Montag, 7. Juli 2014

Landbrote mit Lievito madre

Vor einiger Zeit habe mich entschieden ausser meinen Sauerteigen noch eine Art Sauerteig in den Kühlschrank zu stellen (Lievito madre = italienischer Sauerteig). Nun habe ich 5 Ansätze in meinem Kühlschrank stehen, mehr dürfen es aber auch nicht mehr werden.
Das Rezept für den Lievito madre findet ihr beim Brotdoc
Das Grundrezept habe ich bei Chili und Ciabatta gefunden und leicht abgeändert.








Kirsch-Mangomarmelade mit Amaretto
Rezept für die Marmelade gibt es hier

 Zutaten für 2 Brote

  • 500 g Weizenmehl Typ 550
  • 30 g Roggenvollkornmehl
  • 30 g Weizenvollkornmehl
  • 360 g Wasser
  • 150 g Lievito madre (LM)
  • 12 g Salz
  • 1/2 TL Trockenhefe

Zubereitung 

 

Mehle und Wasser auf Stufe 1 mit der Küchenmaschine zu einem groben Teig verkneten und
20 Minuten ruhen lassen.
LM, Hefe und Salz zugeben und weitere 4 Minuten auf Stufe 2 kneten bis sich der Teig von der
Schüssel löst. Nun den Teig in eine geölte Schüssel geben und abgedeckt bei Raumtemperatur
ca. 90 Minuten ruhen lassen, nach 30 + nach 60 Minuten. Während dieser Zeit den Teig ziehen und falten.
Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 2 gleichgroße Stücke teilen.
Leicht rund wirken, leicht bemehlen und abgedeckt ca.15 Minuten ruhen lassen.
Jetzt zu ovalen Broten formen und mit einem dünnen Nudelholz oder etwas ähnlichem tief eindrücken,
fast mit auf den Boden und hin-und her rollen. Es sollte eine ca. 5 cm breite Furche entstehen, diese
leicht bemehlen. Den Teigling umdrehen und in einen Gärkorb legen und abdecken.
2-2 1/2 Std. gehen lassen, den Ofen früh genug auf ca.240°C aufheizen.
Dann die Teiglinge auf ein Blech stürzen oder auf einen heißen Backstein geben. Mit Dampf bei
230°C ca.30 Minuten backen bis sie eine schöne Bräunung haben. Der Spalt geht beim Backen
sichtbar auf.
Die Brote haben eine gute Porung und eine knackige Kruste.

Kommentare:

  1. Kommt mir sehr bekannt vor - ich habe auch 4 Starter und einen alten Teig im Kühlschrank (dabei braucht mein Mann doch auch noch ein bisschen Platz für seine Gläser mit Sossen, Salsas, Chutneys, Pickles, Dressings usw. :)
    Liebe Dagmar, ich möchte dich zu meinem Blog-Event einladen, ein Brot zu kreieren, das eines Götz von Berlichingen würdig ist. Ich würde mich sehr freuen, wenn du bei dieser Challenge mitmachst:
    http://brotandbreaddeutsch.blogspot.com/2014/07/blog-event-ein-brot-fur-gotz-von.html

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  2. Hallo Dagmar, gerade habe ich das Brot gebacken und bin ganz begeistert. Es ist sehr gut aufgegangen. Vielleicht werde ich beim nächsten mal auf die Trockenhefe verzichten und nur mit meiner Lievito Madre arbeiten. Vielen Dank für das tolle Rezept.

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  3. Großartig, freut mich sehr dass es dir gefällt. Versuch es einfach ohne Hefe,
    evtl.dauert die Ruhezeit dann ein wenig länger, du wirst es sehen.
    Viel Spaß weiterhin...

    LG
    Dagmar

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  4. Hallo sieht lecker aus, ich benötige immer nur 1 500gr. Brot, wir essen nicht mehr so viel. Wie rechne ich das um wenn ich nur 1 kleineres Brot machen möchte? Es wäre zu schade wenn man so ein gutes Brot wegschmeißen müsste. Wäre klasse wenn eine Nachricht bekäme. Vielen dank und LG

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    1. Liebe Roswitha, vielen Dank. Ist schon eine Weile her, aber ich würde von allem die Hälfte nehmen, dann hast du 1 Brot a 500 g, gebacken sind es wahrscheinlich nur 400g. Viel Spaß und gutes Gelingen beim Backen.

      Lieben Gruß
      Dagmar

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  5. Hallo Dagmar, vielen Dank werde es probieren.

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  6. Huhu noch mal ich, kann ich Karokaffee zum dunkler machen mit reingeben???

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    1. Hallo Roswitha,
      ob das mit Karokaffee klappt kann ich nicht sagen....ich glaube du wirst es auch schmecken. Du kannst natürlich auch etwas dunkleres Weizenmehl 1050 oder 812er nehmen oder aber am besten Roggenfärbemalz. Gibt es bei Ketex oder auch im Reformhaus...
      Ich würde 200 g Weizenmehl Type 550 und 300 g Weizenmehl Type 812 nehmen, Vollkornmehl wie angegeben.
      Falls du es doch mit dem Karokaffee probierst gib mal eine Rückmeldung ob es geklappt hat...viel Glück.

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