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Montag, 30. Januar 2017

BBD #86 Hefeguglhupf mit Pistazien

Unsere liebe Zorra ruft zum letzten Mal zum BBD #86 auf, dieses Mal geht es rund um den Hefeguglhupf.
Zorra's Ziel von 100 Bread-Baking-Days ist zwar noch nicht erreicht, aber wie es so ist, werden die Themen langsam knapp. Ich jedenfalls freue mich, dass ich in den letzten 3 Jahren teilgenommen habe und sogar einen BBD ausrichten durfte.
Beim letzten Mal musste ich unbedingt dabei sein, ein Rezept habe ich dann auch gefunden und
es dann doch mehr oder weniger abgewandelt. Seht selbst, mir hat er geschmeckt und der Familie
denke ich auch. Die Kollegen haben auch probiert und nicht gemeckert, was will man mehr.

Bread Baking Day #86 - Gugelhupf
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Zorra für die tollen Ideen, für die Ausrichtung und die Auswahl der Ausrichter aus der Bloggerszene. Ich fand es sehr schön und Spaß hat es auch gemacht.
Zorra wird sicherlich weiterhin ein Blog-Event nach dem anderen vorstellen, so kennen wir sie.
Ich jedenfalls freue mich auf die nächsten Herausforderungen.
Ganz lieben Dank !!!!!

So nun aber zum Rezept für den Hefeguglhupf







Zutaten


  • 200g Rosinen
  • 1/8 l Winterpflümli   (oder Rum)
  • 500g Weizenmehl Type 405
  • 1/4 l lauwarme Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 90g Zucker
  • 2 TL Van.Zucker
  • 1 Pr.Salz
  • 3 Eier (M)
  • 200g weiche Butter
  • 20g Mandelstifte
  • 80g gehackte Pistazien
  • Zitronenabrieb von 1 Zitrone
  • Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung


Die Rosinen mit dem Winterpflümli (Rum) einweichen bis die Rosinen richtig weich sind, am besten schon einen Tag vorher. Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken.
Die Hefe mit der Milch und 1 TL Zucker hineingeben und mit etwas Mehl zu einem Brei verrühren,
dann ca.20 Minuten gehen lassen.
Dann den restlichen Zucker, Salz, Eier und die Butter zugeben und zu einem glatten Teig verkneten.
Mit etwas Mehl bestäuben und ca.40 Minuten ruhen lassen. Der Teig sollte sich deutlich vergrößert
haben. Nun die eingeweichten Rosinen mit den Mandeln und den Pistazien unterkneten.
In eine große Guglhupfform geben und noch einmal ca.15-20 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C Umluft (Ober-Unterhitze 200°C) vorheizen.
Den Guglhupf ca.40-50 Minuten fertig backen, gut auskühlen lassen und zum Schluß mit Puderzucker
bestäuben.

Samstag, 2. Juli 2016

BBD#84 Sandwichbrot mit Weizenvollkornmehl

Zum BBD#84 wünscht sich Susanne von Magentratzerl Sandwichbrote. Man kann schon fast
sagen wie gewohnt bin ich mal wieder auf den letzten Drücker dabei. Viel Arbeit und eine Woche
Urlaub haben mich davon abgehalten. Während ich diesen Text schreibe, steht mein Teig
zur Gare. Hoffentlich gelingt mir das Brot, sonst habe ich ein echtes Problem, aber warum sollte
es nicht klappen??

Toast, Sandwich, Weißbrot, Baguette, alles ja eigentlich nicht so gesunde Brote, aber wenn man hier und da mal Saaten, Körner und Vollkornmehle verwendet, hört es sich schon etwas gesünder an.
Egal, sie sind einfach lecker, ob zum Frühstück oder mal zwischendurch.

Das Grundrezept habe ich beim brotdoc gefunden, ich habe statt Emmervollkorn, Weizenvollkornmehl
genommen, ansonsten sind die Zutaten gleich geblieben. Bin schon sehr gespannt.

So sieht es aus, auch hier folgen die Bilder vom Anschnitt, seit 4 Minuten aus dem Ofen.

