Montag, 12. März 2018

Tomatenessig

Auf meinen Tomatenessig war ich total gespannt.  Auf einer Messe gab es mal eine Probe, der war schon echt lecker. Passt hervorragend zu Salat oder auch zum Würzen für Soßen.
Selbst angesetzt habe ich bisher noch keinen, nun ist er endlich umgefüllt und was soll ich sagen,
ein Gedicht, ein Traum, sehr lecker. Eigentlich braucht er wohl nur 2-3 Wochen stehen, bei mir
waren es 4-5 Monate...weil ich einfach nicht dazu gekommen bin oder ihn auch mal vergessen habe.
Es gibt ja auch noch andere schöne Sachen ausser backen, kochen und herum experimentieren.
Ich muss gestehen, den Beitrag habe ich nun schon 2 x zeitlich angepasst, unglaublich. Aber jetzt
habe ich ihn endlich abgefüllt und wer mich kennt, ich habe natürlich auch die Tomaten weiter verarbeitet...hier findet ihr das Rezept für die leckerste Tomaten-Marmelade der Welt...



so sah der Ansatz nach 5 Monaten aus...


auf gar keinen Fall entsorgen.....davon habe ich noch eine leckere Marmelade gemacht






Zutaten


  • 1 kg mittelgroße oder kleine, reife, feste Tomaten
  • 2-3 Schalotten
  • 500 ml Weißweinessig (mind.5%Säure)
  • 2 kleine Zweige Rosmarin
  • 2 Knoblauchzehen
  • 12 g Salz
  • 15 g Zucker
  • 7 Pfefferkörner


Zubereitung


Die Tomaten waschen, halbieren oder vierteln, je nach Größe und in ein steriles Glas füllen.
Schalotten pellen und in feine Ringe schneiden. Weißweinessig, Salz, Zucker, Rosmarin und den
zerdrückten Knoblauch, den Pfefferkörnern und den Schalotten in einen Topf geben und aufkochen.
Den Sud in das Glas mit den Tomaten geben, verschließen und an einem dunklen und kühlen Ort
2-3 Wochen stehen lassen(bei mir 4-5 Monate).
(bei mir stand das Glas im Kleiderschrank, schööön dunkel)

Den Sud durch ein Sieb mit Tuch geben und in sterile Flaschen füllen.

Habe ihn total vergessen, nun nach ca.5 Monaten habe ich ihn endlich abgegossen und umgefüllt,
was dem Geschmack nicht geschadet hat.

Sonntag, 11. März 2018

Basler Brot II nachgebacken von Ketex

Schweizer Ruchmehl ist schon etwas feines, durch einen Kollegen der einen Bekannten hat, der
immer mal in die Schweiz fährt, habe ich den Vorteil, dass ich zu meinem Ruchmehl komme.
Mittlerweile habe ich das Baseler Brot schon zum 3 Mal gebacken, das erste Mal war es allerdings nicht mit Ruchmehl..war okay, aber nicht so wie es sollte.
Diese Variante, finde ich ist mir gut gelungen, die Krume ist okay, hatte sie mir aber noch etwas grober erhofft, geschmacklich super lecker. Meine KitchenAid musste ganz schön ran, zeitweise dachte ich
sie würde in Rauch aufgehen, ist echt heiß gelaufen. Die Knetzeiten sind hier aber auch extrem lange...puuuhh aber sie hat gut durch gehalten.







Zutaten

Sauerteig



  • 250 g Wasser
  • 250 Ruchmehl
  • 25 g Weizenanstellgut
diese Zutaten glatt verrühren und bei Raumtemperatur mindestens 18 Stunden abgedeckt ruhen lassen.




