Mittwoch, 6. Februar 2019

Synchronbacken #33 Toastbrot im Salz-Hefeverfahren mit Dinkel und Weizen

Schönes Rezept haben die beiden zorra und Sandra wieder ausgesucht...das Synchronbacken fand nun schon zum 33 Mal statt und ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Ich backe mein Toast schon lange mit dem Salz-Hefeverfahren, allerdings sind die Mengen
bei den Zutaten ein wenig anders. Somit war ich schon gespannt wie denn dieses Rezept wird.
Mein Toast wurde quasi ein Weizen-und Dinkeltoast, ich habe mir angewöhnt, immer gleich
2 Toast zu backen...und dann lege ich in jede Form die Hälfte und habe somit 2 unterschiedliche
Sorten in einem Toast. Die eine Seite ist mit Weizen und die andere mit Dinkel gebacken.

Leider gab es hier Probleme mit dem Netz und ich konnte weder während der Backphase posten noch diesen Post einstellen oder das Formular ausfüllen. Seit 1 Stunde funktioniert es scheinbar wieder,
hoffen wir mal es bleibt dabei.


 

 der Teig ist gut aufgegangen


 

auch in der Form ganz großartig aufgegangen

 


 

links das reine Weizentoast, rechts mit Dinkelmehl

Zutaten


für das Salz-Hefe Stück


  • 100 g Wasser (ca.20°C)
  • 10 g Salz
gut vermischen und dann die Hefe zugeben und verrühren.
  • 15 g Hefe
den Ansatz mindestens 4 Stunden abgedeckt stehen lassen.

#synchronbacken Februar 2019Zutaten 


für den Hauptteig
  • 500 g Weizenmehl Type 550 / 2.Variante  500 g Dinkelmehl Type 630
  • 200 g Wasser
  • 125 g Salz-Hefe Gemisch
  • 7 g enzymaktives Backmalz
alles gut miteinander verrühren, ca.4 Minuten kneten und dann die Butter in Flocken zugeben.
  • 25 g Butter  (10-25g gehen auch) 

weitere Zubereitung


alles so lange kneten bis sich der Teig von der Schüssel löst und für 10-15 Minuten abgedeckt
ruhen lassen.
Dann in 2 Teile teilen und rundwirken, dann in eine längliche Form bringen und in die beiden
Stränge verzwirbeln und in die gebutterte Form legen. Am besten eignet sich eine Toastbrotform
oder eine Kastenform, die ich dann mit einer zweiten Kastenform abdecke.
Jetzt das Brot für mindestens 1 Stunde bei (27°C) ruhen lassen, es sollte an den Deckel der Toastbrotform kommen oder bei der Kastenform fast den oberen Rand erreichen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 230°C vorheizen, die Form(en) in den Ofen stellen, evtl.
etwas schwaden (habe ich nicht gemacht) und 30-35 Minuten backen. Achtung, wer mit der
abgedeckelten Kastenform backt, aufpassen, es ist etwa nach 25 Minuten fertig.
Wer es knuspriger mag, stellt das Brot einfach noch einmal für 5-10 Minuten ohne Form in
den Ofen, wobei ich da immer die Temperatur auf 210°C senke.


Tipp vom brotingenieur
Wer eine weiche Kruste bevorzugt, kann das Toastbrot nach 15 Minuten Auskühlzeit in eine
Plastiktüte geben, damit es "schwitzt", die Kruste wird dadurch weich. Allerdings fördert es
auch die Schimmelbildung.

Freitag, 28. Dezember 2018

Laugenecken nachgebacken von Dietmar

Laugenecken, Laugenbrötchen wie auch immer sie heißen schmecken ja sehr lecker. Muss ja gestehen, dass ich mir ab und an so ein Teil auch mal kaufe, denke dann aber jedesmal dass ich
sie unbedingt auch mal selber backen muss. Dietmar hat in seinem Homebaking Blog ein tolles
Rezept, allerdings nicht mit Blätterteig. Endlich habe ich sie mal gebacken, bei mir sind sie nicht
so gut aufgegangen, Dietmar's sehen da doch um einiges besser aus.
Was soll's, wer kann der kann...bin ja auch kein Profi.
Wir haben sie alle aufgefuttert und die Kollegen mussten auch wieder mit ran, keiner hat gemeckert.





