Donnerstag, 14. August 2014

Müslibrot

Heute stelle ich euch mal ein Müslibrot vor, einfach genial. Es ist sehr schmackhaft und doch nicht zu süß. Die Krume ist wunderbar locker geworden und die Kruste recht knackig. Es ist auch während der
ersten Backphase toll aufgeplatzt. Eine wirkliche Bereicherung, gefunden habe ich dieses Rezept beim Brotdoc.
Herzlichen Dank an Björn für das Rezept.


 







Zutaten

Roggenvollkornsauerteig

  • 150 g Roggenvollkornmehl
  • 150 g Wasser (28-30°C)
  • 15 g Roggenanstellgut
diese 3 Zutaten gut vermischen und mindestens 12 Std. bei Raumtemperatur reifen lassen

Müsli-Quellstück

  • 240 g Müsli (nach Wahl)
  • 260 g Milch
Das Müsli in eine Schale geben und mit der Milch übergießen, umrühren und abgedeckt für 12 Std. im  Kühlschrank quellen lassen oder 2 Std. bei Raumtemperatur.

Hauptteig

  • Sauerteig
  • Quellstück
  • 410 g Weizenmehl Type 1050
  • 130 g Milch
  • 16 g Salz
  • 6 g Hefe
Alle Zutaten in der Küchenmaschine und auf Stufe 1 ca. 1-2 Minuten verrühren, dann
15 Minuten ruhen lassen. Danach noch einmal ca.6-8 Minuten auf Stufe 1 kneten. Der Teig
bekommt nach und nach eine gute Bindung und löst sich zum Ende der Zeit vom Schüsselrand.
Den Teig nun leicht rund wirken und weitere 45 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Nun den Teig gut rund wirken, damit eine Spannung aufgebaut wird, der Schluß sollte ausgeprägt sein. Den Teigling mit Wasser einpinseln und im dem Müsli wälzen, die Rosinen heraussuchen, da sie während des Backens verbrennen würden.
Mit Schluß nach unten in einen Gärkorb legen und abgedeckt ca.80-90 Minuten gehen lassen.
(knappe Gare)
Bei mir waren es nur 70 Minuten, wie man auf dem Bild erkennen kann war der Teigling schon richtig gut aufgegangen.
Der Ofen sollte bereits auf 240°C vorgeheizt sein, eine Schale mit Wasser auf den Ofenboden stellen.
Das Brot auf ein Backblech oder ein dichtes Gitter mit Backpapier stürzen und sofort den Ofen auf 210°C reduzieren. Nach 10 Minuten den Dampf ablassen bzw. die Schale mit Wasser aus dem Ofen nehmen und das Brot weitere 50 Minuten weiter backen.
Auf einem Gitter gut auskühlen lassen bevor es angeschnitten wird.
Die Nüsse konnte man leider beim ersten Anschnitt nicht sehen.


Montag, 11. August 2014

Brombeer-Muffins + Mini-Gugl

Da ich immer noch Brombeeren im Kühlschrank stehen hatten, mußte ich mir etwas einfallen lassen und da meine Kollegen immer sehr erfreut sind wenn ich etwas zu essen mitbringe habe ich noch einmal den Teig von dem Kastenkuchen angerührt. Dieses Mal habe ich aber Muffins und kleine Mini-Gugl gebacken. Bei den Gugls habe ich den Teig unterschiedlich in die Form gefüllt, was mir dann nach dem Backen einen Dämpfer versetzte. Man sollte auf keinen Fall zuerst die zerkleinerten Brombeeren zuerst in die Form geben, da am Ende nur noch halbe Gugl dabei heraus kommen, also Mini-Mini-Gugl. Die Brombeermasse blieb in der Form hängen, da der Teig sich nicht so gut mit der Masse vermischt. Die andere Variante, also erst den Teig und dann die zerkleinerten Brombeeren dazugeben und ein bißchen verrühren ist wesentlich besser gelungen. Geschmeckt haben sie allerdings beide.
Auf die Muffins habe ich nach dem Abkühlen noch eine Baisermasse gespritzt, damit sie auch noch ein wenig nett aussehen. Ich finde, sie sind gelungen und wie erwartet waren sie ratz fatz aufgefuttert.










Das Rezept dazu findet ihr unter Brombeer-Kastenkuchen

So ein kleiner Gugl ist doch immer eine kleine Sünde wert.......................oder auch zwei!



Brombeer-Kastenkuchen

Beerenstarker Geschmack, ein Kastenkuchen mal etwas anders, im Teig ist ein bißchen Quark und der Baiserabschluss mit den Früchten ist eine krönende Abrundung und macht aus einem einfachen Kastenkuchen eine Art Kastentorte.
Ich habe ihn mit in die Firma genommen, da ich ihn sonst hätte alleine essen müssen, mein lieber Mann mag leider oder Gott sei Dank keine Brombeeren.
Nach etwas mehr als 1 Stunde war nichts mehr davon da, alles aufgefuttert, sogar der Teller wurde abgewaschen. War wohl eine Art Wink mit dem Zaunpfahl, kann ich wieder backen.



 






Zutaten

  • 300 g Brombeeren  (tiefgekühlte gehen auch)
  • 4 Eier (M)
  • 150 g weiche Butter
  • 270 g Zucker
  • 2 TL Vanille-Aroma
  • 1 Prise Salz
  • 75 g Speisestärke
  • 125 g Magerquark
  • 100 g Mehl
  • 2 TL Backpulver (ich habe Backpulver mit Safran genommen)
  • 1 TL Zitronensaft
  • Fett für die Form

Zubereitung 

Beeren waschen ( oder bei auftauen ), abtropfen lassen. 2 Eier trennen, Eiweiße kalt stellen. Butter, 150 g Zucker, Vanille-Aroma und Salz cremig rühren. Die Eigelbe hineingeben und verrühren, dann im Wechsel die restlichen Eier und 25 g Speisestärke unterrühren. Nun den Quark hineingeben, 80 g Mehl, Backpulver und 50 g Speisestärke vermischen und kurz unterrühren. Den Teig in eine gefettete Kastenform (25cm/1,8Ltr.) geben und glatt streichen. Von den Beeren ca. 2 EL beiseitestellen. Die restlichen Beeren mit 20 g Mehl mischen, auf dem Kuchen verteilen und im heißen Ofen bei 150°C Umluft
ca. 1 Std. backen. Den Kuchen auskühlen lassen.

Nun die Eiweiße steif schlagen, 120 g Zucker einrieseln lassen und den Zitronensaft hineingeben und unterschlagen. Die Masse nun wellenartig auf dem Kuchen verstreichen und die restlichen Beeren darauf verteilen. Ab in den Ofen und bei 200°C Umluft oderunter dem vorgeheizten Grill die Baisermasse anbräunen lassen.


Brombeere