Freitag, 10. April 2015

No Knead mit Malzbier

Wer meinen Blog kennt, weiß dass ich No Knead Brote sehr gerne backe. Der Gedanke ein No Knead Brot mit Malzbier zu backen schwirrt mir schon lange im Kopf herum. Ich war mir nur noch nicht sicher, ob ich die komplette Wassermenge durch Malzbier ersetzen soll.
Ich habe es gewagt und habe komplett 400 g Wasser als Malzbier in den Teig gegeben.
Eine leichte Süße kommt rüber, wobei es aber trotzdem den typischen Brotgeschmack hat.
Das Brot hat eine knackge Kruste und eine mittelgroße Porung.





 



Zutaten

  • 400 g Malzbier
  • 250 g Weizenmehl 550
  • 150 g Weizenmehl 1050
  • 100 g Roggenmehl 1150
  • 50 g Anstellgut (Weizensauer)
  • 1/4 TL Trockenhefe
  • 2 TL Salz

Zubereitung

 

Alle Zutaten gut miteinander verrühren und abgedeckt mindestens 12 Std. bei Raumtemperatur
ruhen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln. Nach der Ruhephase den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und mit der Teigkarte rund und dann lang wirken, bis er nicht mehr klebt.
Den Teigling mit Schluß nach unten in einen Gärkorb geben (lang oder rund) je nach Wunsch.
Für das Kastenbrot (2 gleichgroße Kastenformen) verwenden, für das runde Brot einen feuerfesten Topf mit Deckel.
Den Teigling nun abgedeckt ca.40 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 245°C vorheizen und gleich den Topf mit Deckel oder die beiden Kastenformen (1 als Deckel) mit in den Ofen stellen.
Nach der Ruhezeit vorsichtig die Formen oder den Topf aus dem Ofen nehmen und den Teigling
vorsichtig kopfüber in die Form stürzen. Die andere Form als Deckel darauf legen (oder den Topfdeckel) und mit Dampf ca. 30 Minuten backen. Dann den Deckel abnehmen und weitere
20-25 Minuten backen. Wer ist richtig knusprig mag, stellt das Brot noch einmal für 5-10 Minuten
ohne Form in den Ofen.

Dienstag, 7. April 2015

No Knead mit Karotten

Zu Ostern gab es auch noch ein leckeres Karottenbrot, ich habe mich mal wieder für ein No Knead (Topfbrot) entschieden. Geschmacklich hat es so geschmeckt wie ich es mir vorgestellt habe. Die Krume war fluffig locker, mit leichtem Karottenaroma, hauptsächlich durch den Karottensaft und leicht nussig durch die gerösteten Sonnenblumen-und Kürbiskerne. Die Kruste war schön kross.



ein kleines Kastenbrot

im Topf gebacken

hierfür habe ich 2 gleichgroße Kastenformen benutzt ( 1 als Deckel )

eine wunderbar aufgerissene Kruste

eine sehr lockere Krume

 

Zutaten

  • 400 g Weizenmehl Type 550
  • 100 g Roggenmehl Type 1150
  •   50 g Roggenvollkornmehl
  •   50 g Anstellgut (Weizensauer)
  • 350 g Wasser
  • 1/4 TL Trockenhefe
  •     2 TL Salz
  •     1 TL Honig
  •   50 g geröstete Sonnenblumenkerne
  •   40 g geröstete Kürbiskerne
  • 100 g geraspelte Karotte
  • 100 g Karottensaft

Zubereitung

 

Die Sonnenblumen-und Kürbiskerne in einer Pfanne rösten und beseite stellen.
Dann alle anderen Zutaten in eine Schüssel geben, die Sonnenblumen-und Kürbiskerne dazugeben und mit einem Löffel gut verrühren und abgedeckt für mindestens 12 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Der Teig sollte sich verdoppelt haben.
Nach der Ruhezeit den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einer Teigkarte rund wirken und immer wieder Mehl zugeben, bis der Teig nicht mehr klebt.
Dann den Teigling mit Schluß nach unten in einen Gärkorb geben. Abgedeckt ca.40 Minuten ruhen lassen, er sollte fast den Rand erreicht haben.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 245°C vorheizen, einen Topf mit Deckel oder 2 Kastenformen ( eine als Deckel nutzen ) mit in den Ofen stellen. Eine Schale mit Wasser ebenfalls in den Ofen stellen.
Nach der Ruhephase den Topf oder die Kastenformen aus dem Ofen nehmen und die Teiglinge hineinstürzen, Deckel drauf (oder die Kastenform) und bei 245°C ca. 30 Minuten backen, dann den Deckel (2 Kastenform) entfernen und weitere 20-25 Minuten bei 220°C fertig backen.
Aus der Form bzw. dem Topf stürzen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Montag, 6. April 2015

Carrot-Cupcakes

Als ich dieses Rezept las, dachte ich erst, das kann doch nicht klappen. In dem Teig ist so gut wie kein Mehl oder Backpulver. Habe mich doch dazu entschlossen, es auszuprobieren, aber im letzten Moment hat mich der Mut doch verlassen, ich habe einen 1/4 TL Backpulver dazu gegeben.....Angsthase hin oder her, ich wollte die Cupcakes als Ostergruß mit in die Arbeit nehmen, konnte also nichts riskieren. Vorweg habe ich die kleinen Marzipanmöhrchen geformt, die durften nicht fehlen.
Sie waren sehr lecker und vor allem saftig, ich war wirklich überrascht...der Ostergruß kam bei allen an.





Zutaten für ca. 12 Stück

  • 2 Eier
  • 1 Pr.Salz
  • 70 g Zucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 EL Mehl
  • 75 g geraspelte Möhren
  • 1/4 TL Backpulver
  • Papierförmchen für das Blech
  • 12 Marzipanmöhrchen

Zutaten für das Frosting

  • 100 g weiche Butter
  • 150 g Doppelrahmfrischkäse
  • 150 g gesiebter Puderzucker

Zubereitung 

 

Eier trennen, das Eiweiß mit 1 Pr.Salz sehr steif schlagen, dann den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen bis die Masse glänzend ist. Die Eigelbe einzeln unterrühren und gut vermengen. Mandeln, Mehl, Backpulver und die geraspelten Möhren vorsichtig unterheben. 
Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 175°C (Umluft 150°C) vorheizen.
Den Teig nun gleichmäßig in die Papierförmchen geben und auf mittlerer Schiene 
ca. 30 Minuten backen.
In der Zwischenzeit das Frosting vorbereiten. Butter mit dem Frischkäse aufschlagen bis es eine schöne cremige Masse gibt, dann den gesiebten Puderzucker gründlich untermischen. In einem Spritzbeutel mit großer Tülle füllen und auf die abgekühlten Cupcakes spritzen und mit einer Marzinmöhre garnieren.
Das Frosting kann man aber auch mit einem kleinen Palettenmesser verstreichen.