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Mittwoch, 13. Januar 2021

Synchronbacken #53 statt Leinsaat-Ecken/Dreieckbrötchen mit Leinsamen

Erstmal wünsche ich euch allen ein gesundes Neues Jahr, ganz viel Gesundheit
und Ausdauer.
Das Jahr beginnt mit einem guten Rezept von chili-und-ciabatta, eigentlich stammt es aber von Hefe und mehr und dem ersten Synchronbacken in diesem Jahr. Ich war in letzter Zeit leider nicht so oft beim Synchronbacken dabei, 
es war einfach zeitlich nicht drin oder aber der Ansporn hat gefehlt. 
Dieses ewige rumdaddeln, nirgends kann man hin, keine Freunde und Familie besuchen....Corona hat uns gut im Griff. Nun gut, ich denke es braucht Geduld und vor allem Hoffnung...
Zorra und Sandra haben ein tolles Rezept ausgesucht, bin schon gespannt ob die Krume bei mir auch so schön luftig wird.    
Ich habe mich entschieden Brötchen und 1 Brot zu backen und was soll ich sagen, alles super geworden. Ich musste zweimal backen, denn die Brötchen haben so viel Platz eingenommen, dass das Brot nicht mehr auf das Blech passte.
Die Brötchen sind ein wenig zu groß geraten, aber die Krume ist der Wahnsinn...total locker. Das Brot ist auch gelungen, was will ich mehr. Beim nächsten Mal werde ich die Brötchen etwas kleiner machen...hatte ein Teiggewicht von ca.150-158g..denke ich werde die Teiglinge auf 120g reduzieren, sollte passen.

 
 





          








Zutaten


Poolish

  • 200g Weizenmehl Type 50
  • 200g Wasser
  • 1g Hefe

miteinander verrühren und 10-12 Stunden abgedeckt ruhen lassen.


Brühstück

  • 150g Leinsamen
  • 200g kochendes Wasser

Den Leinsamen mit dem kochenden Wasser übergießen und 10-12 Stunden
quellen lassen.

Hauptteig

  • Poolish
  • Brühstück
  • 350g Weizenvollkornmehl
  • 450g Weizenmehl Type 550
  • 450g Wasser
  • 10g frische Hefe
  • 20g Salz

Zubereitung


Alle Zutaten bis auf das Salz in eine Rührschüssel geben und 5 Minuten auf Stufe 1 verkneten,
dann das Salz zugeben und weitere 8 Minuten auf Stufe 2 kneten, dann noch 1 Minute auf Stufe 3.
Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen, vom Boden eher nicht.

Nun den Teig in eine grosse Schüssel oder in eine Teigwanne geben und abgedeckt 1 Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit einen Backschieber oder ein Schiebeblech (war bei meinem Backstein dabei)
mit Backpapier belegen.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 3 Stücke a 670g teilen (für 3 Brote)
oder 1 Stück 580g (oder wie man möchte) und den Rest in ca.158g Stücke teilen für die Brötchen.
Wie schon oben beschrieben würde ich sie beim nächsten Mal kleiner machen (ca.120g), sie werden sonst doch sehr groß.
Alle Teiglinge rund formen und 15-20 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Nun für die Flügel mit einer Teigrolle den Teig an 3 Seiten flach drücken und vorsichtig ausrollen, so entsteht ein Dreieck. Den 1 Flügel nach oben auf den Teigling klappen, dann den 2 und mit dem 3 Flügel abschließen. Die Ecken etwas ausformen und mit der zusammen geklappten Seite auf das
Backpapier legen, mit etwas Mehl bestäuben und 1 Stunde abgedeckt ruhen lassen.

Den Backofen mit Backstein und Dampfbehältnis auf 250°C vorheizen

Die Brote und/oder Brötchen parallel zu den Seiten einschneiden und mit Dampf 10 Minuten backen.
Dann auf 220°C reduzieren, den Dampf ablassen und weitere 30-35 Minuten fertig backen.
Ein wahres Träumchen, voll lecker und fluffig.

