Dienstag, 27. September 2016

nussiges Sonnenblumenkern-Leinsamenbrot

Dieses Brot ist nicht so typisch für mich, denn ich backe doch sehr oft die no knead Variante.
Dennoch probiere ich hin und wieder auch mal Brote die eine längere Gare benötigen. Hier nun
mal eine Variante die dazwischen liegt. Da ich eine Küchenmaschine zum Testen bekommen habe (eine Bosch MUM48A1), entschied ich mich für 1 großes Brot, da diese bis zu 1,5 kg Teig verarbeiten kann. Die Maschine hat die Menge ohne Probleme gut verarbeitet.
Geschmacklich kommt eine nussige Note durch, da ich Sonnenblumenkerne und Leinsamen geröstet und dann als Quellstück zugegeben habe. Von der Krume her ist es eher feinporig, aber sehr saftig mit einer krachenden und sehr gleichmäßig gebackenen Kruste.

Allerdings würde ich beim nächsten Mal den Teigling doch mindestens noch 12 Stunden im Kühlschrank zur Gare stellen, da ich denke dass der Geschmack noch intensiver sein könnte.
Die Backzeit könnte auch noch um 15-20 Minuten verlängert werden.

Weitere Tests könnt ihr unter http://www.kuechenmaschinetests.com nachlesen.









   


Zutaten

Vorteig


  • 100g Wasser
  • 100g Weizenmehl Type 550
  • 10g frische Hefe
alle Zutaten gut verrühren und 2 Std.bei Raumtemperatur anspringen lassen, dann für 20-24 Stunden
in den Kühlschrank stellen.

Sauerteig


  • 250g Wasser
  • 250g Roggenmehl Type 1370
  • 35g  Sauerteig (ASG aus dem Kühlschrank)
alles gut verrühren und für ca.20 Stunden bei Raumtemperatur beiseite stellen.

Quellstück



  • 120g Sonnenblumenkerne
  • 60g   Leinsamen
  • 120g heisses Wasser
Die Sonnenblumenkerne und den Leinsamen in einer Pfanne rösten und mit dem heißen Wasser
aufgießen. Bei mir stand das Quellstück ca.4 Stunden, kann aber auch 12 Stunden ziehen.

Hauptteig


  • Vorteig
  • Sauerteig
  • Quellstück
  • 200g Roggenmehl Type 1370
  • 100g Roggenvollkornmehl
  • 160g Weizenmehl Type 1050
  • 80g Wasser
  • 15g Salz
  • 1 EL Zuckerübensirup
  • 2 TL Roggenmalz

Zubereitung


Alle Zutaten mit der Küchenmaschine 3 Minuten auf Stufe 1 verkneten, dann weitere
3 Minuten auf Stufe 2, dann für 1 Stunde abgedeckt zur Gare stellen.

Den Teig rund wirken und 1 weitere Stunde ruhen lassen. Falten und rund wirken, wer
mag kann natürlich auch einen länglichen Teigling formen.
Den Teigling in einen gut bemehlten Gärkorb legen und abgedeckt noch einmal bis zu
90 Minuten zur Gare stellen. (Bei mir waren es 70 Minuten)

In der Zwischenzeit den Ofen mit Blech auf 250°C aufheizen und ein Behältnis mit Wasser
hineinstellen. Wenn die Temperatur erreicht ist, das Brot auf das Blech kippen, nach
Bedarf einschneiden und bei 250°C ca.25-30 Minuten backen, dann auf 200°C noch weitere
25-30 Minuten fertig backen. Klopftest an der Unterseite des Brotes nicht vergessen,
evtl. noch weitere 10-15 Minuten im Ofen lassen.

Wie schon im oberen Teil geschrieben, würde ich das Brot noch mindestens 15-20 Minuten
länger backen.






Mittwoch, 21. September 2016

Mini Donuts

Es muss ja nicht immer Brot sein....klein aber fein und ein bisschen süss ist heute mein Motto.
Wer mich kennt, weiß dass ich so kleine Leckereien liebe. So ein Donut in normaler Grösse ist
doch einfach zuviel auf einmal, aber diese kleinen mundgerechten Minis passen immer.
Dieses Rezept ist einfach und dazu noch ziemlich lecker, zudem habe ich unterschiedliche
Überzüge gewählt, wobei mir einer besonders gut schmeckt, der Nutellaguß, einfach wundervoll.
Gefunden habe ich die Rezepte bei hagen grote, dort gibt es nicht nur schöne Rezepte, auch eine
riesige Auswahl an Küchengeräten, Küchenzubehör und Kochzutaten. Ein Blick auf diese
Seite lohnt sich auf jeden Fall.