Ein wahres Wunder, die Krume ist sowas von luftig und weich, besser geht nicht. Seht selbst !!












       Hier sieht man den Größenunterschied zum Dänisches franskbrød
                   

                                                                                               

BBD #84 - Sandwich (Last day of subimisson July 1, 2016)Zutaten


für den Vorteig


  • 170g Wasser
  • 170g Weizenvollkornmehl
  • 0,2g frische Hefe
alles gut verrühren und abgedeckt bei Raumtemperatur 12 Stunden ruhen lassen

für den Sauerteig


  • 70g Weizenmehl Type 550
  • 70g Wasser (ca.45°)
  • 7g Anstellgut (Weizensauer aus dem Kühlschrank) (eigentlich nur 4g)
ebenfalls alles gut verrühren und abgedeckt bei Raumtemperatur 12 Stunden ruhen lassen.

Hauptteig


  • 300g Milch (lauwarm)
  • 480g Weizenmehl Type 550
  • 5g flüssiges Backmalz
  • 21g Zucker
  • 30g Butter
  • 16g Salz
  • 15g frische Hefe


Zubereitung


Alle Zutaten gut miteinander verkneten 4 Minuten auf Stufe 1, dann noch einmal
mindestens 6 Minuten auf Stufe 2. Der Teig sollte gut ausgeknetet sein damit das
Ergebnis auch entsprechend luftig wird. Den Teig abgedeckt 60 Minuten ruhen lassen.
Nach der Ruhezeit den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und von
der kurzen Seite her straff einrollen oder langwirken, (ging bei mir nicht, da der Teig sehr
weich war). In eine gut gefettete Kastenform geben und ca.70 Minuten bei Raumtemperatur
zur Gare stellen. Der Teig sollte den Rand überschritten haben und eine leicht runde
Oberfläche zeigen. Mit Wasser absprühen und in den auf 240°C vorgeheizten Ofen
geben. Gut schwaden und auf 200°C reduzieren. Die Backzeit beträgt ca.40-45 Minuten.
Das Brot sollte nicht zu dunkel werden, damit es innen auch noch schön locker und saftig bleibt.
Nach dem Backen noch einmal mit Wasser absprühen.

Freitag, 1. Juli 2016

BBD#84 Dänisches franskbrød

Und weil ich noch nicht wußte ob mein 1.Beitrag zum BBD#84 gelingt habe ich noch ein schönes Rezept ausprobiert. Susanne wünscht sich Rezepte von Sandwichbroten und das Franskbrød ist ja auch eine Art Sandwichbrot. Meine Freundin bringt mir immer mal eins aus Dänemark mit und
es hat mich schon lange gereizt es selbst zu backen. Dank Susanne habe ich es jetzt gebacken und
ich glaube es ist auch gelungen, seht selbst. Bilder vom Anschnitt folgen, ist leider noch zu heiß,
habe es gerade aus dem Ofen genommen.
Die Krume ist ein Traum, sehr schön fluffig.....aber irgend etwas fehlt noch, es ist geschmacklich noch nicht ganz so wie das echte gekaufte dänische franskbrød.












BBD #84 - Sandwich (Last day of subimisson July 1, 2016)

Zutaten


  • 30g Butter
  • 310g Milch
  • 25g frische Hefe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 530g Weizenmehl Type 550
  • 1 Ei (verqirlt, zum Einstreichen)
  • weißen feinen Mohn (schwarz geht auch)


Zubereitung


Die Butter im Topf schmelzen und die Milch zugießen, so dass beides lauwarm ist.
In die Rührschüssel geben, Hefe dazugeben und gut verrühren. Zucker und Salz 
dazu sowie das Mehl. Alles gut verkneten bis der Teig schön weich ist.
30 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur zur Gare stellen.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz durchkneten, dann
etwas breit ziehen und straff einrollen. In eine gefettete Kastenform geben und noch 
einmal abgedeckt ca.30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 225°C aufheizen, das Ei verquirlen.
Wenn die Gare erreicht ist, das Brot der Länge nach einschneiden, mit dem Ei einstreichen
und mit dem Mohn bestreuen. Ca. 35 Minuten auf unterer Schiene fertig backen, evtl.
mit Alufolie abdecken, damit es nicht zu dunkel wird.

