Montag, 10. August 2015

#Synchronbacken 8.August 2015

Geschafft, eine wunderbare Idee! #Synchronbacken mit Zorra und Sandra
Dieses Mal wurden Sonntagsbrötchen mit Übernachtgare gebacken. Ursprünglich stammt dieses Rezept von Stefanie von Hefe und mehr .Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, zudem hatte ich auch noch frische leckere Brötchen.
Voll stressig, immer aktuell zu posten. Nein, war es nicht, fand es interessant, denn gleichzeitig konnte ich auch schon (z.B. über G+) Sandra's Ergebnisse sehen.

Ich habe zwei Varianten gebacken, die eine Hälfte habe ich nachdem ich den Teig aus dem Kühlschrank genommen habe nicht mehr geformt, sondern nur abgestochen und eingeschnitten. Dann habe ich sie noch ca. 20 Minuten ruhen lassen und gebacken.
Synchronbacken, Runde 2 (08/09.08.2015)Sie sind wunderbar aufgegangen und aufgerissen.
Die zweite Hälfte habe ich versucht zu ovalen Brötchen zu formen und eigentlich sollten sie an den Enden spitz sein, was aber sehr schwierig war, da der Teig sehr weich und klebrig war. Dann habe ich sie eingeschnitten und mit der Schnittkante auf ein Bäckerleinen gelegt.
Nach einer Teigruhe von 30 Minuten kamen sie in den Ofen. Leider sind sie nicht so schön aufgerissen, aber geschmeckt haben sie trotzdem.
Freue mich schon auf das nächste Mal.....vielen Dank Euch beiden.




       Was für ein tolles Sonntagsbrötchen

 


10.30 Uhr Milk Roux
 18.30 Uhr der Teig wird geknetet


 Abgedeckt geht der Teig dann über Nacht in den Kühlschrank und darf sich vergrößern



Er ist super schön aufgegangen


     Variante I (nur abgestochen, nicht geformt)                           Variante II (erst rund, dann oval geformt)


Für Variante II wurden die Teiglinge eingeschnitten, wieder ein wenig zusammen gedrückt und mit der Schnittseite nach unten für 30 Minuten auf ein Bäckerleinen gelegt,
dann geht's ab in den Ofen. 


 Wow, mein Favorit Variante I, sieht nicht nur super aus, schmeckt auch köstlich.
 


 Die Krume ist schön locker und weich, mit einer knackigen Kruste

 Variante II geht in den Ofen


und hier das Ergebnis, vereinzelt sind sie aufgerissen, manche aber auch gar nicht.





Die Krume ist auch weich und locker, ein wenig feinporiger.


Und hier endlich mein Frühstück, ich hatte schon einen Bärenhunger

Zutaten für ca. 18 Brötchen

 Milk Roux

  • 30g Weizenmehl Type 550
  • 150g Milch

 Teig

  • kompletter Milk roux
  • 1000g Weizenmehl Type 550
  • 50g Milch
  • 500g Wasser
  • 30g Zucker
  • 1g Hefe
  • 20g Salz
  • 90g Butter

Zubereitung

 

Mehl mit Milch für den Milk Roux klümpchenfrei verrühren, dann auf dem Herd unter ständigen Rühren auf ca.65°C erwärmen (ungefähr 3 Min). Die Masse in eine Schüssel umfüllen, mit Frischhaltefolie abdecken, damit die Oberfläche nicht austrocknet, dann bei Raumtemperatur abkühlen lassen und ca.11-12 Std. beiseite stellen.
Danach alle Zutaten für den Teig ca.5 Minuten auf Stufe 1 mit der Küchenmaschine,
dann weitere 10 Minuten auf mittlerer (Stufe 2) kneten.
Den Teig nun abgedeckt ca.14-16 Stunden (über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen den Backofen auf 250°C vorheizen.
Für die Variante I, den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsplatte kippen, ca.80g Stücke abstechen und auf ein mit Backfolie oder Backpapier belegtes Backblech
legen, einschneiden und abgedeckt für ca.20 Minuten ruhen lassen.
Die Brötchen dann in den Ofen einschießen, schwaden nicht vergessen.
Ca.20 Minuten bei 250°C backen. Die letzten 10 Minuten der Backzeit auf Umluft schalten und den Ofen kurz öffnen, den Schwaden ablassen und mit leicht geöffneter Tür fertig backen. Durch das Öffnen der Tür werden die Brötchen schön knusprig.

Für die Variante II, die Teiglinge erst rund dann oval formen, die Enden ein wenig spitz formen, einschneiden den Schnitt leicht zusammen drücken und mit der Schnittfläche auf ein Bäckerleinen legen. Abgedeckt ca.30-45 Minuten ruhen lassen. Dann die Brötchen umgedreht (mit dem Schnitt nach oben) auf ein Blech legen oder auf einen Backstein schieben (den aber unbedingt früh genug aufheizen). Ich habe ein Pizzablech mit Backpapier belegt, dann die Brötchen darauf gelegt und dann alles auf den Backstein geschoben.
Ebenfalls ca.20 Minuten bei 250°C backen, schwaden nicht vergessen. Auch hier nach den 10 Minuten den Schwaden ablassen und die restlichen 10 Minuten mit leicht geöffneter Tür fertig backen.

