Donnerstag, 7. Juli 2016

Kräuterwanderung im Deister

Einen Bericht zu meiner Kräuterwanderung bin euch noch schuldig. Es war sehr interessant,
hätte nicht gedacht dass es so viele Kräuter im Wald zu finden gibt die essbar sind. Das eine
oder andere hatte ich schon gehört und auch schon einmal gesehen, aber ich glaube ich hätte
nichts davon einfach so gepflückt und mir einen Salat zubereitet. Selbst bei Bärlauch war ich
mir bis vor einigen Wochen noch nicht wirklich sicher.
Wir waren ungefähr mit 40 Personen unterwegs, es bildeten sich 2 Gruppen. Wir kamen noch nicht
mal 10 Schritte weit, da wurde uns ein kleines Pflänzchen Namens Sauerampfer gezeigt, zwar
noch ziemlich klein, aber erkennbar. Weiter ging es und wir fanden Gundermann, Goldnessel und
etwas ganz leckeres "Knoblauchrauke", eine sehr dezent nach Knoblauch riechendes Kraut.
Als wir dann an einem Baum vorbei gingen und unsere Führung von einem jungen Baum bzw. Ast
Blätter abpflückte und sie aß schaute ich etwas verdutzt. Es handelte sich um junge Blätter einer
Rotbuche, sie gab uns jedem einige Blätter in die Hand und wir probierten. Es ist wirklich
unglaublich, die Blätter haben einen leicht nussigen Geschmack. Weiter ging es, noch so ein komisches Kraut, ihr werdet es alle kennen, dass man es aber auch essen kann hätte ich niemals
gedacht, Klettlabkraut, am besten sind natürlich auch hier die jungen Pflanzen. Ich stellte mir
vor wenn ich es in den Mund stecke, dass es an der Zunge und am Gaumen hängen bleibt, ist aber
nicht so, da es im Salat erstmal klein gezupft wird und durch das Dressing nicht mehr so klettig ist.
Als nächstes fanden wir Leimkraut und Löwenzahn. Ein sehr leckeres Kraut ist das Scharbockskraut,
es wächst sehr flächendeckend, überall zu finden, oft sogar im eigenen Garten. Taubnessel und
Vogelmiere, Bärlauch, Leimkraut, Waldmeister, Giersch und zum Schluß noch jede Menge Spitzwegerich. Ein Kraut konnte ich bis jetzt nicht mehr zuordnen, aber es ist ziemlich schmackhaft, vielleicht weiß einer von euch wie es heißt.
Nach der Kräuterwanderung gab es einen leckeren Salat, Bärlauchpfannkuchen, die phantastisch
schmeckten, Bärlauchpesto und Spagetti sowie Brot und Bärlauch bzw. Kräuterbutter.
Es war ein wahres Festmahl.
Hier nun einige Bilder................


Klettlabkraut
Knoblauchrauke
Knoblauchrauke

Giersch

Himbeere


Taubnessel

Goldnessel

junge Rotbuche

Spitzwegerich



Scharbockskraut

Vogelmiere
Waldmeister

                                   meine Ausbeute bei der Sammlung, eine schöne Portion

Gundermann

Goldnessel mit Knospen

junge Rotbuchenblätter

Klettlabkraut

Knoblauchrauke

Leimkraut

Löwenzahn





Sauerampfer

Scharbockskraut

Spitzwegerich

lila Taubnessel

Vogelmiere

gemischter Kräutersalat

Diese Kräuterwanderung werde ich auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederholen, schon damit man etwas sicherer wird, denn wenn die Kräuter größer werden verändern sie sich auch.

Hier noch ein Kraut, von dem ich den Namen nicht mehr weiß, was aber sehr schmackhaft ist.
Vielleicht kennt es jemand ?? Ich habe endlich den Namen, es handelt sich um das
"Vielstielige Schaumkraut" Es ist verwand mit dem Wiesenschaumkraut und
schmeckt auch so ähnlich, doch es ist kleiner wächst selten auf Wiesen, sondern an Wegen und in Gärten.





Samstag, 2. Juli 2016

BBD#84 Sandwichbrot mit Weizenvollkornmehl

Zum BBD#84 wünscht sich Susanne von Magentratzerl Sandwichbrote. Man kann schon fast
sagen wie gewohnt bin ich mal wieder auf den letzten Drücker dabei. Viel Arbeit und eine Woche
Urlaub haben mich davon abgehalten. Während ich diesen Text schreibe, steht mein Teig
zur Gare. Hoffentlich gelingt mir das Brot, sonst habe ich ein echtes Problem, aber warum sollte
es nicht klappen??