           Für die Verzierung habe ich eine Vanille-Glasur, Honig-Glasur, Waldmeister-Glasur und  
          Nutella-Mandel-Glasur sowie eine Nutella-Crunchy-Nut-Glasur angrührt.
             





Zutaten für die Donuts

  • 200g Weizenmehl Type 405
  • 1 1/2 TL Trockenhefe
  • 1 EL weiche Butter
  • 3 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 100 ml Milch

Zubereitung


Das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Hefe hineingeben, 
Zucker, Butter und eine Prise Salz zufügen und vermischen. Milch und Ei mischen und mit dem Mehl zu enem Teig verrühren.
Die Backform mit Butter ausstreichen und mit Mehl einstäuben. Den Teig noch mit etwas Mehl mit der Hand kneten bis er nicht mehr so stark klebt und 12g schwere Stücke abteilen, zu Kugeln formen.
Wer lieber große Donuts möchte, teilt den Teig in 8 gleichgroße Stücke.
Mit dem Kochlöffelstiel in die Mitte der Kugeln ein Loch stechen, zu einem Ring auseinander ziehen und in die Backformen legen oder auf ein Blech, allerdings wird dann das Loch nicht mehr so gut zu sehen sein. Mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.


Im vorgeheitzten Backofen bei 200°C (Umluft 180°C) 12-15 Minuten backen.
Wer eine Mini-Donutsform benutzt, sollte unbedingt darauf achten, dass die Kugeln nicht zu groß sind. Ich hatte 16g schwere Kugeln, die viel zu groß waren. Als sie fertig gebacken waren, sahen sie



eher aus wie kleine Hütchen mit einem Loch am anderen Ende.
Ich habe dann einfach das Hütchen abgeschnitten und diese ebenfalls mit einer Glasur überzogen, sie sehen aus wie kleine Amerikaner....







Zutaten für die Vanille-Glasur


  • 1 TL Butter
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • 150 g Puderzucker
  • 2 EL Wasser

Die Butter schmelzen, Wasser und Vanilleextrakt zufügen. Puderzucker einrühren und die Donuts mit
der Glasur überziehen oder in die Glasur tauchen und dann je nach Wunsch mit Streussel, Zuckerperlen oder ähnlichem verzieren.


Zutaten für die Nutella-Glasur



  • 3 EL Nutella
  • 3 EL Milch
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 100 g Puderzucker
  • 2-3 EL gehackte Mandeln
  • oder 2 EL Crunchy-Nut


Nutella, Milch, Vanilleextrakt in einem Topf schmelzen lassen. Puderzucker einrühren und die Donuts mit der Glasur überziehen. Die Donuts einfach in die Glasur tunken und dann in die gehackten Mandeln oder die klein gedrückten Crunchy-Nuts drücken.

Zutaten für die Honig-Glasur


  • 1-2 EL Honig
  • 1/2 EL Wasser
  • 150 g Puderzucker
  • z.B.Schokostreussel
Honig mit Wasser verrühren, evtl.in der Mikrowelle kurz erwärmen damit sich beide Komponenten besser verbinden, den Puderzucker einrühren. Donuts mit der Glasur überziehen oder eintauchen
und dann verzieren.

Zutaten für die Waldmeister-Glasur


  • 1 EL Waldmeistersirup
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • 1 EL Wasser
  • 150 g Puderzucker
Den Waldmeistersirup mit dem Vanilleextrakt (muss nicht sein) und dem Wasser gut verrühren, dann den Puderzucker einrühren und glatt rühren. Die Donuts überziehen oder eintauchen und gut antrocknen lassen.

Mein Favorit ist die Nutella-Glasur, auf der Seite von hagen grote gibt es noch weitere Rezepte für
Glasuren. Viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken.


Mittwoch, 31. August 2016

kleine Ruhepause in China

Hallo Ihr Lieben,

für die nächsten 2 Wochen melde ich mich nun ab. Ich werde mich mit einer Freundin
auf eine Rundreise nach China begeben. Bin schon sehr gespannt ob es mir gefällt, denn
eine geführte Rundreise habe ich bisher noch nicht gemacht. Es wird sicherlich ziemlich
anstrengend und natürlich auch aufregend, da wir ja immer unterwegs sind und nie länger als 3 Tage an einem Ort bleiben, ausser auf dem Schiff bei einer hoffentlich wundervollen Fahrt auf dem Yangtze, dem längsten Fluß in China. Dennoch wird es etwas einmaliges sein, denn so eine Reise macht man ja nicht jedes Jahr. Werde euch einen kleinen Einblick geben wenn ich wieder zu Hause bin.

