aufkochen und so lange leicht köcheln lassen bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.

Den Topf vom Herd ziehen, die Van.Schote heraus nehmen, die Gelatine gut ausdrücken und in den Topf mit der heißen Sahne geben und verrühren. Die Sahnemasse etwas abkühlen lassen und die Buttermilch dazugeben.
Die Buttermilch-Sahne in Gläser füllen und am besten über Nacht abgedeckt im Kühlschrank
fest werden lassen (mind. 4 Stunden).

Am nächsten Tag oder kurz vor dem Servieren das Püree vorbereiten. Kakis waschen, schälen und
das Fruchtfleisch in grobe Würfel schneiden. Den Puderzucker und Zitronensaft zugeben und pürieren. Bis auf 1 EL vom Chiasamen unterrühren, auf die Pannacotta geben, mit etwas
Chiasamen bestreuen und genießen.

Donnerstag, 7. September 2017

Brombeer-Johannisbeertorte

Diese Torte entstand aus der Not heraus. Meine Brombeerernte war in diesem Jahr absolut gigantisch und da musste ich mir schon etwas einfallen lassen um die ganzen Brombeeren zu verarbeiten.
Hier mal ein Rezept mit Keksboden und einer super frischen Füllung.









Zutaten


  • 50 g Butter
  • 100 g Vollkornkeks
  • 1 EL Van.Zucker
  • Zitronenabrieb 
  • 1 EL Limocello
den Butterkeks in eine Tüte geben und zerkleinern, dann mit den restlichen Zutaten vermengen und auf einen Springformboden 26 cm drücken.

weitere Zutaten


  • 350 g Brombeeren
  • 1 Hand voll Johannisbeeren
  • 60 g Zucker
pürieren und durch ein Sieb streichen.

restliche Zutaten


  • 200 g Joghurt
  • 200 g Sahne
  • 100 g Brunch Balance
  • 1 EL Brombeerlikör   (muss nicht)
  • 1 EL Limocello
  • 6 Blatt Gelatine

zum Verzieren

  • gehackte Pistazien
  • gehobelte weiße Schokolade

Zubereitung


Joghurt, geschlagene Sahne, Brunch, Brombeerlikör und Limocello gut verrühren bis eine glatte Masse ensteht, dann das Brombeer-Johannisbeermus zugeben (1-2 TL aufheben für die Verzierung) und noch einmal kurz verrühren.
In der Zwischenzeit die Gelatine in Wasser einweichen, nach ca.10 Minuten aus dem Wasser nehmen und ausdrücken, in einen Topf geben und auflösen, nicht kochen lassen.
Wenn de Gelatine aufgelöst ist, 1-2 EL von der Brombeer-Joghurt-Sahne Masse zur Gelatine geben, kurz verrühren und die Gelatinemasse in die Brombeermasse unter Rühren dazugeben.

Die Masse auf den Keksboden geben, wer mag kann noch einige Klekse vom Brombeermus darauf verteilen und ein Muster mit einem Zahnstocher oder Holzspieß ziehen, dann geht es ab in den Kühlschrank, am besten über Nacht.

Sonntag, 13. August 2017

Brombeermousse-Tarteletts

Die Brombeerschwemme ist in diesem Jahr enorm, ich glaube ich habe bis jetzt schon ca.10kg Brombeeren gepflückt. Der größten Teil habe ich mal wieder in Schnaps umgewandelt, dann Essig,
Balsamico, Marmelade, ein total geniales Brombeermus und nun diese Tarteletts...ein Traum.
Da wie ich finde Pistazien wunderbar zu Brombeeren passen, habe ich einen Teig mit Pistazien gebacken und er ist sogar etwas geworden....Rezept gab es dafür nicht.
Das Rezept für das Brombeermousse habe ich bei Mara gefunden....göttlich, habe da schon eine neue
Idee im Kopf.




 





 
 
 




Zutaten


  • 120 g Pistazien + einige Pistazien für die DEKO
  • 1 Eigelb
  • 150 g Butter
  • 100 g Agavendicksaft
  • 270 g Mehl
  • 40 g Apfelmus   ( muss nicht sein ) dann 20 g Mehl weniger
  • 160 g Brombeeren
  • 20 Brombeeren für die DEKO (einzeln einfrieren)
  • 400 g Joghurt (ich habe griechischen genommen)
  • 100 g Agavendicksaft
  • 4 Blatt Gelatine
  • 1  Eiweiß

Zubereitung

Die Pistazien mahlen, nicht zu fein, dann alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Evtl. für 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Den Teig in 6-7 Stücke teilen und ausrollen oder mit der Hand platt drücken...so dass sie gut in
die Tartelettformen passen. (Rand nicht vergessen).
Die Formen leicht einbuttern und mit dem Teig belegen, mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Eigentlich sollte man den Teig blind backen, d.h.mit Backpapier auslegen und Hülsenfrüchte wie
Erbsen oder auch wer hat Blindbackkugeln...darauf geben, ich hatte leider nichts von Beidem, hat aber auch geklappt, der Teig ist nicht hoch gegangen.
Nun die Böden ca.15 Minuten bei 180°C backen. Nach dem Backen komplett auskühlen lassen.