Bin auf die anderen Backergebnisse total gespannt, hier alle Mitbäcker

 zorra  von   1x umrühren bitte aka kochtopf
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Birgit M.Backen mit Leidenschaft
Britta von Backmaedchen 1967
Désirée von Momentgenuss
Tina von Küchenmomente
Frederike von Fliederbaum
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Tanja von "Tanja's "Süß & Herzhaft
Ingrid von auchwas
Petra von genusswerke
Simone von zimtkringel
Tamara von Cakes, Cookies and more
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Volker von Volkermampft
Nora von Haferflocke - Der Blog
Wilma von Pane-Bistecca
Bettina von homemade & baked
Johanna von Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog
Anna von Frau M aus M
Manuela von Vive la rèduction!
Geri von Lecker mit Geri

Mittwoch, 27. November 2019

Langschläfer-Dinkelzwerge #Synchronbacken 41

Zorra und Sandra haben wieder zum Synchronbacken aufgerufen, mittlerweile schon zum 41.Mal.
Dieses Mal backen wir nach einem Rezept von Dietmar vom homebaking blog, ein einfaches Brotrezept mit dem Namen Langschläfer.

Ich selbst probiere gerne die Rezepte von Dietmar aus, bisher sind mir alle ganz gut gelungen, somit
war ich  mir auch dieses Mal sicher dass es klappt. Leider sind meine Brote überhaupt nicht aufgebrochen, schön glatt sind sie geworden, naja was soll's, vielleicht klappt es beim nächsten Versuch. Lecker sind sie jedenfalls...












hier habe ich Walnüsse und Cranberries eingearbeitet

Zutaten

Vorteig Poolish



  • 150g  Wasser 4°C
  • 150g  Dinkelmehl Type 630
  • 0,2g   frische Hefe
für 12-15 Stunden bei Raumtemperatur  abgedeckt reifen lassen

Hauptteig


  • 300g Poolish
  • 850g Dinkelmehl Type 630
  • 550g Wasser 10°C
diese Zutaten gut vermischen und ca.30 Minuten abgedeckt quellen lassen.

  • 22g Salz
  • 4 g  frische Hefe
Salz und Hefe zugeben und auf Stufe 1 solange verkneten bis sich der Teig vom
Schüsselrand löst (ca.10 Min.) danach noch einmal 3-4 Minuten schnell kneten.


Zubereitung

Den Teig in eine geölte Wanne geben und 30 Minuten ruhen lassen, dann einmal von allen Seiten
ziehen und falten.
Nach 30-45 Minuten noch einmal falten und weitere 30-45 Minuten ruhen lassen.
Nach der Ruhephase den Teig entsprechend in 4 Teile teilen und vorsichtig eindrehen und
in eine Form geben, dann in den Kühlschrank stellen und nach 30 Minuten abdecken.
Ich habe in einen Teigling noch Walnüsse und Cranberries eingeknetet, sehr lecker.
Die Teiglinge können nun 8-16 Stunden im Kühlschrank bleiben (je länger sie im Kühlschrank
bleiben um so intensiver wird der Geschmack)
Den Backofen auf 250°C vorheizen, Teiglinge hinein geben und ordentlich schwaden..nach einer
kurzen Anbackphase ca.2-3 Minuten die Temperatur auf 210°C reduzieren.
gesamte Backzeit ca.22 Minuten ( bei mir waren es 35 Minuten )
Schwaden nicht ablassen, bleibt während der gesamten Backzeit im Ofen.

Hinweis: um so länger die Reifezeit im Kühlschrank ist um so schneller nimmt das Brot Farbe an.

und hier noch alle Mitbäcker

Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten | Silvia von Kulturgut | Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum | Caroline von Linal’s Backhimmel | Britta von Backmaedchen 1967 | Carla von Herbs & Chocolate | Johanna von Dinkelliebe | Simone von zimtkringel | Manuela von Vive la réduction! | Conny von Mein wunderbares Chaos | Britta von Brittas Kochbuch | Sandra von From-Snuggs-Kitchen | Zorra von kochtopf | Volker von volkermampft | Dominik von Salamico | Carmen von Carmecitas_baking_and_more




Samstag, 9. März 2019

Simple Bread nachgebacken von Dietmar

Dieses geniale Brot ist von Dietmar vom Homebaking Blog ein großartiges Rezept. Ich habe
deutsche Mehle verwendet, deshalb sieht es wohl auch etwas anders aus.
Die Krume ist wunderbar geworden und die Kruste knackt so wie es sein soll....leider ist nur
bei meinem Brot diese schöne knusprige Lasche nicht hoch gekommen, auf den Bildern ist
sie ein ganz klein wenig zusehen. Ein geschmacklich sehr kräftiges Brot, einfach lecker.






