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Montag, 17. Oktober 2022

Schnelles Dinkelbrot (nachgebacken)

Ich brauchte ein schnelles Brot und bin meine Zeitschriften mal durchgegangen und siehe da, ich habe ein schnelles Dinkelbrot gefunden. Allerdings habe ich nicht nur Dinkelvollkornmehl verwendet, da ich für 
2 Brote nicht mehr genug Vollkornmehl im Haus hatte. Das Rezept stammt von Tanja Schlund

Es geht wirklich schnell, für mal eben zwischendurch ein tolles Rezept. 
Beim nächsten Mal werde ich auf jeden etwas Dinkel-Anstellgut hinzugeben.









Zutaten

       1.Brühstück

  • 100g Milch  ( heiß)
  • 50g Haferflocken (ich habe kernige benutzt)
gründlich vermischen und zum Abkühlen für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen   

       2. Hauptteig


  • Brühstück
  • 200g Buttermilch  (kalt)
  • 150g Wasser (warm)
  • 480g Dinkelvollkorn (im Original 550g)
  • 70g Dinkelmehl Type 1050
  • 15g frische Hefe
  • 10g Salz
zum Bestreuen eine Handvoll Haferflocken


Zubereitung


Alle Zutaten 10 Minuten auf Stufe 1 vermischen, dann weitere 5 Minuten auf schneller Stufe, bei mir habe ich Stufe 3 genommen. Wenn alles gut verknetet ist, abgedeckt bei Raumtemperatur 45 Minuten ruhen lassen, dabei nach 20 Minuten einmal dehnen und falten.

Nun den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirken und mit Schluß nach unten in einen mit Haferflocken ausgestreuten Gärkorb geben. Ich habe meinen Teigling oval geformt, da ich
eher längliche Brote backe. Abgedeckt weitere 45 Minuten gehen lassen. 

In der Zwischenzeit den Backofen auf 250°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Nach der Ruhezeit den Teigling vorsichtig auf ein Backblech stürzen und 15 Minuten backen, dabei das Schwaden nicht vergessen.
Nach den 15 Minuten die Temperatur auf 190°C reduzieren und weitere 40 Minuten backen.

Leider habe ich es nicht geschafft am 16.Oktober zu posten, sollte eigentlich ein Brot zum World-Bread-Day sein...dann beim nächsten Mal wieder.





Mittwoch, 13. Januar 2021

Synchronbacken #53 statt Leinsaat-Ecken/Dreieckbrötchen mit Leinsamen

Erstmal wünsche ich euch allen ein gesundes Neues Jahr, ganz viel Gesundheit
und Ausdauer.
Das Jahr beginnt mit einem guten Rezept von chili-und-ciabatta, eigentlich stammt es aber von Hefe und mehr und dem ersten Synchronbacken in diesem Jahr. Ich war in letzter Zeit leider nicht so oft beim Synchronbacken dabei, 
es war einfach zeitlich nicht drin oder aber der Ansporn hat gefehlt. 
Dieses ewige rumdaddeln, nirgends kann man hin, keine Freunde und Familie besuchen....Corona hat uns gut im Griff. Nun gut, ich denke es braucht Geduld und vor allem Hoffnung...
Zorra und Sandra haben ein tolles Rezept ausgesucht, bin schon gespannt ob die Krume bei mir auch so schön luftig wird.    
Ich habe mich entschieden Brötchen und 1 Brot zu backen und was soll ich sagen, alles super geworden. Ich musste zweimal backen, denn die Brötchen haben so viel Platz eingenommen, dass das Brot nicht mehr auf das Blech passte.
Die Brötchen sind ein wenig zu groß geraten, aber die Krume ist der Wahnsinn...total locker. Das Brot ist auch gelungen, was will ich mehr. Beim nächsten Mal werde ich die Brötchen etwas kleiner machen...hatte ein Teiggewicht von ca.150-158g..denke ich werde die Teiglinge auf 120g reduzieren, sollte passen.

 
 





          








Zutaten


Poolish

  • 200g Weizenmehl Type 50
  • 200g Wasser
  • 1g Hefe

miteinander verrühren und 10-12 Stunden abgedeckt ruhen lassen.


Brühstück

  • 150g Leinsamen
  • 200g kochendes Wasser

Den Leinsamen mit dem kochenden Wasser übergießen und 10-12 Stunden
quellen lassen.