Die Route beginnt in Shanghai und endet in Peking.....





Bis dahin

lieben Gruß
Dagmar


Brombeeressig

Da es in diesem Jahr wahnsinnig viele Brombeeren gab, die leider nicht alle geerntet werden konnten,
mußte ich mir noch etwas einfallen lassen. Ich liebe Salate mit fruchtigen ESSIGSORTEN, also
habe ich vor etwas mehr als 2 Wochen einen Brombeeressig angesetzt.
Er ist perfekt, hat einen super tollen Geschmack und die Farbe ist großartig, keine Ahnung warum ich da nicht schon früher drauf gekommen bin.











Zutaten


  • 1200 g Brombeeren
  • 250 g Zucker
  • 500 ml Weißweinessig
  • 500 ml Apfelessig


Zubereitung


Die Brombeeren mit dem Zucker aufkochen und einige Minuten köcheln lassen, dann die
beiden Essigsorten zugeben und erkalten lassen.
Den Essigsud mit den Brombeeren in ein großes Glas füllen und ca.2 Wochen stehen lassen.
Dann durch ein Passiertuch gießen und in Flaschen abfüllen.
Eine Köstlichkeit die es so nicht zu kaufen gibt........

Samstag, 27. August 2016

Kartoffelkruste

Manchmal bleiben Kartoffeln vom Mittagessen über und meistens wandern sie in den Müll,
weil es zu wenig sind oder es ist etwas anderes geplant. Schon lange wollte ich mal ein Kartoffelbrot backen, aber entweder waren gerade keine Kartoffeln über oder ich hatte keine Lust noch extra
welche zukochen. Dieses Mal waren mal wieder einige Kartoffeln über, aber es waren noch nicht
genug, also ab in den Kühlschrank. Für den nächsten Tag bat ich meinen Mann 3 Kartoffeln mehr
zukochen. Am Vorabend habe ich einen Vorteig sowie einen Sauerteig angesetzt, 20 Stunden später 
entstand ein schöner Teig für meine Kartoffelkruste. Ein sehr lockeres Brot mit einer schönen
krachenden Kruste.




 
 
 






Zutaten


Sauerteig

  • 180g Roggenmehl Type 1150
  • 180g Wasser
  • 18g  Roggen Anstellgut 
diese Zutaten gut verrühren und 16-20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Vorteig


  • 120g Weizenmehl Type 1050
  • 112g Wasser
  • 1,2g  Frischhefe
alles gut verrühren, 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen, dann für 16 Stunden 
in den Kühlschrank stellen.

Altbrot



  • 53g Altbrot
  • 110g Wasser
mindestens 2 Stunden quellen lassen

Hauptteig


  • Sauerteig
  • Vorteig
  • Altbrot
  • 175g Kartoffeln (gekocht/gestampft)
  • 530g Weizenmehl Type 1050
  • 150g Wasser
  • 10g   Hefe
  • 20g   Salz
  • 12g   Oel


Zubereitung


Sauerteigzutaten verrühren und 16-20 Stunden reifen lassen.
Die Zutaten für den Vorteig vermengen und 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen, dann
für 12-16 Stunden in den Kühlschrank geben.

Das Altbrot zerkleinern und mit dem Wasser übergießen, mindestens 2 Stunden quellen lassen.

Die Kartoffeln zerdrücken oder durch eine Kartoffelpresse drücken, mit den restlichen Zutaten
vermengen und auf Stufe 1, 4-5 Minuten kneten, dann weitere 8 Minuten auf Stufe 2.
Dann für 60 Minuten abgedeckt zur Gare stellen.
Den Teig rund wirken, wer mag kann natürlich auch ein ovalen Teigling formen. Mit Schluß
nach oben in einen Gärkorb geben und abgedeckt noch einmal 50-60 Minuten ruhen lassen.
Meine Teiglinge (bei mir wurden es 2 mittelgroße Brote)hatten volle Gare erreicht. In der Zwischenzeit
den Backstein im Backofen aufheizen bei 245°C, die Teiglinge auf den Backstein stürzen, einschneiden und die Temperatur auf 190°C reduzieren schwaden nicht vergessen.
Ca.60 Minuten backen.