 
 
 

 




Zutaten

für das Poolish



  • 100g Weizenmehl Type 550
  • 100g Wasser
  • 1g frische Hefe
Die Zutaten gut verrühren und 5-7 Stunden reifen lassen und dann bis zur Weiterverarbeitung
in den Kühlschrank stellen.


für den Weizensauerteig


  • 145g Weizenmehl Type 550
  • 145g Wasser
  • 10g Anstellgut  (Sauerteig aus dem Kühlschrank)
Das Anstellgut im Wasser gut auflösen und mit dem Mehl verrühren und abgedeckt 
ca.14-15 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen ( am besten 25-27°C).

für den Hauptteig


  • 200g Poolish
  • 300g Weizensauerteig
  • 350g Wasser
  • 300g Weizenmehl Type 550
  • 200g Ruchmehl  (oder auch Weizenvollkornmehl)
nach der Autolyse noch 
  • 18g Salz 

Zubereitung


Alles gut verrühren und 30-45 Minuten zur Autolyse abgedeckt stehen lassen.
Dann das Salz zugeben und 12-15 Minuten auf kleiner Stufe einkneten, dann so lange
schnell kneten bis der Teig von der Schüssel komplett löst.

Laut Dietmar muss man flinke Finger haben, denn es kommt nun noch etwas Wasser
dazu ca.50-100g. Ich habe 75g genommen, mir erschien es genug, auch dieses noch einmal
gründlich einkneten.

Dann den Teig in eine geölte Wanne geben und nach 75 Minuten falten.
Nun den Teig abdecken und ruhen lassen bis er sich verdoppelt hat...ca.120-150 Minuten.

Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und von allen Seiten über die Mitte
falten. Anschließend mit Schluß nach unten in einen bemehlten Gärkorb geben und für
ca.60-90 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 250°C aufheizen, nun die Brote auf ein Blech geben und mit Schwaden 
ca.10 Minuten anbacken, dann auf 230°C reduzieren und weitere 25-30 Minuten fertig backen.



Montag, 27. November 2017

Zweiländerbrot

Der Ursprung zu diesem Brot gab mir Dietmar mit seinem Badischen Landbrot. Da ich dringend
mein Ruchmehl verarbeiten muss oder auch wollte und kein Mehl aus Östereich am Start hatte,
nannte ich es kurzer Hand Zweiländerbrot, eben weil ich Mehle aus der Schweiz und aus Deutschland verwendet habe. Das badische Landbrot von Dietmar kann man einfach nicht toppen,
aber nachbacken oder etwas verändern geht meistens immer. Klar, kann es auch mal daneben gehen,
ist mir in der letzen Woche erst passiert, aber alles nicht so schlimm. Ein echter Bäcker gibt nicht auf.... Hier nun meine Variante unter anderem mit Schweizer Ruchmehl und dem altbekannten
deutschen Weizenmehl Type 1050.

 
 






Zutaten 

Roggensauerteig


  • 170 g Ruchmehl
  • 170 g Wasser
  • 10 g Roggenanstellgut
gut verrühren und 18-24 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen.

Poolish


  • 200 g Weizenmehl Type 
  • 200 g Wasser
  • 2 g Hefe
ebenfalls gut verrühren und für 18 Stunden abgedeckt in den Kühlschrank stellen (5°C)


Hauptteig


  • 350 g Sauerteig
  • 402 g Poolish
  • 300 g Ruchmehl
  • 300 g Weizenmehl Type 1050
  • 280 g Wasser
  • 20 g Salz
  • 8 g Hefe

Zubereitung


alle Zutaten auf Stufe 1 ca.60 Minuten gut miteinander verkneten, nach 4-5 Minuten löst sichder Teig vom Schüsselrand. Nun den Teig abgedeckt in der Schüssel 60 Minuten ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit den Teigling in 2 gleich große Stück teilen. Jetzt kommt wieder der Abschnitt den ich vorher bei Dietmar nicht richtig gelesen habe, die Teiglinge gehen noch einmal für 7-8 Stunden in den Kühlschrank, super, es ist jetzt 19 Uhr, d.h. für mich heute Nacht ist aufstehen angesagt....Mal schauen, wie ich es am besten retten kann.


Nun die Teiglinge vorsichtig von allen Seiten nach innen falten und nicht mehr kneten, von oben mit etwas Druck in die Länge rollen und mit Schluß nach unten in 2 bemehlte Gärkörbe gelegt.

Ab in den Kühlschrank 5°C und ca.7-8 Stunden (Endgare) abgedeckt zur Gare stellen. Die Brote im vorgeheizten Ofen 245-250°C mit Schwaden 10 Minten anbacken, dann auf 210°C reduzieren und gut ausbacken. Die Backzeit sollte 50 Minuten nicht unterschreiten. 
Nach halber Backzeit Schwaden ablassen.