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Mittwoch, 29. August 2018

#Synchronbacken #29 Zwirbelbrot mit Geschmack

Was würden wir nur alle Sonntag's ohne das Synchronbacken tun?...wahrscheinlich auch backen,
aber so macht es einfach mehr Spaß. Zorra und Sandra haben ein sehr gutes Rezept ausgesucht.
Zorra hat dieses Wurzelbrot oder wie ich es nenne Zwirbelbrot schon in mehreren Varianten
gebacken....ich für meinen Teil kann nur sagen....es ist fantastisch. Ist ab sofort mein Favorit unter
den Baguette ähnlichen Broten....
Da ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte, welche Mehle ich verwende gab es einfach
2 Varianten, wobei ich hier auch jedes Mal eine Variante mit getrockneten Tomaten und Tomatenpulver gemacht habe, war sehr lecker...dazu gab es eine einfache Tomatenbutter...einfach
Butter und Tomatenmark vermischen...fertig.

Synchronbacken #29 - Das Rezept





 Levain mit Tomatenpulver und getr.Tomaten


 Levain mit Weizenvollkornmehl





2.Variante mit Weizenmehl und Emmervollkornmehl / getr.Tomaten+Tomatenpulver






 






Zutaten


Vorteig


  • 45g fermentierter Teig, einfach vom letzten Brotteig abnehmen..(passiert mir nie)
dann einfach den Vorteig selber machen
  • 55g Weizenmehl Type 550  (oder anderers)
  • 35g Wasser
  • 0,5g frische Hefe
  • 0,5g Salz

am besten morgens alle Zutaten für den Vorteig gut verkneten, Zorra schreibt den Teig halbieren, die eine Hälfte in den Kühlschrank und die andere für das Brot verwenden. Tja, ich habe den kompletten
Vorteig genommen...da war er wieder...mein Fehler..wer lesen kann macht alles richtig....
hat scheinbar nicht geschadet. Den Vorteig abgedeckt bei Raumtemperatur 8-12 Stunden gehen lassen.

Levain


  • 50g Weizenmehl Type 550
  • 10g Weizenvollkornmehl   oder   10g Emmervollkornmehl
  • 30g Wasser
  • 45g Vorteig   (ich habe den gesamten Vorteig genommen)
weiter gehts dann am Abend, alle Zutaten für den Levain mischen und abgedeckt 9-15 Stunden gehen lassen (am besten über Nacht).

Hauptteig


  • 300g Weizenmehl Type 550
  • 100g Weizenvollkornmehl    oder    100 g Emmervollkornmehl
  • 1 TL Backmalz o. Honig
  • 295g Wasser
  • 3g frische Hefe
  • 9g Salz
für den Hauptteig die Mehle mischen, 270 g Wasser zugeben und 5 Minuten kneten, zugedeckt
30 Minuten ruhen lassen(Autolyse). Die frische Hefe in dem restlichen Wasser auflösen und nach
der Ruhezeit mit den anderen Zutaten zum Teig geben und 15 Minuten kneten.

EXTRAS


  • 1-2 TL  Tomatenpulver (Tomatenflocken gemahlen)
  • 5-6 getrocknete Tomaten (Softtomaten)

Den Teig teilen, die Extras einarbeiten und nun abgedeckt für 2,5 Stunden gehen lassen, 
nach der Ruhezeit den Teig 1xfalten und weitere 1,5 Stunden ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen mit Blech auf 240°C vorheizen.
Nach der Ruhezeit den Teig vorsichtig aus der Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und ihn wie ein Handtuch drehen oder zwirbeln. aber schön vorsichtig. 

Beide Brote auf das heisse Blech legen und sofort in den Ofen schieben, 15 Minuten backen, dann den Dampf ablassen und weitere 15 Minuten fertig backen.

Ein ganz wunderbares Rezept, die Brotstangen sind ganz großartig...mein Favorit ist hier die Tomtenvariante...egal ob mit Weizenvollkorn-oder mit Emmervollkornmehl gebacken.