Die Brombeeren pürieren und durch ein Sieb streichen, dann den Joghurt und den Agavendicksaft
dazugeben, alles verrühren und beiseite stellen.
Gelatine ca.15 Minuten in Wasser einweichen, ausdrücken und in einem Topf unter Rühren erwärmen. Wenn sie sich komplett aufgelöst hat, 1-2 EL von der Brombeermasse dazugeben, gut verrühren dann den restliche Masse unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben.
Auf die ausgekühlten Tarteletts verteilen und mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Wer mag kann sich 1-2 TL von den pürierten Brombeeren aufheben und bevor es in den Kühlschrank geht einige Klekse auf dem Mousse verteilen, mit einer Gabel durch die Klekse ziehen und schon
gibt es ein schönes Muster.

Vor dem Servieren die Tarteletts mit den gefrorenen Brombeeren dekorieren und mit einigen Pistazienstückchen bestreuen.

Ein großartiges Gebäck, super frisch und ganz ohne Zucker.

Montag, 5. Dezember 2016

Marshmellows mit Karamellkern von Mara

Die Überraschung ist gelungen. Diese Marshmellows sind ein Traum und es geht wirklich ganz schnell, ich war ziemlich überrascht. Das Rezept stammt von Mara, bei ihr sehen die kleinen Dinger
etwas schöner aus, aber dafür dass ich sie vorher noch nie gemacht habe waren sie okay. Beim nächsten Mal werde ich die Masse nicht ganz so steif schlagen und das Karamell leicht erwärmen, denn mit dem eintropfen in die Marshmellowmasse war es doch etwas schwierig, ich mußte mit dem Löffel etwas nachhelfen und einen kleinen Schlitz hineinstechen.
Geschmacklich sind sie total lecker, sehr gefährlich...man kann nicht aufhören.
Das war die Überraschung zum Geburtstagskaffee....fanden alle total lecker, besonders das Kind.
Habe mich sehr gefreut....ist ja immer so eine Sache, neue Rezepte das erste Mal ausprobieren und dann nicht mal für sich selbst. Glück gehabt, alles gelungen.







Zutaten für den Kaffee-Karamell


  • 250 g Zucker
  • 100 ml starker Kaffee
  • 70 g Butter
  • 1 Pr.Salz
  • 150 ml Sahne

Zubereitung


Den Zucker mit dem Kaffee (bei mir war es Espresso) im Topf unter ständigem Rühren aufkochen,
dann noch ca.8-10 Minuten köcheln lassen bis die Masse leicht eindickt.
Den Topf vom Herd nehmen und die Butter einrühren, zum Schluß die Sahne und das Salz zugeben und noch einmal kurz aufkochen lassen (auch hier unbedingt umrühren). Karamell in eine saubere
Flasche oder ein Schraubglas füllen, verschließen und abkühlen lassen.
Im Kühlschrank kann es einige Tage aufbewahrt werden.

Zutaten für die Marshmellowmasse


  • 230 g Puderzucker
  • 2 P. Van.Zucker
  • 40 ml Wasser
  • 100 ml starker Kaffee (Espresso)
  • 2 P. gemahlene Gelatine

für die Form


  • je 2 EL Puderzucker und Speisestärke zum Bestäuben
  • etwas Butter zum Einpinseln (ich würde für die Masse eine Form 18 x 18 cm empfehlen)
Vielleicht würde ich sogar eine Form 20 x 20 cm nehmen, da ich sie ein wenig zu groß fand. wobei es dann vielleicht schwierig mit dem Karamellkern wird. Muss man ausprobieren.

2-3 EL Kaffeekaramell (schmeckt natürlich auch ohne Karamell)

Zutaten für den Schokoüberzug


  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 200 g weisse Kuvertüre
  • 2-3 Stücke Palmin oder (2-3 EL geschmolzenes Kokosöl)

Zubereitung


Als erstes die Form ausbuttern und mit dem Gemisch aus Puderzucker und Speisestärke ausstäuben, den Rest beiseite stellen.
Für die Marshmellowmasse Puderzucker mit dem Van.Zucker mischen.
Das Wasser und den Kaffee in einen Topf geben und die gemahlene Gelatine einrühren.
Unter Rühren kurz aufkochen lassen und dann in den Puderzucker gießen und sofort mit dem Handrührgerät rühren bis die Masse ganz hell und cremig wird (fast wie geschlagenes Eiweiß).
Achtung, bei mir war die Masse eindeutig zu fest, man sollte sie noch gut in die Form füllen können.
Die Masse in die Form füllen und den Karamellkern platzieren. Probiert es einfach mal aus, ob es besser klappt wenn die Masse weicher ist. Wie gesagt bei mir war es etwas schwierig.
Wie Mara schon schreibt, sollte man vorher wissen wo man den Schnitt setzt, da man sonst den Karamellkern beim Schneiden beschädigt.
Die Masse abgedeckt mindestens 3-5 Stunden (besser über Nacht) fest werden lassen. Meine Masse
stand abgedeckt über Nacht auf der Terrasse.
Nachdem die Masse fest ist, die Arbeitsfläche mit dem restlichen Puderzucker/Speisestärkegemisch
bestäuben und die Marshmellowmasse vorsichtig darauf stürzen. Mit einem scharfen Messer einzelne Marshmellows schneiden und in dem Gemisch wälzen.
Für den Schokoüberzug die einzelnen Kuvertüren mit Palmin im Wasserbad schmelzen und die
Marshmellows mit einem Schaschlikstäbchen(Holz) auspießen und in die Kuvertüre tauchen, auf einem Gitter abstellen und fest werden lassen. Mehr mag kann sie noch jeweils mit der anderen
Kuvertüre verzieren.

Vielen Dank liebe Mara für das tolle Rezept....