Hauptteig

  • Poolish
  • Brühstück
  • 350g Weizenvollkornmehl
  • 450g Weizenmehl Type 550
  • 450g Wasser
  • 10g frische Hefe
  • 20g Salz

Zubereitung


Alle Zutaten bis auf das Salz in eine Rührschüssel geben und 5 Minuten auf Stufe 1 verkneten,
dann das Salz zugeben und weitere 8 Minuten auf Stufe 2 kneten, dann noch 1 Minute auf Stufe 3.
Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen, vom Boden eher nicht.

Nun den Teig in eine grosse Schüssel oder in eine Teigwanne geben und abgedeckt 1 Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit einen Backschieber oder ein Schiebeblech (war bei meinem Backstein dabei)
mit Backpapier belegen.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 3 Stücke a 670g teilen (für 3 Brote)
oder 1 Stück 580g (oder wie man möchte) und den Rest in ca.158g Stücke teilen für die Brötchen.
Wie schon oben beschrieben würde ich sie beim nächsten Mal kleiner machen (ca.120g), sie werden sonst doch sehr groß.
Alle Teiglinge rund formen und 15-20 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Nun für die Flügel mit einer Teigrolle den Teig an 3 Seiten flach drücken und vorsichtig ausrollen, so entsteht ein Dreieck. Den 1 Flügel nach oben auf den Teigling klappen, dann den 2 und mit dem 3 Flügel abschließen. Die Ecken etwas ausformen und mit der zusammen geklappten Seite auf das
Backpapier legen, mit etwas Mehl bestäuben und 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Den Backofen mit Backstein und Dampfbehältnis auf 250°C vorheizen

Die Brote und/oder Brötchen parallel zu den Seiten einschneiden und mit Dampf 10 Minuten backen.
Dann auf 220°C reduzieren, den Dampf ablassen und weitere 30-35 Minuten fertig backen.
Ein wahres Träumchen, voll lecker und fluffig.

Bin auf die anderen Backergebnisse total gespannt, hier alle Mitbäcker

 zorra  von   1x umrühren bitte aka kochtopf
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Birgit M.Backen mit Leidenschaft
Britta von Backmaedchen 1967
Désirée von Momentgenuss
Tina von Küchenmomente
Frederike von Fliederbaum
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Tanja von "Tanja's "Süß & Herzhaft
Ingrid von auchwas
Petra von genusswerke
Simone von zimtkringel
Tamara von Cakes, Cookies and more
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Volker von Volkermampft
Nora von Haferflocke - Der Blog
Wilma von Pane-Bistecca
Bettina von homemade & baked
Johanna von Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog
Anna von Frau M aus M
Manuela von Vive la rèduction!
Geri von Lecker mit Geri

Sonntag, 11. Dezember 2016

3 Stunden Brötchen nachgebacken von Lutz

Ich backe wirklich gerne, aber manchmal wenn die Vorbereitung soooo lange dauert, kann es
schon passieren, dass ich mich dagegen entscheide...ganz oft geht es mir bei den Brötchenrezepten so.
Nun aber kam vom Lutz ein super tolles Rezept, ich finde es ganz wunderbar. Diese Brötchen werde ich jetzt wohl öfter backen. Denke auch, man kann sie in den Mehlsorten gut variieren.
Probiert es am besten selber aus....










Zutaten


Brühstück


  • 12 g Roggenvollkornmehl
  • 12 g Altbrot (geröstet und gemahlen)
  • 8,5 g Salz
  • 80 g Wasser (100°C)

Hauptteig


  • Brühstück (65°C)
  • 32 g Dinkelvollkornmehl
  • 350 g Weizenmehl Type 550
  • 20 g Weizenanstellgut
  • 16 g Flüssigmalz
  • 4 g frische Hefe
  • 190 g Wasser (20°C)
  • 20 g Olivenöl


Zubereitung


Für das Brühstück Roggenvollkornmehl, Salz und Altbrot gut verrühren, dann das kochende
Wasser dazugeben und alles verrühren und 5 Minuten ruhen lassen, Die Temperatur sollte dann ca.65°C betragen.

Das Brühstück mit dem Wasser des Hauptteiges mischen. Dann die restlichen Zutaten dazugeben
und 5 Minuten auf Stufe 1 und weitere 15 Minuten auf Stufe 2 zu einem glatten Teig kneten.
Nun abgedeckt bei Raumtemperatur 2 Stunden gehen lassen, dabei alle 30 Minuten strecken und falten.
Dann den Teig vorsichtig aus dem Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und Teiglinge
von ca.45 g abstechen.
Dann immer zwei Teiglinge übereinanderlegen und mit ein wenig Mehl zu einem Zylinder
einschlagen (Rolle) und in reichlich Mehl wälzen.
Mit den Nahtstellen nach unten für 30 Minuten bei Raumtemperatur abgedeckt in ein Bäckerleinen
oder Geschirrtuch(leicht bemehlen) legen.
Ofen auf 240°C vorheizen, die Teiglinge mit der Nahtstelle nach oben auf das Blech legen und
ca.18-20 Minuten backen. Wie man auf den Bildern gut erkennen kann, platzen die Nahtstellen
richtig gut auf.

