Donnerstag, 23. Februar 2017

schnelle Fussballbrötchen

Die Fussballbrötchen haben mir ein bissel Kopfschmerzen bereitet. Ich hatte sie schon mit einem
anderen Rezept ausprobiert, allerdings war von dem typischen Fußballmuster nichts mehr zu erkennen und zudem sahen sie aus wie kleine Zipfelmützen, eigentlich ganz witzig aber eben nicht so wie ich
es mir gewünscht hatte. Somit musste ein anderes Rezept her, ich habe mich an dem Rezept von Gerd orientiert, was ich euch bereits hier vorgestellt habe, allerdings habe ich für dieses Rezept die Mehlsorten etwas verändert.
Den Fussball-Brötchenstempel erhielt ich mit einem kleinen Produktpaket von der Fa.Birkmann, den man auf der Seite backfreunde.de erwerben kann. Dort gibt es auch noch eine kleine Auswahl von anderen Brötchenstempeln.




 







Zutaten

  • 30g frische Hefe
  • 1 TL flüssiger Honig
  • 150g lauwarmes Wasser-Milchgemisch 50%Wasser/50% Milch
  • 2 EL ÖL
  • 2 gestr.TL Salz
  • 250g Weizenmehl Type 550
  • 100g Weizenmehl Type 1050
  • 150g Dinkelmehl Type 630
  • 9g Backmalz
  • 150g lauwarmes Wasser-Milchgemisch 50%Wasser/50% Milch

  • etwas Speisestärke und Wasser zum Bestreichen

Zubereitung


Die ersten 3 Zutaten gut verrühren und in der Rührschüssel 15 Minuten stehen lassen.
Dann alle weiteren Zutaten unterrühren und ca.5 Minuten zu einem Teig verkneten. Weitere
10-15 Minuten abgedeckt gehen lassen.
Nochmals durchkneten und falten (strech & fold) Dieses im Abstand von je 10 Minuten 3 x wiederholen.
Nun den Teig in ca.10-13 Portionen teilen und rund schleifen, einge habe auch oval geformt. Mit Stärkewasser abstreichen und auf 2/3 Gare bringen. Die ovalen Brötchen habe ich eingeschnitten und mit der Schnittkante nach unten, andere habe ich einfach rund gelassen und mit Schluss nach unten auf ein Bäckerleinen gelegt.
Nach der Gare auf ein Backblech setzen, in die runden Brötchen habe ich den gut bemehlten Stempel gedrückt, die anderen habe ich einfach umgedreht oder noch in Mohn getaucht. Dann die Brötchen bei 230°C ca.18-22 Minuten ausbacken. Schwaden nicht vergessen. Wenn die Brötchen Farbe angenommen haben, den Ofen auf 190°C zurückschalten.
Hat auf jeden Fall besser geklappt als meine 1.Variante (so eine Art Kartoffelbrötchen).

Montag, 30. Januar 2017

BBD #86 Hefeguglhupf mit Pistazien

Unsere liebe Zorra ruft zum letzten Mal zum BBD #86 auf, dieses Mal geht es rund um den Hefeguglhupf.
Zorra's Ziel von 100 Bread-Baking-Days ist zwar noch nicht erreicht, aber wie es so ist, werden die Themen langsam knapp. Ich jedenfalls freue mich, dass ich in den letzten 3 Jahren teilgenommen habe und sogar einen BBD ausrichten durfte.
Beim letzten Mal musste ich unbedingt dabei sein, ein Rezept habe ich dann auch gefunden und
es dann doch mehr oder weniger abgewandelt. Seht selbst, mir hat er geschmeckt und der Familie
denke ich auch. Die Kollegen haben auch probiert und nicht gemeckert, was will man mehr.

Bread Baking Day #86 - Gugelhupf
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Zorra für die tollen Ideen, für die Ausrichtung und die Auswahl der Ausrichter aus der Bloggerszene. Ich fand es sehr schön und Spaß hat es auch gemacht.
Zorra wird sicherlich weiterhin ein Blog-Event nach dem anderen vorstellen, so kennen wir sie.
Ich jedenfalls freue mich auf die nächsten Herausforderungen.
Ganz lieben Dank !!!!!

