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Samstag, 28. Mai 2016

Bärlauchsalz fein + grob

Bärlauchsalz ist auch ein neuer Favorit von mir, ein ganz wunderbares Salz, sehr vielfältig zu verwenden, z.B. für Quark, zu Tomate, Ei oder zum Würzen von Grillfleisch. Das Rezept stammt
ebenfalls von Valesa. Eine schöne Idee zum Verschenken, ich habe winzig kleine Gläser damit
gefüllt und verschenkt. Dank Valesa gibt es sogar schöne Etiketten für das Bärlauchsalz.
Ganz lieben Dank an dieser Stelle.

Ein weiteres Rezept habe ich bei Tanja gefunden mit groben Meersalz, ebenfalls ein tolles
Salz...sehr gut für Grillfleisch geeignet. Das Rezept sowie Bilder findet ihr im unteren Teil.
                               
                                                    Hier nun erstmal das feine Bärlauchsalz





Zutaten für feines Bärlauchsalz


  • 200 g Bärlauch
  • 400 g feines Meersalz


Zubereitung


Den Bärlauch waschen und trocken tupfen oder mit einer Salatschleuder trocknen.
Falls Blüten dabei sind, aussortieren.

Bärlauch mit dem Salz mit einem Pürierstab zu einer Masse verarbeiten, diese dann
auf ein Backblech mit Backpapier streichen und 2-3 Tage an der Luft trocknen.
Am besten zwischendurch mit einer Gabel wenden, dann trocknet es schneller.
Danach noch 2 Stunden bei 60°C in den Backofen stellen, damit das Salz richtig
trocken wird. Einen Kochlöffel zwischen die Tür klemmen, damit die Feuchtigkeit
abziehen kann.
Das Salz noch einmal mit dem Pürierstab fein mahlen und in saubere Gläser füllen.

Hier nun das grobe Bärlauchsalz




Zutaten für das grobe Bärlauchsalz


  • 100 g Bärlauch
  • 400 g grobes Meersalz

Zubereitung


Den Bärlauch waschen und trocken tupfen, dann mit dem Salz in einen elektrischen Mixer geben oder mit dem Pürierstab zerkleinern bis eine Paste entsteht. Die Salzkristalle sollten aber noch
erhalten bleiben. Die Masse auf 2 mit Backpapier belegte Bleche streichen und bei 60°C für
ca.2-2,5 Stunden im Ofen trocknen lassen. Ich habe auch hier einen Holzlöffel zwischen die
Tür geklemmt, damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Ab und an mit einer Gabel durchrühren.
Wenn das Salz richtig trocken ist, etwas abkühlen lassen und in saubere Gläser füllen.

Montag, 18. April 2016

Runder Toast mit Saaten

Mein Lieblingstoastrezept ist nach wie vor Toast im Salzhefeverfahren, da ich aber auch gerne mal Toast mit Körnern jeglicher Art esse, habe ich es ein wenig abgewandelt.
Beim Zusammenrühren des Teiges kam mir dann die blendende Idee, dass ich auch beide Varianten
backen könnte, halb und halb.... zudem hatte ich mir vor kurzem zwei Rehrückenbackformen gekauft,
damit ich auch mal Toast in runder Form backen kann. Ich habe die doppelte Menge genommen, da ich auch Toast in der Toastbrotbackform backen wollte.  
Also jeweils die Hälfte des Teigs in die Formen und in den Rest wurden Körner bzw. Saaten eingeknetet und ebenfalls in die Formen gegeben. Die zweite Rehrückenbackform habe ich darüber gestellt. 
Damit der Teig die Form nicht hoch drückt habe ich sie mit Klips aus Metall präpariert, hat super geklappt. 









Zutaten


Salz-Hefe-Mischung

  • 9 gr. Salz
  • 50 ml Wasser
  • 6 gr. Frischhefe

Hauptteig  


  • Salz/Hefe-Gemisch
  • 300 g Weizenmehl Type 550       (f.die einfache Variante nur 500 g Weizenmehl Type 550)
  • 200 g Weizenvollkornmehl
  • 10 g Zucker
  • 10 g Speisestärke 
  • 30 g weiche Butter
  • 1 Teel. flüssiges Backmalz
  • 250 g Milch

für die Körnervariante zusätzlich 

  • 20 g Sesam
  • 20 g Leinsamen
  • 20 g Sonnenblumenkerne
  • 20 g Kürbiskerne
eventuell etwas weniger Mehl (20-40 g) verwenden. Der Teig sollte schön weich sein.

Zubereitung


Alle Zutaten (außer der Butter) 12 Minuten kneten, danach die Butter zugeben und weitere 6 Minuten kneten. Ich habe einmal den ganz normalen Toastbrotteig hergestellt und einmal mit den Saaten, da ich 2 Toastbrote (1xeckig, 1xrund) gebacken habe. 
Die Zutaten sind für 1 Brot, den Teig in 2 gleichgroße Stück teilen und dann die Saaten zugeben und noch einmal verkneten.
Den Teig rund wirken und in einer abgedeckten Schüssel (z.B.mit Folie, den Deckel lege ich lose auf) oder einfach nur unter der Folie auf der Arbeitsplatte 2-3 Stunden gehen lassen. Er sollte doppelt so groß sein, dann falten und wirken stretch & fold (Video auf der Seite von Ketex) und in 2 gleiche Teile bzw. die Teiglinge ohne und mit Saaten in die gefettete Form geben. Die 2.Form darauf legen und etwas befestigen und an einem warmen Ort 2 Stunden zur Gare stellen. In der Toastbrotform kann man sehr schön sehen, wenn der Teig oben an den Deckel stößt (kann man gut durch die kleinen Löcher in der Form erkennen), bei der Rehrückenform muss man sich auf sein Gefühl verlassen, dann bei 190 Grad ca.45 Minuten backen. Schwaden nicht vergessen....  Wenn das Brot fertig ist, vorsichtig aus dem Ofen nehmen und aus der Form kippen. Evtl. noch einmal ohne Form 
2-3 Minuten in den Ofen geben.

Somit haben wir beide unser Toast...der eine ganz simpel und ich meine Hälfte mit Saaten.