Ganz lieben Dank an Euch "Zorra und Sandra" für die Organisation....es hat wieder viel Spaß gemacht.

Für die Tomatenbutter einfach 1-2 EL Tomatenmark und 150g weiche Butter mit der Gabel vermengen bis die Butter sich mit dem Tomatenmark gut vermischt hat...sehr lecker auf dem frischen Wurzelbrot..

Schaut mal bei den anderen Mitbäckern rein, es lohnt sich
auf jeden Fall....


zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf Tanja von Tanja's "Süß & Herzhaft" Steffi von dulcipessa Sylvia von Brotwein Ingrid von auchwas Katrin von Summsis Hobbyküche Jutta von Jutt-ah! Tina von Küchenmomente.de Manuela von mrsflax.net Anna von teigliebe  Petra von Obers trifft Sahne Simone von zimtkringel Britta von Backmaedchen 1967 Sandra von from-snuggs-kitchen

Mittwoch, 8. November 2017

#Synchronbacken #21 Panettone ganz italienisch

zorra von kochtopf.me und Sandra from-snuggs-kitchen haben wieder zum #Synchronbacken eingeladen, dieses Mal gab es ein Panettonerezept von King Arthur Flour.
Großartig, für mich kam es genau richtig, da ich mir vor bereits vor 2 Jahren Papierformen und eine Panettone-Backform gekauft hatte, bisher aber noch kein Panettone gebacken habe.
Am Vorabend habe ich den Vorteig angesetzt und am nächsten Tag wurde dann der Hauptteig geknetet. Da die Formen etwas kleiner sind, habe ich mich für zwei unterschiedliche Varianten entschieden. Einmal mit Schokotropfen und einmal mit eingelegten Früchten, da ich keinen Rum
zur Hand hatte und noch etwas Winterplümli in der Flasche war, wurden die Früchte damit eingelegt.

Der Teig war sehr weich, aber es hat funktioniert. Ist total lecker geworden, mir persönlich gefällt die Variante mit den eingelegten Früchten besser....ist etwas saftiger.


mit Schokotropfen und Amaretto und Trockenhefe

mit eingelegten Früchten und frischer Hefe



                                    Vorteig mit Trockenhefe                             Vorteig mit frischer Hefe




















der Teig war leider nicht ganz durch gebacken. Ich habe ihn nach noch einmal für 15 Minuten in den
Ofen gestellt und nachgebacken, hat gut geklappt.




Dieser ist am besten geworden, super lockere Krume, sehr brotähnlich, perfekt.

#synchronbacken November 2017Zutaten


Variante I mit eingelegten Früchten



Vorteig


  • 85 g Weizenmehl Type 405
  • 1 Krümel frische Hefe
  • 75 g kaltes Wasser
alles gut verrühren und abgedeckt 8-12 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.


Hauptteig


  • Vorteig
  • 330 g italienisches Mehl Tipo 0
  • 60 g lauwarmes Wasser
  • 2 Eier (L) (ich habe M genommen)
  • 60 g weiche Butter
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • 15-20 g frische Hefe
  • 7 g Salz
  • 70 g Zucker

Füllung


  • 60 g Rosinen
  • 40 g Cranberries
  • 50 g getrocknete gehackte Aprikosen 
  • 3-4 EL Rum
in Rum (oder ähnlichem) einlegen, am besten über Nacht. (bei mir war es Winterpflümli)



Variante II mit Mandeln und Schokotropfen


Vorteig


  • 85 g Weizenmehl Type 405
  • 1/16 TL Trockenhefe
  • 75 g kaltes Wasser
alles gut verrühren und abgedeckt 8-12 Stunden ruhen lassen.