Hauptteig



  • Sauerteig
  • 700 g Ruchmehl
  • 50 g Roggenmehl Type 1150
  • 600 g Wasser 27-28°C
  • 16 g frische Hefe
  • 28 g Salz

Zubereitung


Alle Zutaten ( vom Wasser erstmal nur 450 g zugeben) 12 Minuten in der Küchenmaschine
kneten, dann die restlichen 150 g Wasser portionsweise zum Teig geben und noch weitere
18 Minuten kneten (wenn möglich die letzten 10 Minuten auf Stufte 2 oder 3).
Im Anschluss den Teig in ein leicht geöltes Behältnis geben und abgedeckt 90 Minuten ruhen
lassen. Nach 45 Minuten den Teig mit nassen Händen von allen Seiten ziehen.
Nach der Ruhezeit sollte der gut aufgegangen sein. Den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche
stürzen, evtl.vorsichtig zu einem Rechteckt ziehen, auf keinen Fall kneten.
Den Teigling in 4 gleichgroße Stücke teilen, vorsichtig rund formen und so ein Backblech
oder mit Backpapier ausgelegtes Gitter legen, dass sich immer 2 Teiglinge berühren und abgedeckt
noch einmal 20 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 245°/ wer hat 270°C aufheizen.

Mit Schwaden 10 Minuten anbacken, dann den Dampf ablassen. Nach 15 Minuten die Temperatur
auf 210°C reduzieren und weitere 35-40 Minuten fertig backen.

Das Brot auf einem Rost auskühlen lassen und genießen.

Hier mal einige Fotos vom ersten Versuch



 


Freitag, 2. März 2018

Kochevent zum 60igsten

Geburtstag, Urlaub, die letzten Wochen waren sehr schön, aber der Alltag hat mich schnell wieder.

Tja, nun ist es soweit....die 60 hat mich erwischt, aber es ist gar nicht schlimm und tut auch nicht weh.
An diesen Tag bzw. Abend werde ich mich immer gerne erinnern, er war wirklich sehr schön,
viel schöner als ich erwartet hatte.
Eine große Feier wollte ich nicht, aber so gar nichts eben auch nicht. Ich habe mich lange damit beschäftigt und bin dann zu dem Entschluss gekommen, mit meinen Liebsten ein Menü in einer Kochschule zu kochen. Es stellte sich nur noch die Frage, wo...auf jeden Fall in Hannover, damit die Anfahrt für die meisten nicht zu lang ist oder sogar mit den Öffis erreichbar bleibt, bis auf die Hamburger, die eine längere Anfahrt hatten.
Ich habe mir dann 3-4 Location angesehen, die Menükarten studiert, mir separate Angebote schicken lassen, am Ende war ich dann total verwirrt.
Es blieben dann nur noch 2 übrig, denn mein Wunsch war eben auch, dass wir möglichst an meinem Geburtstag kochen, der dieses Jahr glücklicherweise auf einen Freitag fiel. Hier und da gab es noch kleine Unterschiede und da ich schon einmal in der Kochschule Hannover an einem Kochevent teilgenommen habe und es mir augefallen hat, habe ich mich für diese Location entschieden.
Die Menüauswahl hat mich fast um den Verstand gebracht, war wirklich nicht einfach...
ich habe mich für ein 3 Gänge Menü entschieden und es war genau richtig...einfach großartig,
genial, lecker, ich weiß nicht wie ich es noch beschreiben soll.
Es hat alles gepasst, super organisiert, Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise waren total lecker und auch der Wein war perfekt.
Meine 20 Gäste haben es mir bestätigt, alle fanden es sehr schön...es hat allen sehr gefallen, also habe ich alles richtig gemacht. Ein grandioser, außergewöhnlicher und besonderer Abend.
Geschenke gab es natürlich auch, eins war ganz besonders schön...ich bin nun stolze Besitzerin einer HAWOS Getreidemühle Oktagon 2. Die Freude war groß, ich konnte es kaum glauben.
Seit 2 Jahren habe ich immer mal wieder darüber nachgedacht mir eine Getreidemühle zu kaufen, wo ich mir dann aber dachte, ist ja nicht wirklich notwendig, schroten kann ich auch mit meiner Küchenmaschine. Aber nun besitze ich eine Getreidemühle und ich freue mich total.....an diesem  Wochenende werde ich sie erstmalig benutzen....
Es gab natürlich auch noch viele andere schöne Geschenke.
Ein toller 60igster Geburtstag, den ich nie vergessen werde....ganz ehrlich, da wird man gerne
60 Jahre.

Hier mal einige wenige Eindrücke....




 

und los geht es....alle warten schon ganz gespannt auf ihre Aufgaben






und hier ist das gute Stück.....