Dienstag, 31. Mai 2016

BBD#83 Emmervollkornkanten

Unsere liebe Zorra findet immer wieder ein Thema für BBD, dabei wurde schon fast alles gebacken,
meint man zumindest. Für den BBD#83 wünscht sie sich Brote aus Spezialmehl. Na wenn
da nicht super tolle Rezepte eingereicht werden, dann weiß ich auch nicht. Bin mal wieder total spät dran, nicht nur weil ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte, es war immer irgend etwas zu tun oder zu erledigen. Ich war einfach platt, aber Samstag hatte ich mir schon Emmermehl und Schrot
geholt und am Sonntag wurden Vorteig, Brühstück und Mehlstück angesetzt, damit ich am Montag
backen konnte. Denkste, war nichts, mein übliche nicht richtig lesen Macke war wieder da, dabei habe ich mir extra eine Kladde mit den Zutaten und der Zubereitung angelegt. Als ich am Montagabend meinen schön gegangenen Teig in die Form legen und backen wollte kam das böse Erwachen, nix mit backen, die Form mußte noch 8-10 Stunden in den Kühlschrank. Na super, somit
war früh um 5.30 Uhr aufstehen angesagt. Da ich um 7.30 Uhr anfange zu arbeiten, konnte es gerade so klappen. Was soll ich sagen, es hat geklappt und das Brot ist großartig geworden. Meine Kollegen
waren mal wieder begeistert.
Die Grundlage für das Rezept habe ich bei Lutz vom plötzblog gefunden und leicht abgewandelt,


BBD # 83 - Brot mit Spezialmehl / Bread with Special Flour (Einsendeschluss 1. Juni, 2016)


auseinander gebrochen


hier den Anschnitt
 






Zutaten

Vorteig


  • 100 g  Emmervollkornmehl
  • 100 g Wasser
  • 0,4 g Hefe
Zutaten vermengen und ca.20 Stunden reifen lassen

Brühstück


  • 160 g Emmerschrot
  • 100 g Wasser
  • 12 g  Salz
Schrot und Salz mit kochendem Wassesr übergießen, und ca.15-18 Stunden abgedeckt
ca,15-18 Stunden quellen lassen.

Mehlkochstück


  • 80 g Emmervollkornmehl
  • 400 g Wasser
  • 10 g Salz
in einen Topf geben und unter ständigem rühren aufkochen, bis die Masse puddingartig eindickt.
Abdecken und in den Kühlschrank stellen (hält bis zu 2 Tagen)

Hauptteig


  • Vorteig
  • Brühstück
  • Mehlkochstück
  • 150 g Emmervollkornmehl
  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 g Weizenvollkornmehl
  • 10 g Hefe
  • 40 g Lievito madre (muss nicht unbedingt)
  • 20 g Butter
  • 15 g Zuckerrübensirup (eigentlich Honig

Zubereitung


Alle Zutaten 8 Minuten auf Stufe 1 verkneten, weitere 2 Minuten auf Stufe 2 bis sich der
Teig vom Schüsselboden löst und abgedeckt 2-3 Stunden zur Gare stellen.
Dann den Teig in 2 Teile von ca.620 g abwiegen, rund wirken und mit Schluß nach unten
nebeneinander in eine gefettete Kastenform 22 cm legen. Die Seiten die aneinander liegen leicht einmehlen. Nach dem Backen kann man es dann wunderbar auseinander brechen.
Vom restlichen Teig kann ein weiteres kleines Brot geformt werden oder er wird zu Brötchen verarbeitet.
Die Form(en) abgedeckt für 8-10 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.
Nach der Teigreife, leicht mit Mehl bestäuben und mit einer Teigkarte ein Kreuz eindrücken und
bei 245°C fallend auf 200°C 50-60 Minuten backen. Schwaden nicht vergessen.
Nach 30 Minuten das Brot aus der Form nehmen und fertig backen. Schwaden ablassen.

