Montag, 13. November 2017

Kürbis Cheesecake ohne Boden

Die Kürbiszeit ist noch nicht vorbei und es gibt unendlich viele Sachen die man damit anstellen kann.
Ein Käsekuchen mit Kürbismus müßte doch auch gut schmecken, hier und da gibt es viele Rezepte.
Also habe ich mich mal an die Schüssel gemacht und los ging es. Erstmal in einer kleinen Form,
da ich etwas viel Masse hatte habe ich noch kleine Silikonförmchen gefüllt und siehe da, schmeckt lecker. Den kleinen Käsekuchen habe ich mit in die Firma genommen, er hat allen geschmeckt....





 

Zutaten


  • 500 g Quark
  • 250 g Frischkäse
  • 3 Eier
  • 180 g Zucker
  • 350 g Kürbispüree
  • 2 gestr. TL Pumpkin Spice  (selbst gemischt aus 2 TL Zimt, je 1 TL Piment, Nelke, Ingwer und Muskatnuß
  • einige Kürbiskerne für die Deko (ich habe sie im Mörser zerkleinert)

Zubereitung

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren. 
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform 20 cm Durchmesser geben und
bei 170°C  ca.90-100 Minuten backen.
Nach dem Auskühlen aus der Form nehmen und mit gehackten Kürbiskernen bestreuen.
Am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Mittwoch, 8. November 2017

#Synchronbacken #21 Panettone ganz italienisch

zorra von kochtopf.me und Sandra from-snuggs-kitchen haben wieder zum #Synchronbacken eingeladen, dieses Mal gab es ein Panettonerezept von King Arthur Flour.
Großartig, für mich kam es genau richtig, da ich mir vor bereits vor 2 Jahren Papierformen und eine Panettone-Backform gekauft hatte, bisher aber noch kein Panettone gebacken habe.
Am Vorabend habe ich den Vorteig angesetzt und am nächsten Tag wurde dann der Hauptteig geknetet. Da die Formen etwas kleiner sind, habe ich mich für zwei unterschiedliche Varianten entschieden. Einmal mit Schokotropfen und einmal mit eingelegten Früchten, da ich keinen Rum
zur Hand hatte und noch etwas Winterplümli in der Flasche war, wurden die Früchte damit eingelegt.

Der Teig war sehr weich, aber es hat funktioniert. Ist total lecker geworden, mir persönlich gefällt die Variante mit den eingelegten Früchten besser....ist etwas saftiger.


mit Schokotropfen und Amaretto und Trockenhefe

mit eingelegten Früchten und frischer Hefe



                                    Vorteig mit Trockenhefe                             Vorteig mit frischer Hefe




















der Teig war leider nicht ganz durch gebacken. Ich habe ihn nach noch einmal für 15 Minuten in den
Ofen gestellt und nachgebacken, hat gut geklappt.




Dieser ist am besten geworden, super lockere Krume, sehr brotähnlich, perfekt.

#synchronbacken November 2017Zutaten


Variante I mit eingelegten Früchten



Vorteig


  • 85 g Weizenmehl Type 405
  • 1 Krümel frische Hefe
  • 75 g kaltes Wasser
alles gut verrühren und abgedeckt 8-12 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.


Hauptteig


  • Vorteig
  • 330 g italienisches Mehl Tipo 0
  • 60 g lauwarmes Wasser
  • 2 Eier (L) (ich habe M genommen)
  • 60 g weiche Butter
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • 15-20 g frische Hefe
  • 7 g Salz
  • 70 g Zucker

Füllung


  • 60 g Rosinen
  • 40 g Cranberries
  • 50 g getrocknete gehackte Aprikosen 
  • 3-4 EL Rum
in Rum (oder ähnlichem) einlegen, am besten über Nacht. (bei mir war es Winterpflümli)



Variante II mit Mandeln und Schokotropfen


Vorteig


  • 85 g Weizenmehl Type 405
  • 1/16 TL Trockenhefe
  • 75 g kaltes Wasser
alles gut verrühren und abgedeckt 8-12 Stunden ruhen lassen.


Hauptteig


  • Vorteig
  • 150 g  Weizenmehl Type 550
  • 160 g Weizenmehl Type 1050
  • 60 g lauwarmes Wasser
  • 2 Eier
  • 1/2 TL Zimt
  • 60 g Butter
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Vanille aus der Mühle
  • 1-2 TL Zitronenabrieb
  • 1 EL Trockenhefe
  • 70 g Zucker
  • 2 EL Amaretto

Füllung


  • 120 g Schokotropfen

Zubereitung


Jeweils alle die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt ca.1-1 1/2 Stunden
ruhen lassen. Der Teig muss sich nicht unbedingt verdoppeln.
Nach der Ruhezeit den Teig vorsichtig flach drücken und die jeweiligen Füllungen darauf
verteilen, zusammen klappen und rund wirken bis alles gut verteilt ist. Die eingelegten Früchte
vorher unbedingt abgießen.
Den Teigling jeweils teilen (ich hatte kleine Formen) ansonsten den Teigling in eine
1,5-2 Ltr. Panettoneform legen, evtl. mit etwas Butter einfetten.