So nun aber zum Rezept für den Hefeguglhupf







Zutaten


  • 200g Rosinen
  • 1/8 l Winterpflümli   (oder Rum)
  • 500g Weizenmehl Type 405
  • 1/4 l lauwarme Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 90g Zucker
  • 2 TL Van.Zucker
  • 1 Pr.Salz
  • 3 Eier (M)
  • 200g weiche Butter
  • 20g Mandelstifte
  • 80g gehackte Pistazien
  • Zitronenabrieb von 1 Zitrone
  • Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung


Die Rosinen mit dem Winterpflümli (Rum) einweichen bis die Rosinen richtig weich sind, am besten schon einen Tag vorher. Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken.
Die Hefe mit der Milch und 1 TL Zucker hineingeben und mit etwas Mehl zu einem Brei verrühren,
dann ca.20 Minuten gehen lassen.
Dann den restlichen Zucker, Salz, Eier und die Butter zugeben und zu einem glatten Teig verkneten.
Mit etwas Mehl bestäuben und ca.40 Minuten ruhen lassen. Der Teig sollte sich deutlich vergrößert
haben. Nun die eingeweichten Rosinen mit den Mandeln und den Pistazien unterkneten.
In eine große Guglhupfform geben und noch einmal ca.15-20 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C Umluft (Ober-Unterhitze 200°C) vorheizen.
Den Guglhupf ca.40-50 Minuten fertig backen, gut auskühlen lassen und zum Schluß mit Puderzucker
bestäuben.

Samstag, 31. Dezember 2016

China war eine Reise wert Teil 3

Weiter geht's 

Am nächsten Morgen kamen wir in Chongqing an. Wir haben auf dem Yangtze 600 km zurückgelegt.





Tag 9, wir hatten noch Zeit bis zu unserem Flug nach Xian und konnten somit noch eine Stadtrundfahrt mit Halt in Chongqing erleben, was ebenfalls sehr beeindruckend war. Chongqing hat ca.33 Millionen Einwohner, man spricht hier von der größten Stadt der Welt.
Unser Gepäck stand schon bereit, es wurde von den Kofferträgern auf die andere Seite des Flusses gebracht.


Was uns noch nicht bewußt war, dass wir ebenfalls über den Fluss mussten und zwar zu Fuß über eine sehr wackelige Wasserstrasse. Hier auf dem Bild sehr gut zu erkennen.


Leider regnete es den ganzen Tag, somit haben wir uns nach der Stadtrundfahrt mehr oder weniger bei Starbucks aufgehalten. Direkt von dort sind wir noch durch ein riesiges Kaufhaus geschlendert, der eine oder andere hat sich dann auch noch eben mal ein Paar Schuhe gekauft.

Vorher waren wir aber noch in einer Markthalle, dort gab es alles was das Herz begehrt, Fleisch, Krabbeltiere, Frösche, andere komische Tiere die wir niemals essen würden. Gemüse und Obst wunderschön gestapelt, in einer Farbenpracht die einen staunen ließ. Gewürze und geräuchertes Fleisch sowie Fisch.
Für den einen oder anderen waren die Gerüche nicht so schön, aber nach einigen Minuten war es schon etwas besser. 






Nun geht es in die Markthalle









Lotus, sehr lecker







 Alles sehr einfach, der Boden ist mit Pappen ausgelegt, aber hier eben ganz normal.

Weiter geht es mit der Stadtrundfahrt...........

 

Ein Hotel

 


           Hier haben wir angehalten und sind erstmal zu Starbucks, einen Kaffee trinken, anschließend einen Gang durch das nicht sehr gefüllte Kaufhaus.


Um 11.30 Uhr waren wir in einem Hotel zum Mittagessen. Auf dem unmittelbaren Weg dorthin kamen wir an einem Autohaus vorbei, einfach gigantisch.



Hier muss man mal erwähnen, dass es in den typischen Restaurants nur Tische mit bis zu 10 Plätzen gibt, da die Chinesen eigentlich immer in einer großen Runde essen. Also wie gesagt, ein riesiger runder Tisch mit einer drehbaren Glasplatte, auf der die Köstlichkeiten der chinesischen Küche serviert werden. Jeder nimmt sich von den verschiedenen Gerichten eine Kleinigkeit und genießt in großer Runde, natürlich mit Stäbchen. Es gab auch Messer und Gabel, die ich aber nie benutzt habe, lediglich zum Frühstück. Es war immer eine lustige Runde.


Nach dem Essen ging es dann zum Flughafen, die Organisation war bombastisch, super gut geplant
und durchgeführt, dank unseres Reiseleiters Lee, der uns auch an einigen Kontrollen als Gruppe den Durchgang ermöglichen konnte, so ging es immer recht schnell.





Gegen 17.30 Uhr kamen wir dann in Xian (Nordchina) an.



Xian ist eine sehr alte Stadt (fast 3100 Jahre) mit ca.9 Mio. Einwohnern.