Hauptteig


  • Vorteig
  • 150 g  Weizenmehl Type 550
  • 160 g Weizenmehl Type 1050
  • 60 g lauwarmes Wasser
  • 2 Eier
  • 1/2 TL Zimt
  • 60 g Butter
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Vanille aus der Mühle
  • 1-2 TL Zitronenabrieb
  • 1 EL Trockenhefe
  • 70 g Zucker
  • 2 EL Amaretto

Füllung


  • 120 g Schokotropfen

Zubereitung


Jeweils alle die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt ca.1-1 1/2 Stunden
ruhen lassen. Der Teig muss sich nicht unbedingt verdoppeln.
Nach der Ruhezeit den Teig vorsichtig flach drücken und die jeweiligen Füllungen darauf
verteilen, zusammen klappen und rund wirken bis alles gut verteilt ist. Die eingelegten Früchte
vorher unbedingt abgießen.
Den Teigling jeweils teilen (ich hatte kleine Formen) ansonsten den Teigling in eine
1,5-2 Ltr. Panettoneform legen, evtl. mit etwas Butter einfetten.

Die Formen abdecken und ca. 1-1,5 Stunden gehen lassen, bei mir waren es fast 2 Stunden.
Der Teig sollte bis an den Rand der Form gehen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 200°C aufheizen. Den Panettone mit einem scharfen Messer
über Kreuz einschneiden, aus der Mitte die Ecken etwas hochziehen und einen Klacks Butter
in die Mitte setzen ( so machen es die Italiener ).

Die Formen in den Ofen geben und 10 Minuten backen, dann weitere 10 Minuten auf 190°C
backen und noch einmal 25 Minuten auf 175°C. Bei Bedarf die Oberfläche mit Alufolie abdecken,
damit sie nicht zu dunkel wird.

Panettone aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Wer möchte kann jeweils 2 Spieße
durch den unteren Teil der Panettone stechen und dann über Kopf zwischen zwei Töpfe oder ähnlichem für 5 Stunden zum Auskühlen hängen.

Dieses Gebäck ist sehr variabel, es wird auch mit Mandeln oder Nüssen gebacken. Bestimmt
auch sehr lecker.

Eine schöne Idee von Sandra und Zorra uns mal mit einer Panettone zu fordern. Es hat wie immer
viel Spaß gemacht. An dieser Stelle schon einmal herzlichen Dank für die Ausrichtung.

Und hier alle Synchronbäcker die beim 21.Mal mitgemacht haben

zorra 1x umrühren bitte aka kochtopf
Christina von The Apricot Lady
Britta von Brittas Kochbuch
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Simone von S-Küche
Jutta von Jutt-ah!
Tamara von Cakes, Cookies and more
Eva und Philipp von Ye Olde Kitchen
Anna von Kuchennymi drzwiami
Anna von teigliebe
Ingrid von auchwas
Judith von Bakeart
Jeanette von Cuisine Violette
Sonja von soni-cookingwithlove
Simone von zimtkringel
Caroline von Linal's Backhimmel
Doreen von Kochen und backen im Wohnmobil
Franziska von Dynamite Cakes
Sandra von from-snuggs-kitchen

Mittwoch, 9. August 2017

#synchronbacken #19 Fougasse

Mir kommt es vor als wenn wir erst vor einigen Tagen die #18 im Synchronbacken hatten, die Zeit
vergeht irre schnell. Nun ist es schon wieder soweit, dieses Mal zum 19 x Synchronbacken haben Sandra und Zorra sich ein Rezept von Dietmar ausgesucht, wir backen Fougasse.