Dienstag, 31. Mai 2016

BBD#83 Emmervollkornkanten

Unsere liebe Zorra findet immer wieder ein Thema für BBD, dabei wurde schon fast alles gebacken,
meint man zumindest. Für den BBD#83 wünscht sie sich Brote aus Spezialmehl. Na wenn
da nicht super tolle Rezepte eingereicht werden, dann weiß ich auch nicht. Bin mal wieder total spät dran, nicht nur weil ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte, es war immer irgend etwas zu tun oder zu erledigen. Ich war einfach platt, aber Samstag hatte ich mir schon Emmermehl und Schrot
geholt und am Sonntag wurden Vorteig, Brühstück und Mehlstück angesetzt, damit ich am Montag
backen konnte. Denkste, war nichts, mein übliche nicht richtig lesen Macke war wieder da, dabei habe ich mir extra eine Kladde mit den Zutaten und der Zubereitung angelegt. Als ich am Montagabend meinen schön gegangenen Teig in die Form legen und backen wollte kam das böse Erwachen, nix mit backen, die Form mußte noch 8-10 Stunden in den Kühlschrank. Na super, somit
war früh um 5.30 Uhr aufstehen angesagt. Da ich um 7.30 Uhr anfange zu arbeiten, konnte es gerade so klappen. Was soll ich sagen, es hat geklappt und das Brot ist großartig geworden. Meine Kollegen
waren mal wieder begeistert.
Die Grundlage für das Rezept habe ich bei Lutz vom plötzblog gefunden und leicht abgewandelt,


BBD # 83 - Brot mit Spezialmehl / Bread with Special Flour (Einsendeschluss 1. Juni, 2016)


auseinander gebrochen


hier den Anschnitt
 






Zutaten

Vorteig


  • 100 g  Emmervollkornmehl
  • 100 g Wasser
  • 0,4 g Hefe
Zutaten vermengen und ca.20 Stunden reifen lassen

Brühstück


  • 160 g Emmerschrot
  • 100 g Wasser
  • 12 g  Salz
Schrot und Salz mit kochendem Wassesr übergießen, und ca.15-18 Stunden abgedeckt
ca,15-18 Stunden quellen lassen.

Mehlkochstück


  • 80 g Emmervollkornmehl
  • 400 g Wasser
  • 10 g Salz
in einen Topf geben und unter ständigem rühren aufkochen, bis die Masse puddingartig eindickt.
Abdecken und in den Kühlschrank stellen (hält bis zu 2 Tagen)

Hauptteig


  • Vorteig
  • Brühstück
  • Mehlkochstück
  • 150 g Emmervollkornmehl
  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 g Weizenvollkornmehl
  • 10 g Hefe
  • 40 g Lievito madre (muss nicht unbedingt)
  • 20 g Butter
  • 15 g Zuckerrübensirup (eigentlich Honig

Zubereitung


Alle Zutaten 8 Minuten auf Stufe 1 verkneten, weitere 2 Minuten auf Stufe 2 bis sich der
Teig vom Schüsselboden löst und abgedeckt 2-3 Stunden zur Gare stellen.
Dann den Teig in 2 Teile von ca.620 g abwiegen, rund wirken und mit Schluß nach unten
nebeneinander in eine gefettete Kastenform 22 cm legen. Die Seiten die aneinander liegen leicht einmehlen. Nach dem Backen kann man es dann wunderbar auseinander brechen.
Vom restlichen Teig kann ein weiteres kleines Brot geformt werden oder er wird zu Brötchen verarbeitet.
Die Form(en) abgedeckt für 8-10 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.
Nach der Teigreife, leicht mit Mehl bestäuben und mit einer Teigkarte ein Kreuz eindrücken und
bei 245°C fallend auf 200°C 50-60 Minuten backen. Schwaden nicht vergessen.
Nach 30 Minuten das Brot aus der Form nehmen und fertig backen. Schwaden ablassen.

Das Brot auf einem Gitter gut auskühlen lassen.