Toast, Sandwich, Weißbrot, Baguette, alles ja eigentlich nicht so gesunde Brote, aber wenn man hier und da mal Saaten, Körner und Vollkornmehle verwendet, hört es sich schon etwas gesünder an.
Egal, sie sind einfach lecker, ob zum Frühstück oder mal zwischendurch.

Das Grundrezept habe ich beim brotdoc gefunden, ich habe statt Emmervollkorn, Weizenvollkornmehl
genommen, ansonsten sind die Zutaten gleich geblieben. Bin schon sehr gespannt.

So sieht es aus, auch hier folgen die Bilder vom Anschnitt, seit 4 Minuten aus dem Ofen.

Ein wahres Wunder, die Krume ist sowas von luftig und weich, besser geht nicht. Seht selbst !!












       Hier sieht man den Größenunterschied zum Dänisches franskbrød
                   

                                                                                               

BBD #84 - Sandwich (Last day of subimisson July 1, 2016)Zutaten


für den Vorteig


  • 170g Wasser
  • 170g Weizenvollkornmehl
  • 0,2g frische Hefe
alles gut verrühren und abgedeckt bei Raumtemperatur 12 Stunden ruhen lassen

für den Sauerteig


  • 70g Weizenmehl Type 550
  • 70g Wasser (ca.45°)
  • 7g Anstellgut (Weizensauer aus dem Kühlschrank) (eigentlich nur 4g)
ebenfalls alles gut verrühren und abgedeckt bei Raumtemperatur 12 Stunden ruhen lassen.

Hauptteig


  • 300g Milch (lauwarm)
  • 480g Weizenmehl Type 550
  • 5g flüssiges Backmalz
  • 21g Zucker
  • 30g Butter
  • 16g Salz
  • 15g frische Hefe


Zubereitung


Alle Zutaten gut miteinander verkneten 4 Minuten auf Stufe 1, dann noch einmal
mindestens 6 Minuten auf Stufe 2. Der Teig sollte gut ausgeknetet sein damit das
Ergebnis auch entsprechend luftig wird. Den Teig abgedeckt 60 Minuten ruhen lassen.
Nach der Ruhezeit den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und von
der kurzen Seite her straff einrollen oder langwirken, (ging bei mir nicht, da der Teig sehr
weich war). In eine gut gefettete Kastenform geben und ca.70 Minuten bei Raumtemperatur
zur Gare stellen. Der Teig sollte den Rand überschritten haben und eine leicht runde
Oberfläche zeigen. Mit Wasser absprühen und in den auf 240°C vorgeheizten Ofen
geben. Gut schwaden und auf 200°C reduzieren. Die Backzeit beträgt ca.40-45 Minuten.
Das Brot sollte nicht zu dunkel werden, damit es innen auch noch schön locker und saftig bleibt.
Nach dem Backen noch einmal mit Wasser absprühen.

Freitag, 1. Juli 2016

BBD#84 Dänisches franskbrød

Und weil ich noch nicht wußte ob mein 1.Beitrag zum BBD#84 gelingt habe ich noch ein schönes Rezept ausprobiert. Susanne wünscht sich Rezepte von Sandwichbroten und das Franskbrød ist ja auch eine Art Sandwichbrot. Meine Freundin bringt mir immer mal eins aus Dänemark mit und
es hat mich schon lange gereizt es selbst zu backen. Dank Susanne habe ich es jetzt gebacken und
ich glaube es ist auch gelungen, seht selbst. Bilder vom Anschnitt folgen, ist leider noch zu heiß,
habe es gerade aus dem Ofen genommen.
Die Krume ist ein Traum, sehr schön fluffig.....aber irgend etwas fehlt noch, es ist geschmacklich noch nicht ganz so wie das echte gekaufte dänische franskbrød.












BBD #84 - Sandwich (Last day of subimisson July 1, 2016)

Zutaten


  • 30g Butter
  • 310g Milch
  • 25g frische Hefe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 530g Weizenmehl Type 550
  • 1 Ei (verqirlt, zum Einstreichen)
  • weißen feinen Mohn (schwarz geht auch)


Zubereitung


Die Butter im Topf schmelzen und die Milch zugießen, so dass beides lauwarm ist.
In die Rührschüssel geben, Hefe dazugeben und gut verrühren. Zucker und Salz 
dazu sowie das Mehl. Alles gut verkneten bis der Teig schön weich ist.
30 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur zur Gare stellen.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz durchkneten, dann
etwas breit ziehen und straff einrollen. In eine gefettete Kastenform geben und noch 
einmal abgedeckt ca.30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 225°C aufheizen, das Ei verquirlen.
Wenn die Gare erreicht ist, das Brot der Länge nach einschneiden, mit dem Ei einstreichen
und mit dem Mohn bestreuen. Ca. 35 Minuten auf unterer Schiene fertig backen, evtl.
mit Alufolie abdecken, damit es nicht zu dunkel wird.