#synchronbacken August 2017Es war wieder eine Herausforderung, denn der Teig ist sehr sehr weich...aber es hat geklappt und die Fougasse schmeckt auch noch total lecker. Mit einer krachenden Kruste und einer schönen Porung bin ich total zufrieden.
Ich habe mich für die Zugabe von Sauerteig entschieden und 3 unterschiedliche Varianten gebacken, Nr.1 ist ganz normal, die Nr.2 habe ich mit ein wenig Bärlauchpesto aufgepeppt und der Nr.3 habe ich getrocknete Tomaten untergemischt. Ich kann nicht sagen, welche mir besser geschmeckt hat, jede hat etwas.....
Ich hatte gerade Besuch als die erste fertig war, die musste sofort probiert werden und wurde als lecker befunden. Ein tolles Rezept, nicht ganz einfach den Teig heil aufs Blech zu bekommen, aber die Schweißperlen haben sich gelohnt. Wie immer hat es wieder viel Spaß gemacht, vielen Dank an Sandra und Zorra für die Mühe.


Nr. 1 total normal


Nr. 2 mit Bärlauchpesto


Nr. 3 mit getrockneten Tomaten


Sauerteigansatz nach 13 Stunden


Hier sieht man sehr gut, wie weich der Teig ist...















Zutaten

für den Sauerteig

  • 150 g Wasser
  • 150 g Mehl Tipo 0
  • 15 g Weizensauer
alles gut vermischen und abgedeckt bei Raumtemperatur mindestens 12 Stunden ruhen lassen.


Zutaten 

für den Hauptteig


  • 315 g Sauerteig
  • 210 g Wasser(20°)
  • 350 g Mehl Tipo 0
  • 2 g Hefe
alles miteinander vermischen und 30 Minuten zur Autolyse stehen lassen.
  • 11 g Salz
dazu geben und so lange auf Stufe 1 kneten bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.


  • 40-60 g Wasser (20°C)
wenn der Teig sich vom Schüsselrand löst muss er schnell geknetet werden, bei mir auf 
Stufe 3. Dann erst das Wasser nach und nach zugeben und den Teig so lange kneten bis
er das komplette Wasser aufgenommen hat und eine glatte Struktur hat.

  • 6 getrocknete klein geschnittene Tomaten
  • 2-3 TL Bärlauchpesto

Zubereitung


Den Teig in eine leicht geölte Wanne oder Schüssel geben, ich habe vorher 1/3 abgeteilt und die Tomaten untergemengt, somit also 2 Schüsseln.
Nachdem sich der Teig verdoppelt hat, 1 x falten. Klappt am besten mit feuchten Händen.
Nun muss er 40 Minuten ruhen.
Nach der Ruhezeit den Teig teilen, auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und den jeweiligen Teigling zu einer Kugel falten. Für die Variante mit Bärlauchpesto, das Pesto mit einem Löffel vorher auf dem Teigling verteilen und dann erst zu einer Kugel falten, so schließt man das Pesto etwas ein und es verteilt sich automatisch. Mit Schluss nach unten auf einer bemehlten Arbeitsfläche abgedeckt weitere 40-60 Minuten ruhen lassen. Auf keinen Fall kneten...!!!
Nach dieser Ruhezeit die Teiglinge vorsichtig in Form bringen, etwas auseinander ziehen,
ich habe sie dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt, dann mit einem Teigkarte die
Schlitze stechen, etwas auseinander ziehen, leicht bemehlen und abgedeckt ca.30 Minuten ruhen lassen. Den Ofen auf 245°C, wer hat auf 250°C vorheizen, eine Behältnis mit Wasser in den Ofen stellen. Wenn die Backtemperatur erreicht ist und die Fougasse volle Gare erreicht hat in den Ofen
schieben und ca.12 Minuten backen, dann auf 220°C reduzieren und weitere 18 Minuten fertig backen.
Am besten schmeckt es natürlich lauwarm.

Und hier noch im Anschluss alle Mitbäcker

Sandra von From Snuggs Kitchen zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf Melissa von gourmandises végétariennes Petra vonObers trifft Sahne Jeanette von Cuisine Violette Siomone von zimtkringel Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft Birgit D von Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten Dagmar von Dagmars Brotecke Karin von Food for Angels and Devils Christina von The Apricot Lady Ingrid von auchwas Conny von meinwunderbareschaos