Das Brot auf einem Gitter gut auskühlen lassen.








Freitag, 29. April 2016

BBD#82 5+3 Strang Hefezopf

Dieses Mal richtet den Bread Baking Day die liebe Simone aus, sie wünscht sich "süße Brote oder Brötchen zum Kaffee". Mittlerweile ein nicht mehr weg zu denkender Blog-Event, dank Zorra
die ihn vor vielen Jahren ins Leben gerufen hat.
Ein wundervolles Thema und sehr vielseitig, ich bin schon gespannt auf die vielen schönen Rezepte, die zusammen getragen werden. Mir fiel die Auswahl wirklich schwer, da es so viele leckere süße
Brot-und Brötchenrezepte gibt. Letztendlich habe ich mich für einen zusammen gesetzten 5+3 Strang
Hefezopf von Sara
mit einer super einfachen Videoanleitung entschieden. Das Rezept kann man für viele Varianten von
Flechtzöpfen verwenden. Sicherlich auch sehr lecker mit Rosinen, Mandeln, Pistazien oder Nüssen, einfach ausprobieren.

Bread Baking Day #82 (last day of submission May 1, 2016)

















                           Als erstes 5 + 3 Stränge rollen, dann wird der 1.Strang geflochten (5)


                           Nun der 2. Strang (3), der dann auf den 1. mittig aufgesetzt wird


Zum Schluß werden 2 dünne Stränge einfach verdreht und ebenfalls mittig aufgelegt

 
                                 
         So sieht er dann nach 1 Std. Gare aus, einen kleinen Hefeknoten gab es auch aus dem Restteig.



 Fertig gebacken nach 25 Minuten, leider ist der obere verdrehte Strang beim Gehen verrutscht,
eben Handmade






 

 Eine super fluffige Krume, butterweich


Zutaten


  • 500 g Mehl Type 405
  • 40 g frische Hefe
  • 50 g weiche Butter
  • 55 g feinen Zucker
  • 7 g Salz
  • 1 Ei 
  • 210 g kalte Milch (Original Vollmilch)
  • 2 EL Vanille-Extrakt

Zubereitung


Ich habe 1-2 EL Milch leicht erwärmt und mit der Hefe verrührt, dann alle Zutaten in eine
Rührschüssel geben und zu einem reißfesten, glatten Teig verkneten.

Dann 8 gleichgroße Stücke (ca.90g) und 2 kleine (ca.45g) abteilen. Die Teigstränge sollten eine
Länge von ca.50 cm haben und in der Mitte ein wenig dicker sein, die Enden etwas dünner rollen,
da so die typische Zopfform entsteht.
Zuerst aus 5 Strängen einen Zopf flechten (siehe Videoanleitung), dann aus 3 Strängen den 2.Zopf flechten. Zum Schluß werden die beiden letzten, ziemlich dünnen Stränge einfach verdreht und oben aufgesetzt. Die Enden immer gut unter dem Zopf stecken.

Nun den Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und an einen warmen Ort
abgedeckt ca.60 Minuten zur Gare stellen, er sollte sich deutlich vergrößert haben. Sollte der Zopf beim Backen aufreißen, war die Gare zu kurz. In dieser Zeit sollte der Zopf vorsichtig 2 x mit
einer Eistreiche eingestrichen werden. (Mein typischer Fehler, nicht zu bis zum Ende lesen, ich
habe es nur 1xgeschafft und das war ziemlich am Ende)
In der Zwischenzeit den Ofen auf 190°C Ober-Unterhitze vorheizen.
Den Zopf ca.25 Minuten fertig backen, je nach Ofen aufpassen dass er nicht zu dunkel wird, bei
Bedarf mit Alufolie abdecken.
Anschließend auf einem Gitter gut auskühlen lassen.

Vielen lieben Dank an Simone für die schöne Idee und für die Ausrichtung des BBD's.