Hier gibt es ca.2 Mio. Studenten die aus dem Norden und Westen Chinas kommen.
In Nordchina essen die Chinesen mehr Brot und Nudeln und grundsätzlich auch etwas mehr.
Die Lebensart im Norden und Süden Chinas ist total unterschiedlich.

Nachdem wir um 19.00 Uhr im Hotel waren, blieb uns noch eine knappe Stunde, denn unser Reiseleiter hatte für uns eine Nachtfahrt organisiert. 


  Der Glockenturm von Xi'an bei Nacht



An der Decke kann man eine LED-Anzeige von mehr als 3000 Quadratmetern (mit 168 Metern Länge und 17,92 Metern Breite) sehen. Sie befindet sich im Qin Han Tang Emporium von Xian, mit ständig wechselnden Bildern. 



Vergnügungsviertel Tang Paradise






Für Tag 10 war stand die große Wildganspagodedie große Moschee im muslimischen Viertel und die Terrakotta-Armee auf dem Programm, 7.30 Uhr Früchstück, 8.30 Uhr Abfahrt, der Tag war sehr anstrengend aber auch sehr schön.

Auf dem Weg zur Wildganspagode sahen wir auch die Stadtmauer von Xi'an, sie ist die größte und heute vollständigste Stadtmauer in China. Sie ist auf  Ihrer gesamten Länge begehbar und bildet einen rechteckigen Ring um die Altstadt Xi'ans (früher Chang'an).
Diese Sehenswürdigkeit war leider nicht in unserem Programm, aber man kann einfach auch nicht
alles sehen.



Eine von vielen Garküchen die an man an vielen  Straßen finden kann.


So lebt China





Roller mit Sonnendach und der kompletten Familie


Die Ampeln in China zeigen immer an wie lange noch rot oder grün ist....(17 Sekunden), wenn es blinkt sollte man besser nicht mehr über die Strasse gehen. Die Chinesen gehen und fahren aber trotzdem, klappt dort auch. Bei uns würde der Verkehr still stehen, in China nimmt jeder Rücksicht auf den anderen, so kam es mir jedenfalls vor. Bei uns denkt nur jeder an sich selbst.




Seltsame Gefährte gibt es und egal wie alt sie sind, sie werden alle elektrisch angetrieben, zumindest was Roller, Dreiräder und Fahrräder betrifft. Autos fahren hier allerdings mit Benzin.






Der blanke Wahnsinn


    Kabelsalat


Diese Fahrradstationen gibt es überall in der Stadt, man ist mit dem Rad manchmal schneller als mit dem Auto. 



Endlich angekommen "die große Wildganspagode" 

Der Name "Wildganspagode" kommt von einer indischen Legende. Es gab mal ein Kloster des Hinayana-Buddhismus, dort lebten Mönche, die Fleisch essen durften. Eines Tages waren alle Fleischvorräte aufgebraucht und einer der Mönche rief:"Wir haben kein Fleisch mehr, Buddha sollte das wissen," und in diesem Moment fiel eine Gans tot vom Himmel als eine Schar Wildgänse über das Kloster flog. Die Mönche glaubten Buddha habe sich selbst geopfert und errichteten der Gans diese Pagode. 



   


Kleine Picknickplätze im Garten


 
Hier gab es auch einige kleine Tempel zusehen, in denen man diese wunderschönen Figuren bewundern konnte.


 


Bevor es zur großen Moschee ging, fuhren wir noch zu einer Jade-Schnitzerei.
  


 




Kostenpunkt ca.4000,00 €, der Buddha noch 1000,00 € mehr


Im Anschluss ging es weiter zur großen Moschee in das muslimische Viertel.
Die Moschee ist bereits 1250 Jahre alt. Sie wurde im 18.Jahrhundert dem chinesischen Baustil angepasst. Sie wird von wunderschönen Gärten umringt. Die Moschee von Xi'an ist eine der größten Moscheen in China. Die Gärten sind öffentlich, die Gebetsräume dürfen nur von Muslimen betreten.

















Auf dem Weg dorthin gingen wir durch enge Gassen, in denen überall kleine Geschäfte bzw. Verkaufstände waren. Es gab alles mögliche, Kleidung, Essen, Souvenirs, kleine Elektronikwaren und Sachen die kein Mensch braucht.





Ich habe mir dort einen schönen Fächer gekauft...bei diesem netten Mann.


Der Tag ist noch nicht zu Ende, wir haben noch den Besuch der Terrakotta-Armee vor uns.
Bilder und Bericht folgen mit Teil 4.

Euch allen wünsche ich einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2017 !!!