Viel Spaß beim Nachbacken.

Dienstag, 4. August 2015

Mini-Gugl mit Avocadocreme

Eine weitere Variante der kleinen Gugls mit Dinkelmehl und einer leckeren Avocadocreme sowie einigen Blättchen Kresse. Lecker und frisch durch die Creme, auch sie waren im Nu aufgefuttert. Sie haben es leider nicht in die engere Wahl zur Hochzeit geschafft, was nicht daran lag, dass sie nicht geschmeckt haben.







Zutaten

  • 200 g Dinkelmehl
  • 50 g Dinkelkleie
  • 2 Eier
  • 200 ml Buttermilch
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Kirschtomaten
  • 30 g getrockneten Tomaten
  • 3 Schalotten
  • 100 g Ziegengouda
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Salz
  • 1 Msp.Pfeffer
  • 2 TL Kräuter der Provence

Für die Creme

  • 3 reife Avocados
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 150 g Frischkäse
  • Kresse

Zubereitung 

 

Die Menge reicht für ca.40-48 Mini Gugls oder für 12 Muffins, die Menge kann hier auch gut geteilt werden.
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die getrockneten Tomaten in lauwarmen Wasser ca. 5-10 Minuten einweichen, dann gut abtropfen lassen. Kirschtomaten waschen und vierteln.
Schalotten und Knoblauch fein hacken und den Ziegengouda in kleine Würfel schneiden.

Das Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Pfeffer und die Kräuter in einer Schüssel gut verrühren. In einer zweiten Schüssel die Eier schaumig schlagen und mit dem Öl und der Buttermilch verrühren. Nun die Kleie zugeben un ca.5 Minuten quellen lassen. Dann die Mehlmischung zügig einrühren, dann die getrockneten Tomaten, Schalotten, Knoblauch und den Gouda unterheben.

Den Teig in die Gugl oder Muffinform füllen (2/3) und ca. 15 Minuten bei Muffins
ca.25 Minuten goldgelb backen. Die Form umstülpen, die Gugls vorsichtig heraus schütteln und erkalten lassen.

Nun die Avocados halbieren, den Kern entfernen und das innere mit einem Löffel aushöhlen. In einen Mixer geben und die restlichen Zutaten, ausser der Kresse dazugeben und gut verrühren. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und kurz in den Kühlschrank legen. Wenn die Gugls erkaltet sind, einen kleinen Tuff darauf spritzen, mit Kresse garnieren und am besten gleich probieren.

Samstag, 1. August 2015

Curryfladenbrot mit Tomaten BBD#76

Wie fast immer habe ich meinen Beitrag zum BBD#76 auf den letzten Drücker eingestellt. Dieses Mal wünscht sich Zorra, unsere Mutter des BBD, Fladenbrote. Ich mußte dieses Brot ein zweites Mal backen, denn mit der ersten Version war ich nicht zufrieden. Mein erster Versuch war ein No Knead Teig, geschmeckt hat es wunderbar, aber es ist leider nicht so aufgegangen wie ich es mir gewünscht hatte und ein bisschen dunkel ist es auch geworden. Egal, hier nun der zweite Versuch, der mir schon besser gelungen ist.
Um 23.48 Uhr war es endlich fertig...puh gerade noch geschafft.








Zutaten

  • 250 g Weizenmehl Type 550
  • 250 g italienisches Mehl Type 00
  • 35 g Honig
  • 25 g Olivenöl
  • 290 g warmes Wasser
  • 20 g Curry
  • 60 g getrocknete Tomaten (Softtomaten)
  • 20 g frische Hefe

 Zum Bestreuen

  • Sesam
  • Schwarzkümmel
Bread Baking Day #76 - Flatbread/Fladenbrot (Last day of submission August 1, 2015)

Zubereitung 

Die Zutaten für den Teig ca. 2 Minuten auf Stufe 1 gut verkneten, dann weitere 8-9 Minuten kneten. Im Anschluß den Teig einmal falten und abgedeckt 30 Minuten in einer geölten Schüssel ruhen lassen.
Dann den Teig weitere 2 x dehnen und falten im Abstand von 30 Minuten.
Nach der Ruhezeit den Teig zu einem Fladen formen, vorsichtig auseinander ziehen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen (nicht rollen).
Dann mit Olivenöl einpinsel und mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen und noch einmal 30 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 240°C (Ober-Unterhitze) aufheizen, in den Ofen schieben und ca.16-20 Minuten fertig backen.
Durch den Curry hat es einen aussergewöhnlichen Geschmack, mit etwas Currybutter absolut lecker.