 




Zutaten


  • 400g Weizenmehl Type 550
  • 210g eiskaltes Wasser
  • 30g Butter
  • 10g Salz
  • 10g Backmalz
  • 10g frische Hefe

  • 70g Butter schmelzen, ist nicht für die Teigverarbeitung gedacht
  • 2-3 EL Backnatron in heisses Wasser geben (vorsichtig, sprudelt)

Zubereitung


Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten (ausser die geschmolzene Butter), anschließend
den Teig 90 Minuten abgedeckt gehen lassen.
Nun die Butter schmelzen und beiseite stellen.
Den Teig nach der Teigruhe in 12 gleichgroße Stücke teilen und zu kleinen Kugeln formen und
einen Augenblick entspannen lassen.
Dann die Kugeln zu ca.20 cm großen Teigfladen ausrollen.
Den ersten Fladen mit Butter bestreichen und einen weiteren darauf legen, wiederholen bis
6 Fladen übereinander liegen, dabei immer die Oberseite mit Butter bestreichen.
Zum Schluss sind es 2 Fladen mit jeweils 6 Schichten.
Backofen auf 220°C aufheizen.
Die Teigfladen etwas andrücken und noch einmal kurz ausrollen, damit sich die Schichten
besser verbinden. Nun mit einem scharfen Messer in 6 gleichgroße Teile schneiden und auf
ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, 30-45 Minuten gehen lassen.
Nach der Ruhephase die Teiglinge mit Lauge bestreichen und mit Sesam, Mohn oder anderen
Saaten bestreuen.
Ca.20-25 Minuten backen bei 220°C goldbraun backen (ohne Schwaden).

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Lebkuchen-Mandarinen-Quarktorte

Eine weihnachtliche Torte musste her, klein aber fein. Die Mandarinen-Quarktorte hat meine
Mutter schon immer gemacht, etwas abgewandelt mit Lebkuchengewürz und ein bisschen Deko
wurde sie in diesem Jahr zur Weihnachtstorte (20cm).


  
 




Zutaten

für den Bisquit  (Blitzbisquit)


  • 3 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 100g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 100g Mehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 2-3 TL Lebkuchengewürz (für den Lebkuchengeschmack)
Ich habe für eine 20 cm Form das Grundrezept + 1 Ei und je 30 Zucker und Mehl zusätzlich genommen.

reicht für einen Obstboden, die doppelte Menge ergibt einen Tortenboden für eine 26 cm Größe.
Ansonsten kann man die Höhe des Bodens mit 1 Ei und je 30g Zucker und Mehl entsprechend
selbst variieren.
Eine schöne Krume bekommt man wenn man halb Mehl, halb Speisestärke nimmt, für einen 
Schokoboden kann man 1 P. Schokoladenpudding verwenden und den Rest zu 100g füllt man
mit Mehl auf. Genauso funktioniert es auch mit 1 P. Vanillepudding.

weitere Zutaten 


  • 1 kleine Dose Mandarinen
  • 250g Quark
  • 1 EL Zucker
  • etwas Saft von den Mandarinen
  • 1 gestr.TL Lebkuchengewürz
  • 2-3 Becher Sahne
  • 1-2 P. Sahnesteif
  • Schokosterne und Walnüsse für die Deko
.

Zubereitung


Für den Bisquit das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen, dann den Zucker einrieseln lassen.
Die Eigelbe verquirlen und unterheben, das Mehl mit dem Backpulver und dem Lebkuchengewürz sieben und unterheben.
Den Teig in eine Form oder einen Tortenring füllen und ca.15 Minuten bei 200°C fertig backen.
Auskühlen lassen und 3 Tortenböden daraus schneiden.

Mandarinen durch ein Sieb geben und gut abtropfen lassen, Sahne mit Sahnesteif steif schlagen, etwas Zucker zugeben (muss aber nicht), Lebkuchengewürz zugeben, beiseite stellen.
Den Quark mit 2-3 EL Mandarinensaft und 1 TL Zucker verrühren.

den unteren Boden mit der Lebkuchensahne bestreichen, einige Mandarinen darauf verteilen,
nächsten Boden darauf legen und mit der Quarkcreme bestreichen. Mandarinen verteilen,
mindestens 12-15 Mandarinen für die Deko aufheben. Den letzten Boden darüber legen und
die Torte mit der restlichen Sahne bestreichen. Mit den restlichen Mandarinen dekorieren,
Schokosterne und Walnüsse auf die Torte legen und etwas kühl stellen, fertig.
Wer mag kann um den Rand auch noch Walnüsse oder gehobelte Mandeln geben.