Die Formen abdecken und ca. 1-1,5 Stunden gehen lassen, bei mir waren es fast 2 Stunden.
Der Teig sollte bis an den Rand der Form gehen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 200°C aufheizen. Den Panettone mit einem scharfen Messer
über Kreuz einschneiden, aus der Mitte die Ecken etwas hochziehen und einen Klacks Butter
in die Mitte setzen ( so machen es die Italiener ).

Die Formen in den Ofen geben und 10 Minuten backen, dann weitere 10 Minuten auf 190°C
backen und noch einmal 25 Minuten auf 175°C. Bei Bedarf die Oberfläche mit Alufolie abdecken,
damit sie nicht zu dunkel wird.

Panettone aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Wer möchte kann jeweils 2 Spieße
durch den unteren Teil der Panettone stechen und dann über Kopf zwischen zwei Töpfe oder ähnlichem für 5 Stunden zum Auskühlen hängen.

Dieses Gebäck ist sehr variabel, es wird auch mit Mandeln oder Nüssen gebacken. Bestimmt
auch sehr lecker.

Eine schöne Idee von Sandra und Zorra uns mal mit einer Panettone zu fordern. Es hat wie immer
viel Spaß gemacht. An dieser Stelle schon einmal herzlichen Dank für die Ausrichtung.

Und hier alle Synchronbäcker die beim 21.Mal mitgemacht haben

zorra 1x umrühren bitte aka kochtopf
Christina von The Apricot Lady
Britta von Brittas Kochbuch
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Simone von S-Küche
Jutta von Jutt-ah!
Tamara von Cakes, Cookies and more
Eva und Philipp von Ye Olde Kitchen
Anna von Kuchennymi drzwiami
Anna von teigliebe
Ingrid von auchwas
Judith von Bakeart
Jeanette von Cuisine Violette
Sonja von soni-cookingwithlove
Simone von zimtkringel
Caroline von Linal's Backhimmel
Doreen von Kochen und backen im Wohnmobil
Franziska von Dynamite Cakes
Sandra von from-snuggs-kitchen

Donnerstag, 26. Oktober 2017

No knead mit Kürbismus

Kürbis gibt es schon wieder eine ganze Zeit, aber manchmal fehlt einem einfach die Zeit zum backen.
Gekauft hatte ich den guten Hokkaido-Kürbis schon, immer kam etwas dazwischen. Dann brachte mir meine liebe Kollegin auch noch 2 kleine mit, nun musste ich backen. Manchmal ist es auch ganz gut wenn man etwas unter Druck steht.
Da ich ja ein Fan von no knead Broten bin, gab es ein No knead Brot, dieses Mal mit Kürbispüree.
Es roch schon sehr gut, als ich es gekocht habe und dann erst als das Brot im Ofen war, himmlisch.
Ich konnte es kaum abwarten.....ein Kleines für uns und für die Kollegin ein großes Brot.
Lecker, war natürlich im Nu aufgegessen.

 


 

Zutaten f. 1 kleines und ein großes Brot


  • 450 ml Wasser
  • 2 TL Salz
  • 350 g Weizenmehl Type 550
  • 260 g Weizenvollkornmehl (schwedisches Mehl) hatte noch einen Rest ansonsten könnt ihr natürlich auch unser deutsches Weizenvollkornmehl nehmen
  • 50 g Weizensauer (aus dem Kühlschrank)
  • 200 g Kürbispüree
  • 1/2 TL Trockenhefe
  • 1 TL Kürbiskernöl
  • 50-60 g Kürbiskerne 
Für das Kürbispüree einfach den Kürbis in kleine Stückchen schneiden, 
auf 1 kg Kürbis ca.70g Wasser zugeben und in einem Topf 20 Minuten köcheln lassen, 
ab und an umrühren. 
Dann etwas abkühlen lassen und mit einem Pürierstab pürieren. 


Zubereitung



Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren bis ein glatter Teig entsteht.
Abgedeckt für mindestens 12 Stunden ruhen lassen. Der Teig ging dieses Mal sehr gut auf,
also sollte die Schüssel nicht zu klein sein.

Nach den 12 Stunden Ruhezeit den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche mit einer
Teigkarte rund formen bis er nicht mehr klebt. Für das kleine Brot ca.1/4 des Teiges
abteilen und beides noch einmal formen. Dann beide Teige mit Schluß nach unten in
bemehlte Gärkörbe geben und noch einmal 30-40 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 245°C aufheizen, einen Topf mit Deckel und 2 kleine
Kastenformen ( davon 1 als Deckel verwenden ) mit in den Ofen stellen.

Nach der Ruhezeit vorsichtig die heißen Formen/Topf aus dem Ofen nehmen, die beiden
Teiglinge in die Formen kippen, den Deckel/2.Kastenform darüber legen und im Ofen
bei 245°C 30 Minuten backen. Dann die Deckel abnehmen und noch weitere 20 Minuten
bei ca.220°C backen. Brote aus der Form nehmen, bei Bedarf noch 5-10 Minuten ohne
Form backen, auf einem Gitter auskühlen lassen.